Das Leben ist kein Punschkonzert

Ein Weihnachtsroman
 
 
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Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche
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Kommentare zu "Das Leben ist kein Punschkonzert"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    peedee, 23.12.2017

    Das Leben ist kein Ponyhof – und auch kein Punschkonzert

    Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der Julia mit ihrem Kartoffelpufferstand den grössten Umsatz des Jahres macht. Dumm nur, dass sie noch vor Beginn des Weihnachtsmarktes ausrutscht und das Handgelenk bricht! Was nun? Ihre Schwestern Melanie und Carolin wollen Julia helfen und stellen sich selbst hinter den Tresen – Familie verpflichtet eben. Aber es ist nicht alles nur Friede, Freude, Eierkuchen…

    Erster Eindruck: Allein der Titel war für mich schon Ausschlag genug, mir das Buch zuzulegen. Das Cover ist sehr schön gestaltet und man kann den Punsch förmlich riechen. Hinter der Deckklappe hat es zudem ein Rezept über Apfelwein-Punsch – sehr schön!

    „Sternschnuppen fallen vom Himmel, wenn Engel Hausputz machen.“ (Volksglauben im 19. Jahrhundert) – ein sehr schönes Bild!

    Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Melanie „Melly“, die Dreifach-Mama, die Familie und Haushalt managt; Carolin „Caro“, die beruflich Erfolgreiche, die nun endlich Urlaub hat; Julia „Julchen“, die Kleine, der die älteren Schwestern oftmals wenig zutrauen.
    Nach dem Unfall wurde ein Taxi bestellt, um ins Krankenhaus zu fahren. Aber Melly und Caro sind sich nicht einig, welches das Beste wäre. Sie diskutieren auf dem Rücksitz des Taxis, währenddessen Julchen Schmerzen hat. Da schaltet sich zum Glück der aufmerksame Taxifahrer Tolga ein.
    Witzig, wie Melly, als älteste Schwester, kurzum Caro überzeugt, den Kartoffelpufferstand über die Weihnachtssaison zu managen. Mellys Mann Ole war ja nicht wirklich begeistert, denn dann fehlt ihm, dass Melly alles zu Hause wuppt und ihm den Rücken freihält. Er könnte ja selbst Hand anlegen und mal mithelfen… aber das kommt ihm gar nicht in den Sinn. Schliesslich ist er ein vielbeschäftigter Mann und alle haben sich doch nach ihm zu richten, oder? Tja, Ole, so sammelst Du keine Punkte! Ole bringt sogar noch seine Mutter Rita ins Spiel, um Melly davon zu überzeugen, wieder regulär daheim zu bleiben. Aber die Dinge entwickeln sich nicht so, wie von ihm erhofft.
    Caro wurde von Mellys Entscheid regelrecht überrumpelt. Eigentlich hätte sie doch endlich Urlaub und wollte mal so gar nichts tun. Aber sie ist kein Unmensch – man muss der Kleinen doch helfen. Sie will dann auch mal kurzum den Betrieb neu organisieren und stösst nicht überall auf Gegenliebe. Ich sage nur Frau Pfeiffer. Und da wäre ja noch Jan, der mysteriöse Karussellbetreiber…
    Für Julchen ist es wahrlich nicht einfach: sie ist ausser Gefecht gesetzt, denn mit nur einer Hand kann sie nicht viel ausrichten. Sie ist dankbar für die Hilfe der Schwestern, merkt aber schnell, dass die beiden – wie so oft – das Ruder an sich reissen und alles anders machen wollen. Es berührt sie sehr, dass Tolga sich nach ihr erkundigt und ihr die im Taxi vergessenen Dinge zurückbringt.

    Ich fand es sehr schön, die drei Schwestern über die Weihnachtszeit zu begleiten. Überraschend fand ich, dass einmal das Stottern thematisiert wurde. Ich mag mich nicht erinnern, dass ich schon mal in einem Roman über das Stottern gelesen habe, daher ist es umso wertvoller. Über das Stottern zu schreiben, wird wahrscheinlich nicht so einfach sein, denn es soll ja respektvoll sein und nicht plump daherkommen. Die Autorin hat das sehr gut geschafft.
    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mich in verschiedene Leben hineinblicken lassen. Weihnachten, Kartoffelpuffer mit Apfelmus (mmmhhh!), Liebe, Wunschzettel und gute Unterhaltung – was will man mehr? Vielen Dank.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anyah Fredriksson, 18.10.2017

    Die drei Schwestern Melanie (Melly), Carolin (Caro) und Julia (Julchen) könnten unterschiedlicher nicht sein, so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich nur einmal im Monat treffen. Cara und Melly beide 10 bzw. 13 Jahre älter als Julchen bemuttern ihre kleine Schwester seit ihrer Geburt, denn Julchen war schon immer das Sorgenkind der Familie. Erst kam sie zwei Monate zu früh zur Welt, dann stellte sich heraus, dass das Mädchen stottert. So hieß es von Anfang an in der Familie, „wir müssen uns um Julchen kümmern“. Nun, kurz vorm Advent haben die Schwestern eines ihrer Treffen und spät abends gehen sie noch spazieren, um sich etwas abzukühlen, nach dem Genuss von Julchens Apfelweinpunsch. Sie sehen eine Sternschnuppe – alle Drei wünschen sich heimlich etwas. Und Julchens Wunsch scheint auch gleich erfüllt zu werden, wenn auch zunächst anders als von ihr erhofft. Sie bricht sich das Handgelenk, als sie im Schnee ausrutscht. Nun heißt es schnell Pläne schmieden und in die Tat umzusetzen, denn Julchen betreibt einen Kartoffelpufferstand auf dem Weihnachtsmarkt. Das kann sie alleine nicht bewerkstelligen, mit ihrer Gipshand. Trotz aller Differenzen springen Melly und Caro sofort ein. Aber auch im Leben der großen Schwestern läuft nicht alles so, wie es den Anschein hat. Werden die Drei sich zusammen raufen können und Julchens Geschäft somit retten können und erfüllen sich die Träume aller Schwestern? Eine stressige Weihnachtszeit kommt auf alle zu …

    Mit viel Gefühl und großer Detailliebe erzählt die Autorin Heike Wanner die Geschichte der drei Sandmann-Schwestern. Jede Szene ist unglaublich fein gezeichnet und fügt sich zu einem prachtvollen Bild zusammen, das Liebe und auch ein klein wenig Melancholie in sich vereint. Die Charaktere sind hervorragend angelegt, alle haben Tiefe und ich kann gut mit ihnen mitfühlen. Die verwendete Sprache ist natürlich und aufgeschlossen, das Lesen ist dadurch angenehm. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut, sie schwenkt zwischen den Schwestern hin und her, so dass ich die Sicht auf alle Drei bekomme und sie und ihre Handlungen besser verstehen kann. Die weihnachtliche Atmosphäre kommt wunderschön zur Geltung und ich persönlich bin jetzt gut gerüstet und sehen den ersten Advent herbei. Im Anschluss der Geschichte finden sich noch tolle Rezepte im Buch, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

    Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es natürlich weiter. Leser von beeindruckenden Familiengeschichten in weihnachtlicher Stimmung kommen bei der Lektüre des Buches voll auf ihre Kosten und werden prächtig unterhalten werden. Ein Weihnachtsroman, den es sich zu lesen lohnt!

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    janein

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