Habe ich denn allein gejubelt?
Eine Jugend im Nationalsozialismus
Dieses Buch ist mehr als eine Autobiographie, es ist ein subjektives Geschichtsbuch, das zwei Jahrzehnte deutscher Politik mit Erinnerungen, Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen eines Kindes, einer Heranwachsenden und ihrer Umwelt belebt. Es mutet... mehr
2012, 1. Aufl., 382 Seiten, Maße: 14,3 x 21,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Herausgegeben von Kramer, Bernd
Kramer, Berlin ISBN-10: 3879563667
ISBN-13: 9783879563661
Herausgegeben von Kramer, Bernd
Kramer, Berlin ISBN-10: 3879563667ISBN-13: 9783879563661
Produkt-Beschreibung zu: Habe ich denn allein gejubelt?
Dieses Buch ist mehr als eine Autobiographie, es ist ein subjektives Geschichtsbuch, das zwei Jahrzehnte deutscher Politik mit Erinnerungen, Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen eines Kindes, einer Heranwachsenden und ihrer Umwelt belebt. Es mutet dem Leser zu, sich auf die Perspektive jener einzulassen, die mit gutem Gewissen keinen Widerstand leisteten und von denen viele "dran glauben" mußten, weil sie "dran geglaubt" hatten. Menschliche Verhaltensweisen und das politische Versagen der damaligen Zeitgenossen finden darin weder Rechtfertigung noch Entschuldigung. Mit sprachlicher Gestaltungskraft und unbedingter Wahrheit beschreibt die Autorin die Verirrung ihrer Jugend, die sich nicht ohne Identitätsverlust von ihrer Person abtrennen und auf den Misthaufen der Geschichte werfen läßt.
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Klappentext zu: Habe ich denn allein gejubelt?
Von den Büchern über den Nationalsozialismus ist das Buch von Eva Sternheim-Peters eines der wichtigsten. Die 1925 geborene Autorin versucht, ihre heutige Sicht auf die NS-Jahre mit ihren Erinnerungen, ihren damaligen Vorstellungen zu konfrontieren. Kaum ein anderes Buch macht Betrug und Selbstbetrug der Mehrheit der Deutschen so deutlich wie dieses. Es schadet nichts, dass sich die Autorin im Wesentlichen auf die Erfahrung ihrer nächsten Umgebung beschränkt. / Nein, im Gegenteil, die Übersichtlichkeit des Horizontes ermöglicht ein Verständnis, das die mythologisierenden, personalisierenden literarischen Figuren - wie den in letzter Zeit aus unerwarteter Quelle wieder vorgeschlagenen Todestrieb von Führer und Gefolgschaft - ganz und gar überflüssig erscheinen lässt. Sicher spielte er in den Mythologien des Systems auch eine Rolle, aber für die Mitläufer waren ganz andere Überlegungen und Triebe wichtig. Das Kapitel "Volksgemeinschaft" macht plausibel, wie eine ganze Nation dem Nationalsozialismus auf den Leim gehen konnte.
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