Baumgartner kann nicht vergessen

Kriminalroman

Reinhard Kleindl

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Chefinspektor Baumgartner am Tiefpunkt angekommen
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Kommentare zu "Baumgartner kann nicht vergessen"

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  • 5 Sterne

    14 von 25 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra E., 19.07.2016

    Nachdem der etwas andere Ermittler Franz Baumgartner suspendiert wurde übernimmt der Neuling Kevin Hiebler den Posten von seinem Idol Franz Baumgartner.
    Zusammen mit der Chefin Caroline Meier wird er zu einem schaurigen Tatort gerufen- 5 Leichen in einem LKW, die Idendität kann man schon gar nicht mehr ausmachen.
    Die Ermittlungen treten auf der Stelle da die Leichen keinerlei Papiere oder andere Dokumente dabei hatten und keiner etwas gesehen hat.
    Dann wird wieder ein Leichenfund gemeldet und dem Team wird mit der Zeit klar- es geht hier um ein schreckliches Geschäft mit Flüchtlingen die irgendwo abgestellt werden um zu sterben.

    Auf der anderen Seite lernen wir Hani kennen die mit anderen Menschen eingesperrt ist und versucht aus ihrem Gefängnis zu entkommen...

    Baumgartner der mit seinem Leben gar nicht mehr zu Recht kommt und nun auf seinen Freund aus Kindheitstagen trifft- Paul Novak und seine Ermittlungen endlich zum Abschluss bringen möchte.

    Und doch hängen alle 3 Schicksale zusammen und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

    Der dritte Band über Baumgartner ist der intensivste, für mich.
    Die Abgründe die sich beim Ermittler auftun sind sehr gut und intensiv beschrieben, man fühlt richtig mit ihm mit.
    Auch die neue Truppe der Mordkommisson ist mir, mit ein paar Ausnahmen, absolut sympathisch.
    Was jeder für Eigendynamik in der Gruppe an den Tag legt hat mich oft überrascht aber auch wütend gemacht wenn es Polizisten gibt die gegen Ausländer und Frauen angehen.
    Aktueller denn je zur momentan Flüchtlingspolitik und unseren Ansichten hat mich dieser Band absolut überzeugt und ich kann jedem Krimifan und der es noch werden möchte Reinhard Kleindl nur ans Herz legen!
    Eine absolute Leseempfehlung von mir :)

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    janein
  • 5 Sterne

    15 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche M., 23.07.2016

    In einem Lieferwagen, der aus einem Schotterteich geborgen wird, wird ein trauriger Fund gemacht: fünf Leichen, deren Identität unbekannt ist. Es kommt der Verdacht auf, dass es sich um Flüchtlinge handeln könnte. Doch wer hat sie so qualvoll sterben lassen? Die Grazer Mordgruppe nimmt ihre Ermittlungen auf. Diesmal jedoch ohne ihren Chefinspektor Baumgartner, denn der ist zurzeit suspendiert. Baumgartner ist derweil auf der Suche nach seinem Freund aus Kindertagen, von dem Baumgartner weiß, dass er bereits früher sehr an dem Tod interessiert war.

    Dies war mein erstes Buch um Baumgartner. Anfangs hatte ich leichte Probleme mit den vielen Personen, doch das hat sich schnell gelegt und ich war in der Geschichte drin. Es geht hier um ein aktuelles Thema, das der Autor prima in seinen Plot eingearbeitet hat. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es mehrere Erzählstränge parallel gibt, die dann zusammen führen. Das sind die Ermittlungen der Mordgruppe, Baumgartners Suche nach seinem früheren Freund sowie die kleine Hani, die mit anderen Menschen gefangen gehalten wird, sich aber befreien kann und Hilfe sucht. Die Ermittler der Mordgruppe um Caroline Meier haben, da Baumgartner nicht zur Verfügung steht, Unterstützung von dem dreißigjährigen Kevin Hiebler bekommen, der schnell seinen Platz in der Gruppe findet. Die Geschichte ist wirklich spannend und ich war neugierig, wie alles am Ende zusammenhängt. Die Schicksale der Opfer lassen einen dabei nicht unberührt. Die Personen sind gut ausgearbeitet und greifbar beschrieben. Baumgartner ist mir trotz seiner privaten Probleme sehr sympathisch, er macht auf mich einen ruhigen und gelassenen Eindruck, eben ein prima Ermittler. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    16 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heike G., 26.07.2016

    Inhalt/Klappentext:
    Sechs Tote in einem Lieferwagen - und keine Spur zu ihrem Mörder
    In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums Leben kamen? Ebenfalls. Eines jedoch zeigt sich recht schnell: Sie sind nicht gleichzeitig gestorben. Die Grazer Mordgruppe steht unter hohem Druck. Durch Chefinspektor Franz Baumgartners Suspendierung wegen seiner Alkoholprobleme und die Inhaftierung Sukitschs ist das Team klein. Der Neue, Kevin Hiebler, ist noch grün hinter den Ohren. Caroline Meier hat in Baumgartners Abwesenheit die Leitung übernommen - und stößt mit den Ermittlungen in diesem grausamen Fall an ihre Grenzen. Vor allem, weil die Mordgruppe zunächst völlig im Dunkeln tappt.

    Cover:
    Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Es passt auf jeden Fall zum Buch und auch zum Inhalt und zum Genre Krimi.

    Mein Fazit:
    Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Die Schreibeweise hat mir gut gefallen und war die ganze Zeit spannend geschrieben, so dass ich als Leser gerne wissen wollte, wie es weitergeht. Für mich war auch nicht von Anfang an klar, wer der Täter hätte sein können, obwohl ich im weiteren Verlauf des Lesens schon eine Ahnung hatte. Aber die Spannungskurve war auf jeden Fall sehr gut. Auch die Charaktere fand ich gut. Ich konnte mich jedenfalls gut darin hineinversetzen und auch in die Story an sich. Es war, also ob ich selbst mit ermittelt hätte. Ich vergebe hier gerne 5 von 5 Punkten.

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    janein
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