Baumgartner kann nicht vergessen, Reinhard Kleindl

Baumgartner kann nicht vergessen

Kriminalroman

Reinhard Kleindl

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Chefinspektor Baumgartner am Tiefpunkt angekommen
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Kommentare zu "Baumgartner kann nicht vergessen"

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  • 5 Sterne

    4 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 22.08.2016

    Ein Lieferwagen mit sechs Toten wird aus dem Wasser einer Kiesgrube gezogen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, vor allem nachdem sich herausstellt, dass der Todeszeitpunkt höchst unterschiedlich ist. Was ist geschehen? Woher kamen diese Menschen?
    Wieder einmal ist Baumgartner nicht in die Ermittlungen involviert, denn er wurde wegen Alkoholproblemen vom Dienst suspendiert. Baumgartner lebt derweil in Gesellschaft von Alkohol in der Vergangenheit. Seine Erinnerungen an Paul, den Freund aus Kindertagen, lassen ihn nicht los. Gemeinsam haben sie schon einiges erlebt und Paul hat seit jeher ein perfides Interesse am Tod gehabt. Baumgartner macht sich auf die Suche nach Paul.
    Der Druck auf die Ermittler ist hoch und Staatsanwalt Sonnleitner erwartet eine schnelle Lösung, die ihm politisch keine Knüppel zwischen die Beine wirft. Also wäre Baumgartner als Verstärkung des Teams eigentlich nicht schlecht, denn Caroline Meier ist noch nicht ganz fit nach ihrer Schussverletzung. Rainer Swoboda hat sich gedanklich schon in den Ruhestand verabschiedet. Dafür ist der unerfahrene Kevin Hiebler engagiert bei der Sache.
    Zwischendurch erleben wir die mutige kleine Hani, die mit ihrer Mutter und anderen Flüchtlingen ums Überleben kämpft.
    Baumgartner ist ein Fall für sich, gewohnt beharrlich geht er an das heran, was er sich in den Kopf gesetzt hat. Er tat mir sehr leid, als er immer weiter abrutschte und ich hoffte, dass er irgendwie die Kurve noch kriegt.
    Auch dieser dritte Baumgartner-Krimi ist in sich abgeschlossen und lässt sich problemlos alleine lesen. Von Anfang an zieht einen dieser spannende Fall in den Bann. Es ist ein sehr aktuelles Thema rund um die Flüchtlings- und Schlepperproblematik, das hier abgehandelt wird. Die Abgründe, die sich dabei auftun, sind erschreckend.
    Ein fesselnder Krimi in einem tollen Schreibstil.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche M., 23.07.2016

    In einem Lieferwagen, der aus einem Schotterteich geborgen wird, wird ein trauriger Fund gemacht: fünf Leichen, deren Identität unbekannt ist. Es kommt der Verdacht auf, dass es sich um Flüchtlinge handeln könnte. Doch wer hat sie so qualvoll sterben lassen? Die Grazer Mordgruppe nimmt ihre Ermittlungen auf. Diesmal jedoch ohne ihren Chefinspektor Baumgartner, denn der ist zurzeit suspendiert. Baumgartner ist derweil auf der Suche nach seinem Freund aus Kindertagen, von dem Baumgartner weiß, dass er bereits früher sehr an dem Tod interessiert war.

    Dies war mein erstes Buch um Baumgartner. Anfangs hatte ich leichte Probleme mit den vielen Personen, doch das hat sich schnell gelegt und ich war in der Geschichte drin. Es geht hier um ein aktuelles Thema, das der Autor prima in seinen Plot eingearbeitet hat. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es mehrere Erzählstränge parallel gibt, die dann zusammen führen. Das sind die Ermittlungen der Mordgruppe, Baumgartners Suche nach seinem früheren Freund sowie die kleine Hani, die mit anderen Menschen gefangen gehalten wird, sich aber befreien kann und Hilfe sucht. Die Ermittler der Mordgruppe um Caroline Meier haben, da Baumgartner nicht zur Verfügung steht, Unterstützung von dem dreißigjährigen Kevin Hiebler bekommen, der schnell seinen Platz in der Gruppe findet. Die Geschichte ist wirklich spannend und ich war neugierig, wie alles am Ende zusammenhängt. Die Schicksale der Opfer lassen einen dabei nicht unberührt. Die Personen sind gut ausgearbeitet und greifbar beschrieben. Baumgartner ist mir trotz seiner privaten Probleme sehr sympathisch, er macht auf mich einen ruhigen und gelassenen Eindruck, eben ein prima Ermittler. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heike G., 26.07.2016

    Inhalt/Klappentext:
    Sechs Tote in einem Lieferwagen - und keine Spur zu ihrem Mörder
    In der Nähe von Graz wird aus einem Schotterteich ein Lieferwagen geborgen. Die Fracht ist schockierend: Im Laderaum sitzen sechs Tote. Wer die Menschen sind? Völlig unklar. Wie sie ums Leben kamen? Ebenfalls. Eines jedoch zeigt sich recht schnell: Sie sind nicht gleichzeitig gestorben. Die Grazer Mordgruppe steht unter hohem Druck. Durch Chefinspektor Franz Baumgartners Suspendierung wegen seiner Alkoholprobleme und die Inhaftierung Sukitschs ist das Team klein. Der Neue, Kevin Hiebler, ist noch grün hinter den Ohren. Caroline Meier hat in Baumgartners Abwesenheit die Leitung übernommen - und stößt mit den Ermittlungen in diesem grausamen Fall an ihre Grenzen. Vor allem, weil die Mordgruppe zunächst völlig im Dunkeln tappt.

    Cover:
    Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Es passt auf jeden Fall zum Buch und auch zum Inhalt und zum Genre Krimi.

    Mein Fazit:
    Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Die Schreibeweise hat mir gut gefallen und war die ganze Zeit spannend geschrieben, so dass ich als Leser gerne wissen wollte, wie es weitergeht. Für mich war auch nicht von Anfang an klar, wer der Täter hätte sein können, obwohl ich im weiteren Verlauf des Lesens schon eine Ahnung hatte. Aber die Spannungskurve war auf jeden Fall sehr gut. Auch die Charaktere fand ich gut. Ich konnte mich jedenfalls gut darin hineinversetzen und auch in die Story an sich. Es war, also ob ich selbst mit ermittelt hätte. Ich vergebe hier gerne 5 von 5 Punkten.

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    janein
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