Der Apfelbaum

Roman

Christian Berkel

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4.5Sterne
35 Kommentare
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"Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu."

Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen...

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Kommentare zu "Der Apfelbaum"

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  • 4 Sterne

    9 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 12.10.2018

    Als eBook bewertet

    Der Apfelbaum ist die Spurensuche eines Mannes nach dem Leben seiner Eltern.
    Die Form, in der Christian Berkel dabei erzählt ist entscheidend und überzeugend.

    Sala ist halbjüdin, obwohl sie sich vor 1933 nie als Jüdin fühlte. Otto wird später Arzt und muss in den Krieg ziehen und bleibt 5 Jahre in russsicher Gefangenschaft.
    Sala und Ottos Liebe ist also von Anfang an unter schweren Bedingungen gestanden und von vielen Trennungen gekennzeichnet. Beide müssen viel durchmachen und es ist fast ein Wunder, das sie überleben. Auch die Nachkriegszeit wird nicht einfach. Der Krieg veränderte die Menschen.

    Christian Berkel erzählt sorgfältig und es entsteht ein Text voller Intensität. Manchmal ist es auch sehr ausführlich, weil Berkel viel abdeckt, auch die Geschichte der Eltern des Paares. Als Leser muss man da sehen, das man dranbleibt, aber beim überwiegenden Anteil des Romans klebt man als Leser am Buch.

    Bei einigen Passagen übertreibt der Autor es fast mit kraftvollen, bildgewaltigen Sprache, z.B. bei dem Traum von einem unheilverkündenden Vogel und ähnlichen extremen Szene.

    Es gab in letzter Zeit einige bedeutende Bücher über die deutsche Geschichte, dabei herausragend „Deutsches Haus“ von Annette Hess. Aber auch Christian Berkel kann mit seinem Buch da mithalten.

    Ein reichhaliges und sehr lesenswertes Buch über die schlimme Zeit in Deutschland.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 11.10.2018

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:
    Christian Berkel erzählt in diesem Roman die erlebsreiche Geschichte seiner famikue über drei Generationen. Es erzählt die Geschichte zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch nicht voneinander los kommen.
    Meine Meinung:
    Ich habe mich ungeheuer schwer geran in die Geschichte reinzukommen. Gerade auch das ganz starke Berlinern am Anfang fand ich schwer lesbar und teilweise auch richtig schwer verständlich. Nachdem ich aber den Anfang irgendwie überstanden hatte, wurde das Buch immer besser. Man leidet mit den Personen mit, ist wirklich frih, dass man diese Zeiten nicht mitmachen musste. Dabei kommt das Buch dennoch nicht gefühlsduselig rüber, teilweise fast schon ein wenig abgeklärt, aber das passt meiner Meinung nach gut. Der Schreibstil hat mir am Ende trotz der Anfangsschwierigkeiten gut gefallen.
    Fazit:
    Berührende Familiengeschichte.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 12.10.2018

    Als eBook bewertet

    Interessante Familienforschung
    Christian Berkel hat nach seinen Wurzeln gesucht und danach den Familienroman „Der Apfelbaum“ geschrieben.

    Seine Eltern sind aus Berlin, Otto und Sala kennen sich seit sie 13 und 17 Jahre alt sind. Das war 1932
    Jetzt ist Otto tot und Sala wird vergesslich. Ihr Sohn fragt nach der Vergangenheit. Sala ist Halbjüdin. Sie hat einiges mitgemacht, aber sie hat überlebt. Ihr Vater schickt sie zu einer Tante nach Paris. Heute weiß man, das sie da nicht sicher war. Was für ein Schicksal, sie ist zu bewundern. Sie kämpft sich immer wieder durch.
    Der Autor gibt den Vorfahren interessante Lebensgeschichten. Einige Personen haben größere Macken, aber so ist das eben. Wenn man nach den Vorfahren sucht, ist man manchmal erfreut und dann wieder geschockt.
    Seine Forschungen in Archiven gehen sogar bis Polen. Das kann ich gut nachvollziehen, da ich selber auch nach meinen Vorfahren geforscht habe.
    Der Roman fesselt und ist überaus spannend.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Brigitte S., 29.10.2018

    Als eBook bewertet

    Christian Berkel erzählt seine Familiengeschichte über mehrere Generationen. Er führt den Leser nach Frankreich, Argentinien Russland , Leipzig und Berlin. Christian Berkel hat jüdische Wurzeln.
    Seine Mutter war 1938 nach Argentinien emigriert. Sein Vater kehrte erst 5 Jahre später nach Kriegsende aus russischer Gefangenschaft zurück.
    Es ist die Geschichte seiner Eltern. Die Lebensgeschichte von Sala und Otto.
    Sie lernten sich Anfang
    Der Roman beruht auf wahren Begegenheiten . Sie lernten sich in den Dreißigerjahren in Berlin kennen. Da waren sie erst 13 und 17 Jahre alt. Während der Hitlerdiktatur verloren sie sich wieder aus den Augen.
    Otto ist Arzt und kommt nach Russland. Sala, ist Halbjüdin und emigriert mit unehelichen Kind nach Argentinien . 1955 kehrt sie nach Berlin zurück. Dort begenet sie den Vater ihres Kindes wieder und sie bleiben ein Leben lang zusammen.
    Der Roman beruht auf wahren Begegenheiten. Eine berührende Geschichte über 3 Generationen.
    Er bekommt von mir 5 Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 14.10.2018

    Als eBook bewertet

    Berlin in den 1930er Jahren - Sala und Otto sind Teenies, als die Liebe bei ihnen wie der Blitz einschlägt. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Sala ist Jüdin und allein diese Tatsache macht es beiden unmöglich, ihre Gefühle ohne Scheu und Reue auszuleben, denn die Rassengesetze verbieten eine solche Verbindung.
    Dann schlägt der Krieg unbarmherzig zu, beide werden getrennt und so nimmt das Schicksal seinen Lauf...

    Christian Berkel erzählt mir seiner ruhigen, angenehmen Art, die ich schon als darstellender Künstler an ihm liebe, seine Familiengeschichte mit einer Eleganz, die seinesgleichen sucht. Er findet die richtige Worte, um mir den Einblick in seine Familiengeschichte über drei Generationen zu ermöglichen, ohne reißerisch zu werden und Mitleid einzuheimsen.
    "Der Apfelbaum" ist vielmehr ein Blick hinter Dramen seiner Familie, die sich abgespielt haben und doch geben sie ein Leben voller Hoffnung und Liebe wieder. Christian Berkel begibt sich auf Spurensuche und ermöglicht mir als Leser intime Einblicke in ein Familienleben voller bedrückender Momente, voller schicksalsträchtiger Entscheidungen und doch ist da immer der Glanz der unerschütterlichen Liebe, die Hoffnung verbreitet und die direkt ins Herz geht.
    Der Autor gibt mir das Gefühl, sich selbst zu öffnen und einen Blick in das Familienalbum zu werfen, das man als Person des öffentlichen Lebens eigentlich gerne verschlossen hält. Christian Berkel hat durch akribische Recherche alle Teile seiner Familiengeschichte zusammengetragen, fügt diese mit einen bildgewaltigen Schreibstil zu einem wahrhaft berührenden Roman zusammen und ermöglicht mir so einen intimen Einblick in sein Leben...vielen Dank für so viel Offenheit !

    Herzlich Dank an den Verlag, der mir dieses Leseexemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

    #DerApfelbaum #NetGalleyDE

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    janein
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