Das Seehaus, Kate Morton

Das Seehaus

Roman

Kate Morton

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Eine laue Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihren düsteren Schatten wirft

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane das prachtvolle Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer...

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Kommentare zu "Das Seehaus"

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  • 5 Sterne

    26 von 38 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherwesen w., 27.02.2016

    Inhalt:
    Alice ist ein Mädchen auf der Schwelle zur Frau. 1933 feiert sie in Cornwall mit ihrer Familie das Mittsommernachtsfest auf dem prächtigen Landsitz.
    In dieser Nacht verschwindet ihr kleiner Bruder Theo und die Edevanes scheinen daran zu zerbrechen. Sie verlassen ihre Heimat um woanders neu anzufangen.

    Sadie arbeitet bei der Polizei, muss sich nach einem Fehltritt im Jahre 2003 aber einen längeren Urlaub nehmen. Diese Zeit verbringt sie bei ihrem Großvater Bertie, der seit einem Jahr in Cornwall lebt.
    Beim Joggen findet sie ein verlassenes Anwesen, dass sie magisch anzieht.
    Sie will wissen was mit den Leuten passiert ist, die anscheinend vor langer Zeit überstürzt dort abgehauen sind.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mir Angst gemacht, denn bei über 600 Seiten habe ich schon vorher die Befürchtung, dass ich mich langweilen werde. Viele Bücher sind dann vollgestopft mit Fakten, übertriebenen Ausschmückungen etc.
    Nicht so bei Kate Mortons Seehaus.
    Das Buch spielt einmal in der Zeit um das Jahr 1933 und dann siebzig Jahre später.
    Mir haben beide Zeiten gefallen, denn damals ist ein kleiner Junge verschwunden. Als Leserin wusste ich nie ob er entführt, oder getötet wurde und wieso das alles.
    Die Protagonisten um die Familie Edevane haben mir sehr gut gefallen, ohne mir wirklich sympathisch zu sein, denn Deborah, die älteste von drei Schwestern benahm sich meiner Meinung nach zu erwachsen. Sie wollte schon als junges Mädchen immer erwachsen sein und nach London ziehen. Clemmie war die Jüngste und sie wirkte wie ein tollpatschiger, zurückgebliebener Junge. Alice, die Mittlere, war mir zu frech und zog sich immer zurück. Obwohl mir gefallen hat, dass sie schon als junges Mädchen Schriftstellerin werden wollte und überall mit Notizbuch und Stift hinging, wirkte sie wie eine Einzelgängerin. Die Mutter der Mädchen wirkte oft kühl und unnahbar und doch habe ich in dem Buch erfahren, dass sie ganz anders war und sich nur im Laufe der Zeit verändert hat.
    Am liebsten mochte ich den Freund der Familie. Mr. Llewellyn war Arzt und ist dann Kinderbuchautor geworden. Nebenbei hat er gezeichnet und sich gut mit Alice und ihrer Mutter verstanden.
    Alice erlebt in "Das Seehaus" übrigens ihre erste Liebe und die Tagträume in die sie gerät wenn sie den Gärtner Benjamin sieht, machen sie zwischendurch immer weicher und liebenswerter.

    In der Gegenwart (die jetzt ja auch keine mehr ist) hat mir an Sadie gut gefallen, dass sie stur war.
    Keine Sturheit nur damit man recht behält, sondern eher ein Festhalten an seiner Meinung und seinen Gefühlen. Ihr Großvater Bertie hat mir in der Geschichte am allerbesten gefallen, denn Bertie hat nie aufgegeben. Er hat seine Frau verloren und fängt im hohen Alter noch einmal von vorn an. Er beginnt seine Träume zu leben und dafür habe ich ihn bewundert.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die vielen Seiten haben sich nicht gezogen, denn die Geschichte hat mich neugierig mitgerissen.
    Auch wenn mir manchmal die Emotionen zu kurz kamen, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
    Es war spannend die Protagonisten auf ihrer Suche nach Spuren zu begleiten und zu lesen wie sie nach und nach die Geheimnisse entdecken und die Rätsel lösen.

    Fazit:
    Eine Familiengeschichte, die die Überlebenden auch siebzig Jahre später noch beschäftigt. Eine Polizistin, die trotz ihrer Fehltritte nicht aufgibt und ihren Job liebt und Kinder die ihre Familien brauchen.

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    janein
  • 5 Sterne

    23 von 31 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabs S., 09.03.2016

    Diesen Roman kann man auch als Krimi bezeichnen. Er ist unglaublich spannend und fesselnd geschrieben und beinhaltet sehr viel Ermittlungsarbeit. Ich konnte diesen Pageturner kaum aus der Hand legen.
    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven von vielen, verschiedenen Protagonisten. Genaugenommen sind es die verschiedenen Lebensgeschichten der Figuren, die zu verschiedenen Zeiten spielen und die Kate Morton raffiniert zu einer ganz großen, generationsübergreifenden Geschichte voller Geheimnisse zusammengefasst hat.

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    janein
  • 5 Sterne

    21 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ilona e., 18.03.2016

    das buch gefällt mir nartürlich sehr gut ! habe von kate morton alle bücher,das seehaus ist von der ersten seite spannend ,man muss sich zusammen reißen um das buch aus der hand zu legen ,alle sterne von mir ,empfehle es allen, die gerne spannende familiengeschichten lesen.

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    janein
  • 2 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin H., 23.08.2016

    Leider hat mich der Roman von Kate Morton nicht überzeugt - ich musste mehre Anläufe nehmen um endlich das Buch fertig zu lesen - die Figuren sind mir zu schwach gezeichnet ( was ungewöhnlich für die Autorin ist) - die Geschichte hat mich diesmal auch nicht überzeugt - Die Kombination aus klassischer Familiengeschichte mit Geheimnissen aus der Vergangenheit und der Kriminalgeschichte war einfach sehr subtil geschrieben - dazu kommt dass ich mit der Protagonistin Sadie aus der Gegenwart nicht wirklich warm geworden bin (zu flach der Charakter) - Schwierigkeiten haben mir manchmal auch die unterschiedlichen Perspektiven und die vielen Namen bereitet - besondere zu Beginn musste ich immer rein finden wer denn nun die Figur wieder - auch in den verschiedenen Zeitebenen wurde immer wieder gewechselt, so dass man sich immer wieder neu orientieren musste - es tut mir für diese gewaltigen Buch von 608 Seiten - es tut mir sehr leid das es nicht so gut angekommen ist

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    janein
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