Der Tod tanzt in Graz

Kriminalroman
 
 
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Showdown beim Aufsteirern

Der Tod eines bekannten Volksmusikers erschüttert Österreich. Als ein zweiter Künstler stirbt, verfällt das Land in Schockstarre. Die Polizei kommt nicht voran, und Chefermittler Armin Trost ist untergetaucht. Dafür treiben nun...
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Showdown beim Aufsteirern

Der Tod eines bekannten Volksmusikers erschüttert Österreich. Als ein zweiter Künstler stirbt, verfällt das Land in Schockstarre. Die Polizei kommt nicht voran, und Chefermittler Armin Trost ist untergetaucht. Dafür treiben nun...

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Kommentare zu "Der Tod tanzt in Graz"

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 23.09.2019

    Es ist wieder September in der Steiermark und die Landeshauptstadt Graz rüstet sich für das alljährliche Fest des „Aufsteirerns“. Ursprünglich ein Brauchtumsfest, ist es nun zu einem Event des allgemeinen Schunkelns zu volkstümlicher Musik und alkoholgeschwängerter Luft geworden. Außerdem ist natürlich jede Menge Geld für Veranstalter und Mitwirkende im Spiel.

    Wenige Tage vor dem Fest wandern ein bekannter Volksmusikant gemeinsam mit seinen Fans auf der Teichalm. Dann fällt ein Schuss und der Musiker, MItglied eines bekanntes Ensembles, stirbt vor den Augen seiner Fans. Unverzüglich wird die Truppe rund um Ermittler Armin Trost mit der Aufklärung betraut. Trost selbst, der in seinem letzten Fall seine Familie verloren hat, ist unauffindbar. Allerdings gibt er auf dem Off Hinweise und taucht unvermittelt in der Dienststelle auf.

    Noch während sich Anette Lemberg, die Trosts Nachfolge antritt, mit dem Tod von der Teichalm beschäftigt, geschieht ein zweiter Mord. Wieder ist ein Musiker das Opfer. Wo ist der Zusammenhang? Wer will verhindern, dass diese Musikergruppe beim „Aufsteirern“ aufspielt? Jemand, der die Kommerzialisierung der Volksmusik hasst?

    Meine Meinung:

    Wie wir es von Robert Preis gewöhnt sind, ist das Einfache nicht seine Sache. Hintergründig bis hinterfotzig legt er seine Charaktere an.
    Da ich mehrmals im Jahr in Graz bin, kann ich den Spuren des Krimis sehr gut folgen. Abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten wie Schlossberg samt dazugehörigem Uhrturm, erkunden wir die steirische Landeshauptstadt. Wir folgen Annette Lemberg zu weniger bekannten Plätzen.

    Das Verhalten von Armin Trost stellt Vorgesetzte, Kollegen und die Leser vor ein Rätsel. Was treibt ihn an? Ist seine Familie jetzt wirklich tot oder konnte sie gerade noch gerettet werden? Kann es sein, dass Trost wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung den Verstand verloren hat? Oder spannt uns der werte Herr Autor „nur“ auf die Folter? Mit der Beantwortung dieser offenen Frage werden wir uns wohl oder übel bis zum nächsten Fall gedulden müssen.
    Nicht immer ist es leicht, Trosts Handlungen und/oder Gedanken nachzuvollziehen.

    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Der Spannungsbogen ist hoch gehalten. Man merkt, dass sich der Autor mit der manchmal gruseligen Welt der Sagen und Mythen beschäftigt hat und die Leser dorthin mitnimmt. Siehe auch den Hinweis auf die Verteidigung der Stadt Graz im Jahre 1809 gegen die Napoleonischen Truppen. Hierzu hat Robert Preis ein eigenes Buch geschrieben („Das Gerücht vom Tod“).

    Besonders gut gelungen sind die kritischen Anmerkungen zur volkstümlichen (oder wie manchmal auch gesagt wird „volksdümmlichen“), die mit dem Ursprung der Musik aus den unterschiedlichen Regionen so rein gar nichts mehr zu tun hat.

    Für Leser, die (noch) wenig mit der Steiermark zu tun haben, gibt es am Ende des Buches ein kleines Lexikon mit den wichtigsten Vokabeln.

    Fazit:

    Ein Krimi abseits des Mainstreams, dem ich gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für (nicht nur) Krimiliebhaber gebe! Allerdings sollte bei Band 1 begonnen werden.

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    janein
  • 5 Sterne

    Vampir989, 10.11.2019

    Klapptext:

    Der Tod eines bekannten Volksmusikers erschüttert Österreich. Als ein zweiter Künstler stirbt, verfällt das Land in Schockstarre. Die Polizei kommt nicht voran, und Chefermittler Armin Trost ist untergetaucht. Dafür treiben nun seltsam finstere Kerle ihr Unwesen. Sogar vom Teufel selbst ist die Rede. Und dabei steht doch das größte Brauchtumsfest im ganzen Land vor der Tür: das »Aufsteirern«.

    Dies ist der 6.Fall mit Kommissar Armin Trost und seinem Team.Ich empfehle aber die Vorgänger bereits zu kennen,da es sonst zu einigen Unverständlichkeiten kommen kann.Ich kannte die vorhergehenden Teile schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich natürlich große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich Robert Preis in den Bann gezogen.

    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

    Ich wurde in die Steiermark nach Graz entführt.Dort traf ich das Ermittlerteam Annette Lemberg und ihren Kollegen Hinterher wieder.Diesmal agierte Armin Trost im Hintergrund.Ich begleitete sie eine Weile und erlebte dabei viele interessante Momente.

    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Ermittlerin Annette Lemberg und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren interessant.

    Robert Preis hat eine etwas unheimliche,düstere und geheimnissvolle Atmosphäre geschaffen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich die Berge,das Treiben auf dem Volksfest und die vielen Menschen.Sehr anschaulich und lebendig erzählt der Autor das ganze Szenarium.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Das diesmal Armin Trost aus der Ferne mit ermittlet hat mir sehr gut gefallen.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es einfach wahnsinnig aufregend.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Was den Täter anbelangt so wurde ich immer auf eine falsche Spur geführt.Und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es denn nun sein könnte.Auch der eingebaute schwarze Humor hat mich begeistert.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.so hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.Das Finale fand ich genial und sehr gelungen.

    Auch das Cover finde ich gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab.

    Ich hatte viele spannende und interessante Lesestunden mit diesem Krimi.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und freue mich schon auf einen weiteren Fall.

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    janein

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