Baumgartner kann nicht vergessen, Reinhard Kleindl

Baumgartner kann nicht vergessen

Kriminalroman

Reinhard Kleindl

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Chefinspektor Baumgartner am Tiefpunkt angekommen
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Kommentare zu "Baumgartner kann nicht vergessen"

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  • 5 Sterne

    11 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche M., 23.07.2016

    In einem Lieferwagen, der aus einem Schotterteich geborgen wird, wird ein trauriger Fund gemacht: fünf Leichen, deren Identität unbekannt ist. Es kommt der Verdacht auf, dass es sich um Flüchtlinge handeln könnte. Doch wer hat sie so qualvoll sterben lassen? Die Grazer Mordgruppe nimmt ihre Ermittlungen auf. Diesmal jedoch ohne ihren Chefinspektor Baumgartner, denn der ist zurzeit suspendiert. Baumgartner ist derweil auf der Suche nach seinem Freund aus Kindertagen, von dem Baumgartner weiß, dass er bereits früher sehr an dem Tod interessiert war.

    Dies war mein erstes Buch um Baumgartner. Anfangs hatte ich leichte Probleme mit den vielen Personen, doch das hat sich schnell gelegt und ich war in der Geschichte drin. Es geht hier um ein aktuelles Thema, das der Autor prima in seinen Plot eingearbeitet hat. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es mehrere Erzählstränge parallel gibt, die dann zusammen führen. Das sind die Ermittlungen der Mordgruppe, Baumgartners Suche nach seinem früheren Freund sowie die kleine Hani, die mit anderen Menschen gefangen gehalten wird, sich aber befreien kann und Hilfe sucht. Die Ermittler der Mordgruppe um Caroline Meier haben, da Baumgartner nicht zur Verfügung steht, Unterstützung von dem dreißigjährigen Kevin Hiebler bekommen, der schnell seinen Platz in der Gruppe findet. Die Geschichte ist wirklich spannend und ich war neugierig, wie alles am Ende zusammenhängt. Die Schicksale der Opfer lassen einen dabei nicht unberührt. Die Personen sind gut ausgearbeitet und greifbar beschrieben. Baumgartner ist mir trotz seiner privaten Probleme sehr sympathisch, er macht auf mich einen ruhigen und gelassenen Eindruck, eben ein prima Ermittler. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    12 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heike G., 26.07.2016

    Inhalt/Klappentext:
    Sechs Tote in einem Lieferwagen - und keine Spur zu ihrem Mörder
    In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums Leben kamen? Ebenfalls. Eines jedoch zeigt sich recht schnell: Sie sind nicht gleichzeitig gestorben. Die Grazer Mordgruppe steht unter hohem Druck. Durch Chefinspektor Franz Baumgartners Suspendierung wegen seiner Alkoholprobleme und die Inhaftierung Sukitschs ist das Team klein. Der Neue, Kevin Hiebler, ist noch grün hinter den Ohren. Caroline Meier hat in Baumgartners Abwesenheit die Leitung übernommen - und stößt mit den Ermittlungen in diesem grausamen Fall an ihre Grenzen. Vor allem, weil die Mordgruppe zunächst völlig im Dunkeln tappt.

    Cover:
    Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Es passt auf jeden Fall zum Buch und auch zum Inhalt und zum Genre Krimi.

    Mein Fazit:
    Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Die Schreibeweise hat mir gut gefallen und war die ganze Zeit spannend geschrieben, so dass ich als Leser gerne wissen wollte, wie es weitergeht. Für mich war auch nicht von Anfang an klar, wer der Täter hätte sein können, obwohl ich im weiteren Verlauf des Lesens schon eine Ahnung hatte. Aber die Spannungskurve war auf jeden Fall sehr gut. Auch die Charaktere fand ich gut. Ich konnte mich jedenfalls gut darin hineinversetzen und auch in die Story an sich. Es war, also ob ich selbst mit ermittelt hätte. Ich vergebe hier gerne 5 von 5 Punkten.

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    janein
  • 5 Sterne

    12 von 25 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kasin B., 24.07.2016

    Franz Baumgartner gehört für mich zur Liga der stillen Helden. Ein starker Charakter mit einigen persönlichen Schwächen. Sehr gut dargestellt ohne dabei zu nerven.
    Hinzu kommt die aktuelle Thematik um Flüchtlinge und Schlepper.


    Aber erst einmal kurz zur Story:
    Ein Transporter mit grauenvollem Inhalt wird auf einem Schrottplatz gefunden. Für die Ermittler der Mordgruppe steht schnell fest das die Menschen darinnen einen furchtbaren Tod erlitten. Wie grausam sie wirklich starben stellt sich erst im Laufe der Ermittlungen raus. Franz Baumgartner, Leiter der Mordkommisson ist allerdings suspendiert. Er wird dringend gebraucht, sein Gespür und Einfühlungsvermögen. Aber Franz ist zu sehr mit sich selbst und den Geistern seiner Vergangenheit beschäftigt. Könnte er Licht ins Dunkel bringen und weitere dieser fruchtbaren Taten verhindern?

    Nach "Baumgartner und die Brandstifter" hat mich der Autor Reinhard Kleindl mit "Baumgartner kann nicht vergessen" wieder an ein Buch gefesselt. Sein Schreibstil ist so eingänglich und hat mich gerade durch die verschiedenen Perspektiven überzeugt.

    Im Wechsel folgt man der kleinen Hani, ein Mädchen das mit seiner Mutter nur ein sicheres zu Hause möchte und dabei in tödliche Gefahr gerät. Ihre Art zu erzählen, das kindlich-naive ist mit den Schilderungen um die Menschen in ihrem Umfeld absolut gelungen.Der laute Mann ist mir dabei besonders aufgefallen. Wie schnell Menschen aus ihren Rollen fallen wurde auf eine eindringliche und erschreckende Art und Weise geschildert.

    Auch Franz Baumgartner kommt wieder zum Zuge. Gewohnt sich Zeit lassend erscheint er mit seiner nachdenklichen und schwermütigen Art. Franz sucht, wie schon im Vorgängerband und hier nun bekommt man als Leser endlich den Einblick. Was zieht Franz dermaßen herunter, was lässt ihn keine Ruhe, warum nur kann er nicht vergessen?
    All der Nebel lichtet sich im Laufe des Buches und bringt eine Geschichte aus der Vergangenheit zu Tage die Baumgartner so gerne vergessen wollte aber nicht konnte. Er lag mal wieder genau richtig. Der Gefühlsmensch, mein persönlicher österreichischer Wallander, der Grübler und Denker. Einer der sich selbst auch mal hängen lässt um letztendlich doch wieder auf die Beine zu kommen. Ein Stehauf- Männchen das vieles umhaut aber eben nicht alles.

    In diesem Band kommen so manche Bekannte aus dem Vorgängerband vor und auch eine Reporterin daraus spielt eine Rolle. Viel Potential, sehr gut umgesetzt mit der Chance auf hoffentlich einen weiteren Band.

    Diese Geschichte lässt sich durchaus unabhänging vom Vorgängerband lesen, aber wer Franz wirklich kennen lernen möchte sollte sich der Reihe nach einlesen. Es lohnt sich allemal, schon wegen dem Menschen Baumgartner, ein leiser Mann der aber auch so richtig laut kann und bei seinen alten wie neuen KollegInnen Eindruck schindet auch wenn ihn nicht jeder mag. In diesem Band gefiel mir der Neuling Kevin richtig gut.

    Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen für diesen rundum gelungenen Krimi, der in Sachen Thematik ebenso überzeugt wie in der Darstellung der verschiedenen Charaktere.
    c) K.B. 07/2016

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    janein
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