Menschenrechte und Migration in Europa

Vor 60 Jahren, im Dezember 1948, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch in Europa konnte der Menschenrechtsgedanke seitdem rechtlich weiter... mehr
2009, 304 Seiten, Maße: 14,9 x 21,2 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Herausgegeben von Brabandt, Heike; Epping, Volker; Hoffmann, Jan M. u. a. LIT Verlag ISBN-10: 3825816486
ISBN-13: 9783825816483
 

Produkt-Beschreibung zu: Menschenrechte und Migration in Europa

Vor 60 Jahren, im Dezember 1948, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch in Europa konnte der Menschenrechtsgedanke seitdem rechtlich weiter ausgebaut und gestärkt werden. Bedingt durch die Migrationsbewegungen der letzten Jahrzehnte haben sich allerdings die Länder Europas zu multi-ethnischen Gesellschaften mit unterschiedlichen Einwanderergruppen entwickelt, die sich mit Fragen der Anerkennung kultureller Traditionen, Religionen und Lebensweisen auseinandersetzen müssen. Nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch in der Zivilgesellschaft werden beispielsweise die Chancen und Risiken der Integration kontrovers diskutiert. Auch in den Reformländern Ost- und Mitteleuropas, in denen Menschen- und Minderheitenrechte in den neuen Verfassungen verankert wurden, verläuft der Veränderungsprozess nicht immer ohne Komplikationen. Im Osten wie im Westen Europas bleiben die Garantie von Bürgerrechten und die Integration von Minderheiten daher in allen Bereichen des politischen, sozialen und ökonomischen Lebens mit neuen gesellschaftlichen Herausforderungen verknüpft.
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Klappentext zu: Menschenrechte und Migration in Europa

Vor 60 Jahren, im Dezember 1948, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch in Europa konnte der Menschenrechtsgedanke seitdem rechtlich weiter ausgebaut und gestärkt werden. Bedingt durch die Migrationsbewegungen der letzten Jahrzehnte haben sich allerdings die Länder Europas zu multi-ethnischen Gesellschaften mit unterschiedlichen Einwanderergruppen entwickelt, die sich mit Fragen der Anerkennung kultureller Traditionen, Religionen und Lebensweisen auseinandersetzen müssen. Nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch in der Zivilgesellschaft werden beispielsweise die Chancen und Risiken der Integration kontrovers diskutiert. Auch in den Reformländern Ost- und Mitteleuropas, in denen Menschen- und Minderheitenrechte in den neuen Verfassungen verankert wurden, verläuft der Veränderungsprozess nicht immer ohne Komplikationen. Im Osten wie im Westen Europas bleiben die Garantie von Bürgerrechten und die Integration von Minderheiten daher in allen Bereichen des politischen, sozialen und ökonomischen Lebens mit neuen gesellschaftlichen Herausforderungen verknüpft.

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