Auf den Punkt gebracht

Ansichten einer Lady. Aufgezeichnet von Michael Fritthum. Aufgezeichnet von Michael Fritthum
 
 
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Gedanken und Weisheiten zu politischen, gesellschaftlichen und alltäglichen Themen hat Lotte Tobisch in Hülle und Fülle auf Lager. Trotz ihrer unglaublichen 93 Jahre ist sie nach wie vor auf der Suche nach Neuem: Kein Tag vergeht, an dem sie sich nicht,...
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Kommentar zu "Auf den Punkt gebracht"

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    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HSL, 26.03.2019

    Mein Eindruck

    Diese Lektüre ist ein hervorragendes Werk des Amalthea Signum Verlages Wien, der diese gebundene, geistreiche Edition im Februar 2019 veröffentlicht hat.
    Beim Betrachten des Covers von „Auf den Punkt gebracht“ kommen mir wohltuende Zeiten in den Sinn, als noch wirkliche Werte und bester Umgang in der Gesellschaft gepflegt wurden. Kleidung, Stil, Manier und Rückgrat verkörperten das Wesen vieler Völker, die heute zunehmend verkommen. Bei diesen Beobachtungen und Ereignissen in der Welt, sei es politisch, gesellschaftlich oder alltäglich, teilt die 93- jährige Wienerin ihre Ansichten mit der breiten Öffentlichkeit in regelmäßig erscheinenden Artikeln. Es ist ein Hochgefühl diese Weisheiten von einer großen Dame, die schon einige Maßstäbe in ihrem Leben gesetzt hat, zu lesen. Nach ihrer erfolgreichen Karriere als Schauspielerin am Burgtheater und als Organisatorin des Wiener Opernballs, gilt ihr heutiges Interesse dem weltweiten Geschehen. In diesem Buch finden wir aus dem Magazin „News“ gesammelte, unbearbeitete Texte als Zeitdokument der vergangenen drei Jahre, nachdem Entscheidungsträgern von Europa die Röte im Gesicht stehen sollte. Es sind Ratschläge einer älteren Dame von Welt, die der desorientierten Menschheit und ihrer im World Wide Web verlorenen Jugend, Raum zum Überdenken gibt. Was sie zu sagen hat, bringt sie mit einer makellosen Geschliffenheit und einer Eleganz auf den Punkt, was heute kaum noch ein professioneller Journalist zu Stande bringt. Auf 224 Seiten beleuchtet sie das Unvermögen heutiger Politiker mit ihrer Selbstverherrlichung, die nicht aus der Geschichte lernen wollen. Auf dem vermeintlichen Weg einer „ Besten aller Welten“ von Multikulti, die sich auch in der österreichisch – ungarischen Monarchie zeigte und am Ende doch auflöste, sollte zumindest zum Nachdenken anregen. Zivilisierter Umgang und Benimmregeln sind abhanden gekommen und die von außen eindringenden Schicksalsschläge werden leichter ertragen, als selbst etwas daran zu ändern. Das ist ein Kernproblem unserer abendländischen Kultur, in unserer viel gelobten Demokratie, die keine eigenen Werte mehr kennt. In den Reihen der Politik, der gesamten EU wird es ungeniert praktiziert, da man Andersdenkende bekämpft und den Ölkartellen dient. Wenn Geld und Macht, sowie die Wissenschaft als Geschäft mutiert, ist es mit dem guten Glauben vorbei. Bei der selbst erschaffenen Automatisierung aller Lebensbereiche gibt Goethes Zauberlehrling zu denken, als es da hieß: „Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht mehr los“. So stehen heute vertausendfachte Windräder auf Feldern und entlang der Gewässer und das Lenken von Automobilen wird auch bald vorbei sein. Was machen wir dann mit unserer Freizeit? Wir hetzen ihr weiterhin hinterher und sind gefangen wie Fliegen im Spinnennetz. Doch die Freizeitindustrie hat immer etwas parat. Schämt sich denn keiner mehr beim Bürgerquälen, fragt sie? Erstaunlich welche Erkenntnisse diese 93 jährige Dame niedergeschrieben hat. Da fehlen selbst Angela Merkel und der gesamten EU in ihrem Dasein die Zusammenhänge. Die Überheblichkeit und Wichtigtuerei, die Umsetzung ihrer Vorhaben in ihrem Machtrausch bringen Angst und Verzweiflung mit Verzweiflungstaten und Verschlimmerung. Ich hoffe das dieses Werk viele Leser erreicht und die Hilferufe zur Rettung der Menschheit beitragen.

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    janein

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