Ich war die Gefangene meines Vaters

Alice Lawrence musste ein schreckliches Schicksal hinnehmen. Sie war über viele Jahre hinweg die Gefangene ihres Vaters und wurde von ihm missbraucht und erniedrigt. In ihrem Buch bricht sie endlich ihr Schweigen.
2012, 1, 304 Seiten, Maße: 14,2 x 22 cm, Geb. mit Su.
ISBN-10: 3863650840
ISBN-13: 9783863650841
Erscheinungsdatum: 21.11.2011
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Klappentext zu: Ich war die Gefangene meines Vaters
Alice wächst in verschiedenen trostlosen Vorstädten im Norden Englands auf. Seit ihrer Kindheit ebenso wie ihre fünf Geschwister vom Vater misshandelt, fühlt sie sich schlecht und wertlos. Die Mutter ist selbst Opfer des gewalttätigen Vaters und findet nicht die Kraft, Alice beizustehen. Der ältere Bruder geht nach einem erbitterten Streit mit dem Vater eigene Wege. Alice wird gehalten wie eine Gefangene. Nur auf Geheiß des kontrollsüchtigen Vaters darf sie die Wohnung verlassen. Sie verliert jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Als die Mutter keine Kinder mehr bekommen kann, wird für Alice alles nur noch schlimmer. Der Vater missbraucht sie in erster Linie mit dem Ziel, sich mehr Kindergeld zu sichern. Sechs Mal wird Alice von ihrem Peiniger schwanger. Nach vier Fehlgeburten und einer Totgeburt bringt sie ein Mädchen zur Welt. Doch das Baby ist schwerstbehindert und überlebt nur wenige Monate. Der Tod ihrer Tochter lässt Alice aufbegehren. Sie entzieht sich der Kontrolle des Vaters und findet Unterschlupf bei ihrem älteren Bruder. Dort eröffnete sich ihr eine vollkommen neue Welt. Aber Alice muss erst lernen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Immer wieder holt ihre Vergangenheit sie ein, bis sie schließlich den Befreiungsschlag wagt.
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Eine wahre Geschichte mit grausamen Details, fesselnd, es stellt toll dar, wie Eltern in das Leben eines Kindes eingreifen können.
Ich bewundere diese Frau für ihre Stärke trotz dieser Ereignisse.
Kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Beklemmend zwar beim lesen, eben weil es eine wahre Geschichte ist!
Dieses Buch kaufte ich nur im Vorrübergehen - doch als ich zu lesen begann, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Erlebnisse der Autorin sind dermaßen unfassbar, schockierend und aufwühlend, dass man als sensibler Leser nach der Lektüre psychisch ganz fertig ist...ich habe so mitgelitten, sogar mal geweint und war dermaßen entsetzt, was diesem Mädchen ( und ihrer ganzen Familie ) passiert ist...man braucht gute Nerven, zumal es sich um einen unfassbarenTatsachenbericht handelt. Meiner Schwiegermutter war die Story zuviel, diese hat sie zu sehr aufgewühlt, um das Buch zu Ende zu lesen.
Die Geschichte selbst ist in einfacher Sprache recht locker geschrieben und liest sich recht schnell, zumal es nie langweilig wird.
Wer seelische Erschütterungen liebt: empfehlenswert.