Das Gold des Lombarden, Petra Schier

Das Gold des Lombarden

Historischer Roman. Originalausgabe

Petra Schier

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Die Macht des Geldes
Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt - hat er sich das Leben...

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Kommentare zu "Das Gold des Lombarden"

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  • 5 Sterne

    nirak, 21.10.2017

    Gelungener Auftakt einer neuen Reihe

    Nicolai Golatti ist Geldverleiher in Köln im Jahre 1423.Er ist mit der jungen Aleydis de Bruinker verheiratet. Obwohl viele Jahre die beiden trennen, sind sie glücklich. Aber dann findet man Nicolai Tod auf. Es sieht fast so aus, als hätte der Geldverleiher sich das Leben genommen, aber warum sollte er so etwas tun? Aleydis glaubt keine Sekunde lang an diese Geschichte und beginnt damit sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Nicht jedem gefällt ihr Verhalten und sie fördert einiges zutage, was besser nicht ans Licht gekommen wäre. Unfreiwillig wird die junge Frau dabei von dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve unterstützt. Dieser ist von der Stadt dazu beauftragt, die Geschehnisse aufzuklären. Aber er ist dabei nicht unbedingt ihr Freund und es stellt sich auch die Frage, was hat er oder seine Familie mit dem Tod Golattis zu tun?

    „Das Gold des Lombarden“ ist der Auftakt zu einer Reihe, die im 15. Jahrhundert in Köln spielt. Petra Schier stellt hier ihre neuen Protagonisten Aleydis de Bruinker und Vinzenz van Cleve vor. Diesmal hat sie ihre Geschichte im Milieu der Geldverleiher angesiedelt. Zunächst erscheint auch alles ganz harmlos, aber so nach und nach kommen einige Geheimnisse des Ehemannes zum Vorschein und lassen ein ganz anderes Bild auf den Mann werfen. Die Autorin hat es geschickt verstanden, diese zwei Seiten von Nicolai zu zeichnen. Aleydis als Charakter ist ihr gut gelungen. Die junge Frau wirkte auf mich gleich sympathisch, sicher auch ein bisschen naiv, aber sie ist ja auch noch sehr jung. Gut gefallen hat mir hier vor allem Vinzenz, der hier nicht als strahlender Held erscheint, sondern seine Ecken und Kanten hat, die erst noch geschliffen werden müssen.

    Mir hat gut gefallen, dass es immer mal wieder kleine Andeutungen gab, was die Vergangenheit der Protagonisten betrifft. Andeutungen, die sicher in späteren Bänden ihre Auflösungen finden werden. Außerdem spielt diese Reihe ja wieder in Köln im 15. Jahrhundert, wie zuvor schon die schöne Reihe über die Apothekerin Adelina. Dieses hier ist zwar keine Fortsetzung der Reihe und hat auch sonst nichts mit Adelina zu tun, sieht man einmal davon ab, dass dem Leser hier einige Charaktere aus der Reihe über den Weg laufen und man so doch noch erfährt, wie ihr Leben weitergegangen ist. Ich mag es, wenn eine Reihe dann so locker weiter geführt wird und man noch einmal einen Einblick in längst vergangene Geschichten bekommt.

    Der Erzählstil der Autorin ist zwar leicht und locker zu lesen, aber vermutlich gerade damit, schafft sie es immer wieder mich in den Bann zu ziehen. Dies ist bereits ihr 15. historischer Roman und ich habe sie alle gelesen. Ich konnte auch dieses Buch kaum aus der Hand legen, so spannend fand ich die Suche nach der Wahrheit. Zumal es hier auch noch sehr interessante Einblicke in das Leben der Geldverleiher im 15. Jahrhundert gab. Ich habe doch direkt wieder ein bisschen was dazu gelernt.

    Zu Beginn der Geschichte ist eine kleine Karte Kölns vorhanden, sowie ein Personenregister, welches für die Übersicht der Protagonisten sorgt und in ihrem Nachwort klärt Frau Schier Fiktion und Wahrheit. Für mich machen solche Details einen Roman erst richtig rund.

    „Das Gold des Lombarden“ ist, in meinen Augen, ein gelungener Auftakt dieser neuen Reihe um eine sympathische Protagonistin mit ihrem Hausstand, ihren Sorgen und Nöten. In diesem historischen Roman ist alles vorhanden, was einen guten Roman ausmacht. Spannung bis zum Schluss, Charaktere mit Ecken und Kanten und einigen Details aus einer längst vergangenen Zeit. Obwohl dies ja ein erster Band ist, finde ich den Schluss trotzdem gelungen. Es bleiben zwar einige lose Fäden, aber es wird eben auch einiges geklärt. Ich bin in jedem Fall gespannt, wie das Leben von Aleydis und ihrem Hausstand weiter gehen wird.

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    janein
  • 5 Sterne

    Tanja P., 19.10.2017

    Köln 1423: Aleydis ist erst 1 Jahr mit dem Geldwechsler Nicolai Golatti verheiratet, als dieser angeblich Selbstmord begeht. Das kann Aleydis nicht glauben, denn obwohl Nicolai 36 Jahre älter als sie war, liebten sie einander. Also verlangt sie vom zuständigen Gewaltrichter Vinzenz van Cleve die Untersuchung des Todesfalls: „Ich will, dass der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wird, ganz gleich, wie viele Leute in Köln am liebsten auf Nicolais Grab tanzen würden.“ (S. 175)

    Aleydis ist trotz ihrer Jugendlichkeit (sie ist erst Anfang 20) eine sehr liebenswerte und mitfühlende Person. Sie steht einem großen quirligen Hauswesen vor, zu dem auch Nicolais Enkelinnen zählen. Deren Mutter – Aleydis Stieftochter – hat eine schlimme Ehe hinter sich und lebt jetzt im Beginenkloster. Außerdem gehören zwei Lehrlinge, eine (nett formuliert) ungeschickte und nicht gerade helle Magd, eine ständig schwarzsehende Köchin und zwei grimmig aussehende Hausknechte zum Haushalt. Aleydis durfte schon ihrem Vater im Geschäft helfen und führt auch Nicolais Bücher. Nach seinem Tod entdeckt sie bald, dass er noch eine dunkle Seite hatte und in unlautere Geschäfte verstrickt war. Genau das hatte ihr bereits der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve gesagt, aber natürlich glaubte sie dem Konkurrenten ihres Mannes nicht. Jetzt will sie mit ihm zusammen ermitteln und es kommt zu hitzigen Debatten und a Wortgefechten. Ihre scharfe Zunge amüsiert den finsteren Mann mit der dunklen Aura immer mehr. Außerdem ist er ehrlich um ihre Sicherheit besorgt, denn bald macht man sie für die Nicolais Machenschaften verantwortlich und sein Bruder will ihr unbedingt das Geschäft abnehmen ...

    Geschickt setzt Petra Schier ihre Protagonisten so in Szene, dass irgendwann jede/r ein Motiv hat – auch Vinzenz van Cleve. Aleydis wird immer unsicherer, wem sie noch vertrauen kann, dabei prickelt es zwischen ihr und van Cleve gerade so schön. Ich hatte ziemlich schnell einen Verdacht, auch wenn ich ihn nicht begründen konnte – weibliche Intuition eben ;-). Ob er sich am Ende bewahrheitet hat, verrate ich natürlich nicht.

    Gekonnt hat die Autorin auch Figuren ihrer früheren Bücher in die Handlung einbezogen. So gibt es u.a. ein Wiedersehen mit Adelina, dem Medicus Burka und der ehemaligen Dirne Trin.

    Ich liebe die historischen Romane von Petra Schier sehr und kann es immer kaum erwarten, bis der nächste erscheint. Ihre Bücher beleuchten sehr unterhaltsam und lehrreich die Geschichte Kölns. Dieses Mal geht es um das Kredit- und Sicherheitswesen zur damaligen Zeit.
    „Das Gold des Lombarden“ bildet den Auftakt zu einer neuen Serie rund um Aleydis und endet so, dass man gespannt auf die (hoffentlich baldige) Fortsetzung wartet.

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    janein

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