Die römische Wölfin / The Lupa Romana
Ein antikes Monument stürzt von seinem Sockel. An antique monument falls from her pedestal
Im Zuge der Restaurierungsmaßnahmen der LUPA CAPITOLINA zu Rom in den Jahren 1997-2000 zeigte sich, daß diese weithin bekannte symbolträchtige Bronzeskulptur entgegen der Jahrhunderte alten Überzeugung nicht etwa in der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr., sondern im Mittelalter entstanden ist.
2011, 161 Seiten, 4 farbige Abbildungen, 43 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 16,1 x 24,2 cm, Kartoniert (TB), Englisch/Deutsch
Übersetzung: Murray-Seegert, Carola
Steiner (Franz) ISBN-10: 3515098763
ISBN-13: 9783515098762
Übersetzung: Murray-Seegert, Carola
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Klappentext zu: Die römische Wölfin / The Lupa Romana
Im Zuge der Restaurierungsmaßnahmen der LUPA CAPITOLINA zu Rom in den Jahren 1997 2000 zeigte sich, daß diese weithin bekannte symbolträchtige Bronzeskulptur entgegen der Jahrhunderte alten Überzeugung nicht etwa in der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr., sondern im Mittelalter entstanden ist.
Auf diese, durch technologische Untersuchungen gut abgesicherte Feststellung folgte eine noch immer andauernde heftige Diskussion. In diesem Sitzungsbericht erscheinen drei Beiträge dazu: Edilberto Formigli stellt den aktuellen Stand der technologisch-restauratorischen Forschung dar. Maria R.-Alföldi verfolgt die Spuren der ursprünglichen LUPA ROMANA bis nach Konstantinopel, wo diese im Jahre 296 v. Chr. in Rom aufgestellte Bronzegruppe aller Wahrscheinlichkeit nach 1204 im Laufe des 4. Kreuzzuges eingeschmolzen wurde, und stellt Überlegungen zu ihrer Bedeutung für Rom an. Johannes Fried geht der Frage nach, warum im Mittelalter politisch bedingt wieder auf die Figur der Wölfin zurückgegriffen wurde, wobei sich völlig neue Aspekte für die LUPA CAPITOLINA abzeichnen.
Wegen der historisch-kulturhistorischen Bedeutung des Themas wurde eine komplette englische Übersetzung beigelegt, die Carola Murray-Seegert erstellt hat.
Auf diese, durch technologische Untersuchungen gut abgesicherte Feststellung folgte eine noch immer andauernde heftige Diskussion. In diesem Sitzungsbericht erscheinen drei Beiträge dazu: Edilberto Formigli stellt den aktuellen Stand der technologisch-restauratorischen Forschung dar. Maria R.-Alföldi verfolgt die Spuren der ursprünglichen LUPA ROMANA bis nach Konstantinopel, wo diese im Jahre 296 v. Chr. in Rom aufgestellte Bronzegruppe aller Wahrscheinlichkeit nach 1204 im Laufe des 4. Kreuzzuges eingeschmolzen wurde, und stellt Überlegungen zu ihrer Bedeutung für Rom an. Johannes Fried geht der Frage nach, warum im Mittelalter politisch bedingt wieder auf die Figur der Wölfin zurückgegriffen wurde, wobei sich völlig neue Aspekte für die LUPA CAPITOLINA abzeichnen.
Wegen der historisch-kulturhistorischen Bedeutung des Themas wurde eine komplette englische Übersetzung beigelegt, die Carola Murray-Seegert erstellt hat.
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