Der Teufel von New York

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1845: Der erste heikle Fall für die Polizei von New York und den jungen Polizisten Timothy Wilde.
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1845: Der erste heikle Fall für die Polizei von New York und den jungen Polizisten Timothy Wilde.

Kommentare zu "Der Teufel von New York"

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  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jobu r., 24.11.2015

    New York 1845 : Einen Brand übersteht Timothy Wilde nur mit schweren Gesichtsverletzungen .
    Da er damit schwer weiter als Barkeeper arbeiten kann , erhält er über seinen Bruder Valentine einen Job bei der Polizei .
    Er begegnet einem blutverschmierten Mädchen , mit dessen Hilfe er später 19 Kinderleichen findet .
    Meine Erwartungen , die nicht so hoch waren , hat das Buch übertroffen . Ich fand die Autorin hat die düstere Athmosphäre mit einigen Problemen der damaligen Zeit gut getroffen und die wichtigsten Protagonisten sehr gut und vielschichtig gezeichnet . Der Kriminalfall war spannend .
    Die Gaunersprache , die die Autorin hier oft verwendet , war für mich nicht immer einfach in heutige Begriffe zu übersetzen . Da musste ich einige Male das gute Glossar durchlesen .
    Band 2 werde ich auch lesen .

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anyway s., 06.01.2016

    Als Geschwisterliebe kann man die Beziehung der Brüder Valentine und Timothy Wilde nicht gerade bezeichnen, sie sind immer noch schwer traumatisiert vom Tod ihrer Eltern, die bei einem Brand vor vielen Jahren ums Leben kamen. Jeder versucht auf seine Weise mit dem Verlust umzugehen. Während der Ältere Valentine, als Feuerwehrmann, sich geradezu in jedes Feuer stürzt, keine Prügelei auslässt und sich hemmungslos Wein, Weib und Morphium hingibt, versucht Timothy jedem Brand aus dem Weg zu gehen und seinem Leben einen seriösen anstrich zu geben. Das gelingt ihm bis zur Feuersbrunst im Juli 1845. Danach im Gesicht durch eine unschöne Brandnarbe gezeichnet, steht er vor dem existenziellen Nichts. Seine 400 Dollar, die er sich als Barkeeper angespart hat, um seine große Liebe heiraten zu können, sind im Feuer verschmolzen, seine Bar gibt es nicht mehr. Da Val durch seinen Dienst als Feuerwehrmann auch gute Beziehungen in die Politik hat, verschafft er Tim einen Posten in der neu gegründeten Polizei, den dieser widerwillig annimmt. Doch kaum beginnt er im 6. Bezirk, ein etwas heruntergekommenes Stadtteil von New York, läuft im ein blutbesudeltes kleines Mädchen in die Arme, kurze Zeit später wird die Leiche eines Jungen gefunden, dem neben dem Blut auch die Milz fehlt, und der wie Abfall im Müll landete.Diese beiden Ereignisse sind kein Zufall! Tim nimmt die Ermittlungen auf, und sieht sich bald noch mehr grausam entstellten Kinderleichen gegenüber. Die Alt- New Yorker Bevölkerung wird, dank des „Harolds“, alsbald über die geschändeten Kinderleichen informiert, ihr ganzer Hass richtet sich jetzt gegen die irischen Einwanderer. Eine tief verwurzelte Feindseligkeit zwischen Protestanten und Katholiken bricht sich einen Damm. In dieser aufgeheizten Stimmung versucht Tim, zusammen mit der kleinen Kindermusche, den Täter zu fassen. Eins hatten alle Kinder gemeinsam, sie waren in einem Bordell tätig.

    Lyndsay Faye gelingt mit ihrem Erstlingswerk wirklich ein fulminanter Roman. Gefallen hat mir außerordentlich, ihr historisches Wissen und das Gespür für die Lebensweise der damaligen Bevölkerung. Ihr Roman ist auch eine Huldigung an das berühmte NYPD, obwohl es sich in der Anfangszeit eher um einen bunt zusammengewürfelten Haufen aus Raufbolden, älteren Wachtmeistern und Gestrandeten handelte und noch so gar nichts mit ihrer heutigen Berühmtheit zu tun hat. Ihre Protagonisten sind allesamt vielschichtig, mit zahllosen interessanten Charaktereigenschaften, allen voran Timothy Wilde, lediglich aus der Figur der Mercy Underhill bin ich nicht ganz schlau geworden. Originell fand ich auch das Einbringen der „Gaunersprache“. Hierbei ist mir aufgefallen, dass ich einige Begriffe durchaus kenne und auch anwende (z. Bsp. Schäks für Freund oder Liebhaber), entweder das liegt an der Übersetzung oder diese Begrifflichkeiten sind wirklich schon so alt.
    Dieses Buch legt einen längst vergessenen, dafür umso erschütternden Bericht über die katastrophalen Umstände der irischen Einwanderer ab. Geächtet von den Alteingesessenen, vertrieben durch Hunger und Not aus der Heimat, stranden sie an Amerikas Küste, um hier ein besseres Leben zu beginnen, unter manchmal erbarmungswürdigen Umständen. Die Hetzpredigten des Harolds, die vor jedem Kapitel stehen legen ein erschütterndes Zeugnis dar und lassen sich problemlos in die jetzige Zeit transportieren, denn gegenwärtig fürchten wir anscheinend nichts mehr als die „Sozialschmarotzer“ (ein Begriff aus der aktuellen Debatte um die gelockerten Zuwanderungen von Bulgaren und Rumänen in die EU).

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Biggi M., 13.12.2015

    „Der Teufel von New York“ von Lindsay Faye ist ein historischer Krimi aus dem New York des 19. Jahrhunderts. Sehr gut recherchierte Grundlagen und eine tolle Story können leider nicht immer über den langatmigen Schreibstil hinwegsehen. Wäre meine Neugier auf das Ende der Story nicht so groß gewesen, hätte ich dieses Buch wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen. Einzigartig, aber teilweise sehr anstrengend, ist die eingebaute Gaunersprache „Flash“ im Text. Das Glossar befindet sich im Buchanhang. Diese Sprache hat der wirkliche Polizeibegründer der „NYDP“ George Washington Martsell (spielt in diesem Roman ebenfalls eine Rolle) in einem Lexikon verfasst. Inhalt: Nach einem New Yorker Großbrand wird Timothy Wilde zur neugegründeten Polizeieinheit in New York ernannt. Als er die kleine blutverschmierte „Bird“ im Nachthemd aufgreift, ist sie der Schlüssel zu unerklärlichen Kindermorden. Nachdem zwei Kinder verstümmelt und am Torso geöffnet aufgefunden werden, findet die Polizei ein Massengrab mit 19 Kinderleichen. Die Suche richtet sich nach einem religiösen Fanatiker, den die Kinder sind aus dem Rotlicht – Milieu. Tim und sein Bruder Val werden auf den Mörder angesetzt. Großartige Story (= Note: „sehr gut“), liest sich aber nicht flüssig (= Note: „befriedigend“). Deshalb von mir die Gesamtnote: „gut“!

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    janein

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