Der Wal und das Ende der Welt

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Unterhaltend und literarisch: ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.
"Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend." Stern
"Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück." Elle

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Kommentare zu "Der Wal und das Ende der Welt"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    12 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Liesgern, 27.03.2019

    St. Piran ist ein kleines verschlafenes Fischerdörfchen in Cornwall. Dort scheint die Hektik und der normale Alltagswahnsinn zu pausieren. Hier ist das aufregenste was passiert, eher das, was die gerade einmal 300 Menschen in ihren Erzählungen aus dem normalen Tagesablauf machen.
    Doch an einem Morgen wird ein nackter Mann am Strand gefunden. Die hilfsbereiten Bewohner kümmern sich um ihn, ohne irgendwelches Zögern und irgendwelche Vorbehalte.
    Unmittelbar nach der Rettung von Joe Haak strandet ein Finnwal. Aus einem Impuls heraus mobilisiert Joe alle Bewohner des Fischerdorfes um diesen Wal zu retten.
    Dies ist der Anfang einer Geschichte, die von großer Menschlichkeit erzählt.Joe lebt eigentlich in London und ist dort beruflich an der Entwicklung von Computerprogrammen beteiligt, die der Firma, in der er beschäftigt ist, großen Gewinn bringen bringen soll. Doch das er in St.Piran strandet, gleicht eher einer Flucht, als einem Erholungs-Trip, denn er hat unglaubliches in Gang gesetzt.

    Der angesehene Autor John Ironmonger hat mit seiner Erzählung von Joe und den Bewohnern des Fischerdörfchens mein Herz berührt.
    Zwischendurch war mir, als wären all diese Menschen meine eigenen liebgewonnenen Nachbarn. Als würde ich selbst zu dieser starken Gemeinschaft gehören.
    In der heutigen hektischen und computergesteuerten Welt schlummert doch immer im Hinterkopf, was alles Schreckliches passieren könnte, wenn dieses Netz und die Versorgung einmal zusammenbricht.
    Was würde dies aus uns zivilisierten Menschen machen?

    Wundervoll einfühlsam erzählt uns John Ironmonger die Geschichte von Joe Haak, einem Wal und einer starken Gemeinschaft, die viel Hoffnung und den Glauben an allem Guten auf der Welt hinterlässt.
    Ein ganz großartiges Buch, welches ich absolut empfehlen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MarinaEva, 13.05.2019

    Ein philosophischer Roman

    Ein junger Mann namens Joe fährt nachts in das Fischerdorf St. Piran, wo die Welt zu Ende scheint. Er geht zum Strand und zieht seine Kleidung aus. Dann geht er ins Wasser. Am nächsten Tag wird er am Strand von Dorfbewohnern gefunden, denn er ist ohnmächtig am Strand angespült worden. Der einzige Arzt des Dorfes, Dr. Books - der eigentlich schon im Ruhestand ist -, nimmt ihn bei sich auf. Am gleichen Tag etwas später strandet ein großer Finnwal am Strand und alle Dorfbewohner und auch Joe helfen dem Wal. Sie graben unter ihm den Sand weg und schaffen es, ihn mit der nächsten Flut wieder hinaus ins Meer zu bekommen. Erst später wird allen klar, dass der Wal Joe das Leben gerettet hat. Joe, der aus London kommt und Banker ist, möchte nicht mehr zurück in sein altes Leben. Durch seinen Job in London ist er verantwortlich für einen Kollaps, den er in Gang gesetzt hat. Kann es grenzenloses Wachstum geben? Wie geht der globale Wirtschaftskreislauf mit Krisen um? Welche Bedrohungen und welche Folgen können auftreten? Droht der Weltuntergang?

    Es werden Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie angesprochen, die den Leser sehr berühren können.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    wusl, 01.04.2019

    Das Buch von John Ironmonger "Der Wal und das Ende der Welt" ist ein rundum gelungenes Buch. Beginnend bei dem wunderschönen Einband, der happtisch ein warmes Gefühl gibt und optisch durch eine ungewöhnliche Farbgebung besticht, denn der blaue Wal schwimmt aus dem blauen in ein auffälliges Orangen. Auf jeden Fall auf jedem Büchertisch und in jedem Bücherschrank ein Hingucker. Natürlich soll man sich nicht auf so etwas alleine verlassen beim Kauf eines Buches. Aber es erregt die Aufmerksamkeit und beim zweiten Blick ist man weiter positiv eingestimmt.

    Ein Zitat aus dem Leviathan steht dem Roman voran. Die Kapitel haben eingängige Überschriften, die Augenblicke der Abschnitte wiedergeben. Der Schreibstil macht schnell klar, dass der Tenor der Geschichte durchaus Märchenhaft und überspitzt ist. Gleichzeitig mochte ich die feine Ironie und das Augenzwinkern, mit dem der Autor erzählt. Er spricht damit den Leser direkt an, reflektiert und stupst in die richtige Richtung. Ich fühlte mich schnell wohl in dem kleinen Dorf am Meer, in dem ein nackter Mann und ein Wal angeschwemmt werden und die Dorfgemeinschaft durcheinanderwirbeln.

    Der Roman wird mit ziemlich großen Worten und Versprechungen beworben. Das hat er aber eigentlich nicht nötig und finde ich schade. Die Stärke des Buches ist nämlich der leise und kluge Ton, der ohne erhobenen Zeigefinger und wirklichen Weltuntergang auskommt. Und gerade durch sein unspektakuläres eher ruhiges Tempo verfehlt der Plot nicht sein Ziel den Leser zu unterhalten und dennoch die Augen für die Umweltproblematik zu öffnen und nachdenklich zu machen.

    Ein ganz eigenes Leseerlebnis abseits vom Mainstream. Ich kann es aus ganzem Herzen empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ruf der bücher, 15.04.2019

    In dem Buch Der Wal und das Ende der Welt begleiten wir Joe Haak, der nackt und bewusstlos am Strand eines kleinen Ortes namens St. Piran angespült wird, ähnlich wie der Wal kurze Zeit später. Woher kommt Joe Haak und warum behauptet er die Welt würde untergehen?


    Als Leser wird man direkt in das Geschehen hineingeworfen und schon bald hat man 1000 Fragen im Kopf. Es hat nicht viele Seiten gebraucht bis mich der Schreibstil und die anfangs doch außergewöhnliche Handlung in seinen Bann ziehen konnte. Was ist Joe Haaks Vergangenheit? Wie realistisch ist ein wirtschaftlicher Zusammenbruch? Und wie verhalten sich Menschen, wenn sie nichts mehr haben- egoistisch oder gemeinschaftlich? Kann man einen Weltuntergang berechnen?


    Dieses Buch ist einerseits spannend wie ein Krimi, aber andererseits erzählt es auch von Freundschaft und Zusammenhalt. Es regt einen zum Nachdenken an -über den Sinn des Lebens und was letztendlich wirklich im Leben zählt, wenn elektronische Dinge und High Tech wertlos sind- und ist immer wieder erschreckend realistisch. Es ist sehr gut geschrieben und vor allem die Gespräche mit Joe Haaks ehemaligem Chef habe ich sehr genossen und markiert. Es ist keine typische Geschichte, kein typisches Buch.. es ist sehr besonders und außergewöhnlich und genau deswegen auch keine Geschichte, die man einfach wieder vergisst. Ich war sehr traurig, als ich die letzte Seite gelesen hatte und werde es mit Sicherheit noch mal in meinem Leben zur Hand nehmen.


    Fazit: Ein Buch, das einem noch lange im Kopf rumspukt und mein Bücherregal hoffentlich niemals verlassen wird. Sehr erschreckend, lehrreich und besonders und jedem zu empfehlen. 5 Sterne!

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    janein

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