1793

Roman

Niklas Natt och Dag

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211 Kommentare
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"Ein Meisterwerk. Ein wilder und ungewöhnlicher Mix, der das ganze Krimigenre revolutioniert." Arne Dahl
Stockholm im Jahr 1793: Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake. Es sind die Überreste eines Menschen, fast bis zur...

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Kommentare zu "1793"

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  • 5 Sterne

    22 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ele, 06.02.2019

    Ein wirklich außergwöhnlicher Kriminalroman von Niklas Natt och Dag. Ganz abgesehen von diesem genialen Cover welches mich fasziniert.
    Mir gefallen die außergeöhnlichen Charaktere.
    Ein Jurist mit Tuberkulose und sein Gehilfe mit einer Armprothese. Verschrobene Ermittler mit privaten Problemen gab es also auch schon im 18. Jh. Ich bin begeistert, der Schreibstil von Niklas Natt och Dag hebt sich deutlich vom üblichen Genre ab. Packend und spannend geschrieben verschont der Autor den Leser schon am Anfang nicht von den grausigen Details. Die stinkende Kloake die schlechten hygienischen Zustände, der Zustand der Leiche, das ist ein Einstieg der Spannung und Nervenkitzel verspricht. Ich bin von diesem historischen Krimi schon durch die Leseprobe begeistert.

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    janein
  • 5 Sterne

    15 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Liesgern, 02.03.2019

    Auf 490 Seiten hat der schwedische Journalist Niklas Natt och Dag ein Meisterwerk erschaffen, was sich mit keinem anderen vergleichen lässt. Zu Recht sind ihm mit seinem historischen Thriller "1793" viele Auszeichnungen zuteil geworden. Unter diesen ist auch der Schwedische Krimipreis für das beste Spannungsdebüt.

    Man sollte sich von den schönen gold-glänzenden Farben auf schwarzem Grund, die dieses tolle Cover zeigt, nicht täuschen lassen. Denn die Geschichte ist alles andere als glänzend.
    Sie ist grausam, schmutzig und total genial.

    Man schreibt das Jahr 1793 in Stockholm. Die Befölkerung ist zu großen Teilen sehr arm und ihr Alltag wird vom Kampf ums tägliche Überleben in
    dieser glanzlosen Stadt geprägt.
    Eines frühen Morgens finden zwei Straßenkinder am Ufersaum des Fatburens die Überreste eines menschlichen Körpers. Diesen zu bergen holen sie den einarmigen Trunkenbold und Häscher Jean Michael Cardell aus einem Wirtshaus.
    Cardell, auch Mickel genannt, macht sich noch vom Schnaps berauscht, mürrisch auf den Weg. Cardell hat bei seinem Einsatz im Krieg schon viel zu Gesicht bekommen, jedoch überschreitet dieser Fund auch seine schlimmsten Vorstellungen.Es ist klar, dass bei diesem nach Kloake stinkendem Bündel die Stadtwache informiert werden muss und die schwedische Polizei zum Einsatz kommt.
    Es gibt einen Mann im Land, der gerade mit solch außergewöhnlichen Mordfällen häufig beauftragt wurde. Sein Name ist Cecil Winge. Der Jurist Winge ist ein ganz besonders schlauer Kopf, der sich etliche male bewiesen hat, wenn es um die Aufklärung ganz besonders prikärer Fälle ging.So ist er der Auserwählte für diesen Mordfall.
    Jedoch läuft ihm in vielerlei Hinsicht die Zeit davon.Zum einen plagt ihn eine schlimme Krankheit. Er leidet an der Schwindsucht, die mitlerweile ein Stadium bei ihm erreicht hat, dass ihm beinahe alle Lebenskräfte fehlen.
    Zum anderen wackelt der Stuhl seines Auftraggebers in der Behörde erheblich, so das Winge kaum Zeit bleibt die Identität des Toten, so wie die Umstände des Mordes aufzuklären.
    So kommt es, dass Cecil sich die Hilfe des traumatisierten Veteranen Jean Michael Cardell erkauft.Es entsteht ein ganz besonders raffiniertes Ermittlungs-Team.

    Aufgeteilt ist die Geschichte in 4 Teile, den Jahreszeiten des Jahres 1793 in Stockholm. Sie beginnt mit dem Herbst und springt für die Aufklärung des Mordes in die passende Zeit.
    Der Schreibstil des Autors ist besonders anspruchsvoll und gerade die ersten 100 Seiten waren für mich alles andere als leicht zu lesen. Schwedische Namen von Orten, Gewässern oder Personen sind mir nicht so geläufig, so das sie zu dem historischen Schreibstil den Lesefluss einige male stocken ließen.Nach geraumer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und ich konnte kaum genug von der Geschichte bekommen.Sehr hilfreich habe ich auch die Stadtkarte am Anfang des Buches empfunden, zu der ich so etliche male zurückgeblättert habe.

    Wer denkt, dass "1793" einfach nur ein Schweden-Krimi aus dem 18.Jahrhundert ist, der sollte sich nicht täuschen lassen.Besser würde die Bezeichnung Historischer-Thriller es auf den Punkt bringen. Denn diese Geschichte lässt nichts an Spannung und Grausamkeiten aus.Die Ekelgrenze in den Beschreibungen der Details ist sehr hoch angesetzt, so das man als Leser in einen Sog aus Gestank und Grauen gerät, dem man sich kaum entziehen kann.

    Die Aufklärung des Falls ist ein Meisterwerk an Detektivarbeit mit der Genialität eines Traum-Ermittlerduos. Alles passte logisch zusammen und ergib abschließend das großartige Finale.

    Ich bin absolut begeistert von "1793" , welches für Niklas Natt och Dag nur schwerlich zu wiederholen oder gar zu toppen ist.Ein einzigartiges Buch, mit ausgesprochem hohem Niveau an Recherche und Ausarbeitung. Eine Verfilmung dieser Geschichte würde ich mir wirklich sehr wünschen.
    Eine absolute Leseempfehlung von mir für dieses Meisterwerk des Grauens und der Genialität an Ermittlungsarbeit.

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    janein
  • 5 Sterne

    14 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 23.02.2019

    aktualisiert am 23.02.2019

    DER MÄNNLICHE TORSO
    1793 – Eine Geschichte aus dem Schweden des 18. Jahrhunderts, die Historie und Krimi verbindet. Die Leseprobe war genau nach meinem Lesegeschmack, was dieses Genre betrifft. Besonders auffallend ist das wunderschön gestaltete Cover. Es verführt sofort dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.
    Nun zu der düsteren Story, die ich aus der Leseprobe filterte. Der einarmige Stadtknecht Jean Michael Cardell wird von zwei Kindern auf eine im Wasser direkt in Ufernähe liegende Leiche aufmerksam gemacht. Er zieht die Überreste eines Mannes aus der übel stinkenden Kloake. Der Leiche fehlen Arme und Beine. Sie wurden nacheinander sorgfältig amputiert, jeweils nach der Abheilung. Hier war ein perverser Mörder am Werk. Das ist der Ausgangspunkt für die Handlung, die ich gern weiterverfolgen möchte. Was verbirgt sich dahinter? Warum musste ein Mensch so Unsägliches über sich ergehen lassen?
    Schon in den wenigen Zeilen der Leseprobe vermag ich die unwürdigen Verhältnisse und das unglaubliche Leid zu verspüren. Neugierig macht mich das ungewöhnliche Ermittlerduo. Zum einen der kriegsversehrte, grummelige Cardell und zum anderen der todkranke Jurist Winge. Werden die Beiden erfolgreich sein?

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    janein
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