Aufbruch in ein neues Leben

Die Hebammen-Saga
 
 
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Das Licht der Welt.

Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit - als Flucht vor dem...
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Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit - als Flucht vor dem...

Kommentare zu "Aufbruch in ein neues Leben"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    51 von 57 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 13.07.2019

    1917 Berlin. In der neuen Hebammenschule in Neukölln treffen Edith, Luise und Margot zum ersten Mal aufeinander, denn sie haben sich einen Platz für die Ausbildung sichern können. Während ihrer Ausbildung freunden sich die drei sehr unterschiedlichen jungen Frauen an. Edith stammt aus einem reichen jüdischen Unternehmerhaushalt, eine standesgemäße Heirat schon vorgeplant ist. Doch Edith steht mehr der Kopf nach Eigenständigkeit, deshalb bricht sie mit ihren Eltern. Margot dagegen kommt direkt aus Neukölln, lebt in einer Kellerwohnung in ärmlichsten Verhältnissen und verdankt ihre Ausbildung der Fürsorge. Luise ist ein Kind vom Land und wuchs bei ihrer Großmutter in Ostpreußen auf, nachdem ihre Eltern früh gestorben sind. Ihre Oma ist Hebamme und ein Vorbild für Luise, von ihr konnte sie sich schon so einiges abschauen. Sowohl Edith als auch Luise und Margot müssen während des Ersten Weltkrieges einige Herausforderungen in ihrer Ausbildung überstehen. Werden sie diesen gewachsen sein?
    Linda Winterberg hat mit „Aufbruch in ein neues Leben“ einen wunderbaren und unterhaltsamen Auftakt Ihrer Hebammen-Trilogie vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig, atmosphärisch dicht und gefühlvoll, so dass der Leser mit den ersten Zeilen geradezu in die Geschichte hineingesogen wird und erst wieder in der Gegenwart auftaucht, wenn deren Ende erreicht ist. Durch die geschickte Erzählweise der Autorin darf der Leser Edith, Margot und Luise hautnah begleiten und dabei viel über ihre Vergangenheit, ihre Gefühls- und Gedankenwelt erfahren. Gleichzeitig lässt die Autorin den akribisch recherchierten historischen Hintergrund in ihre Handlung fließen, macht den Ersten Weltkrieg wieder lebendig, das Elend der Menschen wieder spürbar sowie die täglichen Herausforderungen wie Hunger und Kälte, die sich dadurch ergeben. Auch das Leben an der Hebammenschule darf der Leser miterleben, die Augenblicke der Geburt ebenso wie die Trauer um ein verlorenes Kind. Die Schilderungen sind so spannend, plastisch und gefühlvoll, dass man das Gefühl hat, selbst mit dabei zu sein, um sowohl die Freude als auch das Leid der Menschen zu teilen. Gleichzeitig wächst in einem selbst der Respekt vor allen, die dieser Zeit getrotzt haben und sich mutig mit den Gegebenheiten arrangierten, um irgendwie zu überleben.
    Die Charaktere sind sehr detailliert entworfen, sie sprühen vor Lebendigkeit und schleichen sich mit ihren individuellen Eigenschaften in das Herz des Lesers, der sich in ihrer Mitte rundum wohlfühlt und mit ihnen fiebert, leidet und hofft. Edith ist eine eindrucksvolle junge Frau, sie bricht mit ihrer Familie, weil sie ihr Leben nach eigenen Überzeugungen und frei von elterlichen Vorschriften sowie Standesdünkel führen möchte. Sie besitzt Mut, genügend Abenteuerlust und einen absoluten Drang nach Freiheit. Luise ist behütet von ihrer Großmutter auf dem Land groß geworden, nun kommt sie in die Großstadt. Durch ihre Oma hat sie schon eine gewisse Vorbildung, ist einfühlsam und wissbegierig, ihre Kenntnisse zu vervollkommnen. Margot ist eine Kämpfernatur, die sich bereits durch schwierige Situationen lavieren musste. Nun hat sie die Chance, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Sie besitzt eine innere Stärke und lässt sich nicht entmutigen. Aber auch Protagonisten wie Oberhebamme Marquart oder Frieda geben der Handlung zusätzlich Menschlichkeit und Authentizität.
    „Aufbruch in ein neues Leben“ ist ein fesselnder und gefühlvoller historischer Roman, der eine absolute Sogwirkung besitzt. Wunderbar erzählter Pageturner, der ein tolles Kopfkino hervorruft, aber auch zum Nachdenken anregt und süchtig nach Band 2 werden lässt. Absolut verdiente Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    cybergirl, 11.07.2019

    Ein berührender Roman
    In ihrem neuen Roman „Aufbruch in ein neues Leben“ erzählt Linda Winterberg die Geschichte von 3 jungen Frauen deren Traum es ist Hebamme zu werden.
    Die 3 jungen Frauen treffen in der Hebammenlehranstalt der neuen Frauenklinik in Neuköln aufeinander wo sie ihre Ausbildung machen wollen.
    Sie sind von ihrer Art und Herkunft ganz unterschiedlich, freunden sich an und werden eine eingeschworene Gemeinschaft.
    Edith kommt aus Berlin, ihr Vater ist ein reicher, jüdischer Kaufhausbesitzer.
    Ihr hat es zu Hause an nichts gefehlt, außer vielleicht an Liebe und Geborgenheit. Um sich ihren Traum Hebamme zu werden und auf eigenen Beinen zu stehen statt reich zu heiraten und versorgt zu sein, musste sie mit ihren Eltern brachen.
    Luise kommt aus Ostpreußen, sie hat früh ihre Eltern verloren und ist bei ihrer Großmutter aufgewachsen.
    Die Großmutter ist Hebamme und hat Luise schon früh mitgenommen wenn es um die Versorgung der Mütter ging oder eine Geburt bevorstand.
    Luise möchte in die Fußstapfen ihrer Großmutter treten, die ihr mit ihrem Ersparten die Ausbildung ermöglicht.
    Margot ist in Neuköln zu Hause. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen, wohnt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einer Kellerwohnung im Hinterhof.
    Dank der Fürsorge darf sie eine Ausbildung machen, die sie sich nie hätte leisten können.
    Schnell sind mir die 3 Freundinnen ans Herz gewachsen und nicht nur sie. Da sind auch die Hebamme Frieda, die Oberhebamme Frau Marquart, Ärzte und der Professor. Es müssten so viele erwähnt werden.
    Die Autorin hat liebenswerte Charaktere erschaffen und ihnen Leben eingehaucht.
    Auch die Zeit beschreibt Linda Winterberg sehr authentisch. Es gibt so viel Leid, so viel Not in den Kriegsjahren. Die Kindersterblichkeitsrate ist ziemlich hoch. Kein Wunder, alle sind unterernährt. Aber es gibt auch viele schöne Augenblicke.
    So ist es immer ein Erlebnis und eine Freude wenn ein neues Leben geboren wird und die Worte Fallen „Herzlich Willkommen auf der Welt“
    Das Buch „Aufbruch in ein neues Leben“ hat mich tief berührt, jetzt freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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    janein

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