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Alles Licht, das wir nicht sehen

Roman - Das Buch zur Netflix-Serie
 
 
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Netflix-Miniserie ab 2. November 2023

Hochspannend, poetisch und berührend erzählt Anthony Doerr die Geschichte von Marie-Laure und Werner, deren Lebenswege sich für einen schicksalsträchtigen Augenblick kreuzen.
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Kommentare zu "Alles Licht, das wir nicht sehen"
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  • 5 Sterne

    12 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Benne, 21.10.2016

    Das Leben jedes Wesens ist ein schnell verlöschender Funke in einer unergründlichen Dunkelheit.
    - Alles Licht, das wir nicht sehen (S.414)

    So pessimistisch und deprimierend diese Aussage auch klingen mag, der Roman, welcher dieses Zitat enthält, eröffnet einen so schönen Teil im Leben, von dem man nicht wusste, dass er überhaupt existiert.

    Im vom Krieg aufgebrausten Frankreich flieht die junge, blinde Marie-Laure mit ihrem Vater aus Paris an die Westküste Frankreichs, um dort Schutz zu suchen, während der unscheinbare, technisch begabte, deutsche Junge Werner in eine Einheit des Staates aufgenommen wird, die Feindsender aufspürt und ihn geradewegs auf das zu besetzende Frankreich laufen lässt. In einem folgenreichen Augenblick kreuzen sich ihre Wege.

    Vom Inhalt möchte ich gar nicht viel verraten, weil dieser für mich nicht die oberste Priorität hat. Viel wichtiger ist der einmalige Schreibstil vom Autor Anthony Doerr. Kurze Sätze. Kurze Kapitel. Kurze Spannung? Falsch! Die Kürze der Kapitel ist zurecht gewöhnungsbedürftig, aber gerade weil er in der dichten Struktur eine umfassende Charakterdarstellung und zahlreiche Handlungswendungen unterbringt, bekommt er großen Respekt von mir. Nicht ein einziges Mal befindet man sich als Leser in einer Situation, die nicht vor Geheimnis, Dramatik oder Verblüffung sprüht. Er versteht sein Handwerk ausgezeichnet.

    Dass ein Roman eine Vielzahl an Gefühlen bei mir hervorrufen kann, hätte ich niemals gedacht. Neben der liebevollen Gestaltung der Handlung der Geschichte, schafft Doerr es trotzdem, dass ich innerhalb von einem Dutzend Seiten von gebannter Spannung in völliges Entsetzen und dann in tiefe Traurigkeit springe. Es zeichnet sich durch eine hohe Variation an Emotionen aus, die es beim Leser hervorruft und die dazu führen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, sondern auf die erste Seite blättert und die gleiche Reise ein weiteres Mal bevorsteht.

    Der Roman gibt einem so viel, dass man all das Gelernte und die neue Sicht auf das Leben sofort weiter verbreiten möchte. Es mag manchmal nicht den Anschein haben, aber Anthony Doerrs Werk besitzt alles Licht, alle Hoffnung dieser Welt, die so viele Menschen tagtäglich suchen. Die Moral der Geschichte besteht im Wesentlichen darin, dass das Leben viel zu schnell vorbei ist. Vor allem in der Kriegszeit bangte das Volk, sei es französisch oder deutsch, jeden Augenblick um ihr Leben. Bomben, Explosionen, Gewehrschüsse, schreiende Menschen. Schreckliche Geräusche erfüllten die Straßen. Wir sollten uns vor Augen halten, dass das Leben nicht selbstverständlich ist und man für ein Dach über den Kopf, eine warme Mahlzeit und Trinkwasser dankbar sein sollte, denn jeder Moment kann der letzte sein (Hier gilt: „Lebe den Tag, als wäre er dein letzter“). Stattdessen herrschen in der Menschheit Diskriminierung, Hass, Gewalt und Terror.

    Ein Aspekt, der mir persönlich sehr wichtig ist, ist das Ende eines Romans. Wenn mich der Schluss nicht verblüfft, oder zumindest zufriedenstellt, dann enttäuscht mich das eher als fortlaufende Schwächen im Hauptteil. Und wenn man von diesem Roman nicht schon genug fasziniert ist, so zeigt das Ende eine völlig neue Facette, die mir eine innerliche Ruhe gegeben hat. Obwohl es zum Ende kam (was mich meist traurig macht) war ich nach dem letzten Satz des Buches ein glücklicherer Mensch.

    Fazit: Bist du ein Kerl mit harter Schale und noch härterem Kern? Oder doch eher eine „Kettenleserin“, die durch ein Buch nur so durchrauscht? Faszinieren dich mystische Gestalten in einer fiktiven Welt? EGAL! Dieser Roman kann und sollte von jedem gelesen werden. Er lehrt, dass alle Menschen im Grunde gleich behandelt werden sollten also greift nicht in eine Klischeekiste und stempelt „Alles Licht, das wir nicht sehen“ als kitschiges Kriegsdrama ab, sondern nehmt es in die Hand und taucht ein in diese Welt, die euch nicht mehr loslassen wird!

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  • 3 Sterne

    16 von 23 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Haliax, 20.08.2017

    Zwei Menschen, zwei Schicksale und zwei Länder. Die blinde Marie Laure wächst in Paris auf und flieht mit ihrem Vater durch die Folgen des Krieges nach Saint Malo, um bei ihrem Onkel Unterschlupf zu suchen. Hingegen wächst Werner in Deutschland auf, wo er schon bald Teil der Hitlerbewegung wird. Zwei Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch finden sie einen kurzen Moment zusammen.

    Ich wollte das Buch unbedingt lieben, denn ich habe bisher so viel positives gelesen. Die Geschichte über die beiden Menschen hat mich berührt und auch mitgenommen. Leider fanden sich mittendrin aber ständig Längen, die mich einfach nicht packten. Dementsprechend demotiviert habe ich danach weitergelesen.
    Am Beginn störten mich die kurzen Kapitel nicht, aber der ständige Sprung von der einen Perspektive (Marie) zu der anderen (Werner) nach nur 2-3 Seiten war auf Dauer anstrengend, da man immer herausgerissen wird.

    Das Buch ist in Abschnitten unterteilt, die Zeitsprünge ermöglichen. Die eigentliche Handlung findet im Jahr 1944 statt. Es finden sich ältere Abschnitte, die den Verlauf bis zu dem Endpunkt 1944 beschreiben. Außerdem erhält man am Ende des Buches eine kleine Reise in die Zukunft.
    Die Längen befinden sich vorwiegend in den älteren Abschnitten, da sie viel Informationen der Geschichte der beiden Protagonisten enthalten.

    Anthony Doerr hat mich mit seiner lyrischen Fähigkeit umgehauen. Seine Schreibfertigkeiten sind etwas ganz besonderes. Er spielt sehr gern mit der Sprache und weiß sie auch definitiv einzusetzen. Das lyrische Können dieses Buches ist eine Augenweide und enthält keine der üblichen Floskeln, die sich Autoren öfters bedienen. Es war sicher nicht das letzte Buch dieses Autors, das ich in die Hand genommen habe.

    Fazit
    Ein Roman mit vielen Längen und sehr kurzen Kapitel, die von einem Charakter zum nächsten springen. Dennoch ist die Geschichte etwas besonders, denn sie wird mit einer Schreibkunst beschrieben, die nur jeden begeistern kann. Die ganze Bandbreite der Geschichte entfaltet sich erst vollends am Ende des Buches.

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