Der Ring des Lombarden

Historischer Roman
 
 
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Köln im Mittelalter - aufregend, abwechslungsreich und gefährlich. Ein extrem spannender und hervorragend recherchierter Roman über eine starke Frau und schmutzige Geldgeschäfte im 15. Jahrhundert.

Köln, 1423. Der Tod ihres Mannes, des Lombarden Nicolai...
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Kommentare zu "Der Ring des Lombarden"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ingeborg F., 31.01.2020

    Ich finde dieses Buch einfach Klasse, hoffentlich kommt noch eine oder mehrere Fortsetzungen

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    9 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bettina H., 29.01.2020

    Klappentext: „Köln, 1423. Der Tod ihres Mannes, des Lombarden Nicolai Golatti, hat Aleydis de Bruinker zu einer sehr jungen und sehr reichen Witwe gemacht. Und zu einer Frau mit vielen Feinden: Konkurrenten, die sie als unfähig verleumden, die geerbte Wechselstube zu führen. Angeblich ehrenwerte Männer, die an die Mitgift ihrer Mündel wollen. Und eine unsichtbare Bedrohung aus der Schattenwelt, dem Netz aus Intrigen und Erpressung, das ihr Mann zu Lebzeiten gewoben hat. Als ein Brandanschlag auf Nicolais Mörderin die Stadt erschüttert, muss Aleydis etwas tun, das ihr überhaupt nicht behagt: Gewaltrichter Vinzenz van Cleve um Hilfe bitten, den Mann, der ohnehin schon zu viel Platz in ihren Gedanken einnimmt …“

    Nach dem Auftaktband „Das Gold des Lombarden“ ist nun mit „Der Ring des Lombarden“ die Fortsetzung um die Lombardenwitwe Aleydis de Bruinker erschienen. Beide Romane sind in sich abgeschlossen, so dass sie auch losgelöst voneinander zu lesen sind. Dennoch empfehle ich auch den ersten Band zu lesen, um Aleydis und ihre Mitmenschen von Anfang an kennenzulernen.

    Das Buch selbst ist optisch wieder sehr gelungen, eine Karte gleich zu Beginn des Buches lässt uns immer vor Augen führen, wo die jeweiligen Figuren sich grad befinden. Ich bin so oft mit Aleydis durch die Glockengasse gelaufen, dass sie mir schon total bekannt vor kam.

    Das ausführliche Personenverzeichnis gleich im Anschluss ist sehr hilfreich, um sich in den einzelnen Familien zurechtzufinden. Ich hatte zwar noch die wichtigsten Personen im Gedächtnis, aber gerade bei Fortsetzungen ist das eine sehr willkommene „Hilfestellung“.

    Ein „Petra Schier Schreibstil“ ist vor allem sehr lebendig, emotional, dramatisch, bildhaft und spannend. Sie versteht es richtig gut, uns in eine vergangene Zeit eintauchen zulassen, das beeindruckt mich in ihren historischen Büchern immer wieder von Neuem. Mit Leichtigkeit präsentiert uns Petra Schier einen Alltag im 15. Jahrhundert, angefangen vom „toten Huhn“, über streitende Kinder, Stress in der Wechselstube, familiäre Angelegenheiten, Kummer und Sorgen und und und…

    Aleydis hat mir schon im Auftaktband gefallen, inzwischen ist sie mir richtig ans Herz gewachsen. Sie ist nicht mehr das kleine Püppchen und hat gelernt, ihren Mann zu stehen, obwohl man das Gefühl hat, jeden Tag bahnt sich eine neue Katastrophe an. Mit dem Erbe ihres verstorbenen Mannes Nicolai hat sie wahrlich kein leichtes Los. Man hat immer mehr das Gefühl, sie sitzt auf einer Zeitbombe und das Ende der Fahnenstange ist wahrscheinlich noch gar nicht erzählt.

    Vinzenz, der Gewaltrichter, steht ihr oft zur Seite, obwohl er das eigentlich nicht möchte, denkt er zumindest. Ich finde ihn als das perfekte Gegenstück zu Aleydis, aber die beiden sträuben sich wie Hund und Katz. Jedenfalls liebe ich ihre Dialoge, ihren Schlagabtausch – da verschlägt es sogar Alba, Vinzenz Schwester, die Sprache, die auch eine Lieblingsprotagonistin von mir geworden ist.

    „Der Ring des Lombarden“ hat mir tolle Lesestunden bereitet, der Handlungsverlauf, die Ereignisse sind überaus spannend. Ich liebe das historische Genre und die Reihe hier ganz besonders. Hierfür gibt es fünf Sterne und uneingeschränkte Kaufempfehlung. Außerdem bin ich sehr gespannt, wie es in Köln weitergeht.

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    janein

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