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Die Ärztin - Eine unerhörte Frau / Amelie von Liebwitz Bd.1

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Kommentare zu "Die Ärztin - Eine unerhörte Frau / Amelie von Liebwitz Bd.1"
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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    15 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 15.02.2020

    Als Buch bewertet

    1908 Berlin. Als Tochter einer Hebamme und eines angesehenen Arztes hegt Amelie von Liebwitz schon früh den Wunsch, selbst die medizinische Laufbahn einzuschlagen und Ärztin zu werden. Sie pfeift auf die gesellschaftlichen Konventionen und schreibt sich mit 18 Jahren an der Universität zum Studiengang Medizin ein und wird tatsächlich als eine der wenigen Frauen zugelassen. Dort bekommt sie allerdings schnell den Gegenwind und die abschätzige Meinung ihrer männlichen Kollegen zu spüren, für die Frauen in diesem Beruf nichts zu suchen haben und sich besser um weniger anspruchsvolle Dinge kümmern sollen als um die Heilkunst. Doch Amelie kämpft sich fleißig und ehrgeizig durch alle Anfeindungen und Missstände, obwohl diese auch bald ihre Familie erreichen…
    Sabine Fisch hat mit „Die Ärztin-eine unerhörte Frau“ einen sehr unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der auf anrührende und informative Weise die Position der Frau in einer damals männerbeherrschenden Welt dem Leser nahe bringt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mit einer unterschwelligen Spannung ausgestattet, die es dem Leser sehr leicht macht, in den Seiten abzutauchen und die Welt der Amelie von Liebwitz kennenzulernen. Schon bald ist man von der jungen Frau eingenommen und versteht ihren Drang, ihr Leben selbst zu bestimmen und dem Arztberuf ihr Leben zu widmen. Der Autorin gelingt es mit ihrer farbenfrohen Erzählweise und einer besonders guten Hintergrundrecherche, den Leser durch die damalige medizinische Welt zu führen, die sich doch in vielen Punkten von der heutigen sehr unterscheidet und unter welchen Bedingungen die medizinische Versorgung damals stattgefunden hat. Auch die Rolle der Frau zur damaligen Zeit sticht in dieser Geschichte besonders heraus, denn Frauen wurde es sehr schwer gemacht, einen eigenen Beruf zu ergreifen. Ihre Bestimmung sollte die einer Ehefrau und Mutter sein und nicht in die Arbeitswelt der Männer einzudringen. Anfeindungen und erschwerte Bedingungen mussten Frauen über sich ergehen lassen, die sich diesen gesellschaftlich auferlegten Bedingungen widersetzten.
    Die Charaktere sind lebendig gezeichnet und wirken mit ihren individuellen Eigenschaften authentisch und glaubwürdig, so dass der Leser sich in ihrer Mitte wohl fühlt und mit ihnen fiebern kann. Amelie ist eine Frau, die schon früh genau weiß, was sie will und welch ein Leben sie führen will. Für ihre Zeit ist sie schon recht emanzipiert und vor allem selbstbewusst. Amelie ist sehr ehrgeizig, wissbegierig und beweist viel Mut und Stärke in einer Zeit, wo Frauen in der Berufswelt ausgegrenzt wurden. Mit ihrer Durchsetzungskraft und ihrem Kampfeswillen schleicht sie sich nicht nur ins Leserherz, sondern lässt auch so manchen Mann Respekt vor ihrer Leistung zollen.
    „Die Ärztin-eine unerhörte Frau“ ist ein wunderbar recherchierter historischer Roman, der dem Leser nicht nur die damaligen gesellschaftlichen Ansichten nahe bringt sowie an die Seite einer starken Protagonistin stellt, sondern auch in die zu der Zeit praktizierte Medizin hineinschnuppern lässt. Absolute Leseempfehlung für eine echte Entdeckung!

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  • 5 Sterne

    23 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Viktoria B., 03.02.2020

    Als eBook bewertet

    'Die Ärztin - Eine unerhörte Frau' ist ein medizinhistorischer Roman der Autorin Sabine Fisch. Gleichzeitig bildet die Geschichte den ersten Teil einer geplanten Trilogie.

    Das Cover ist wunderbar gestaltet, ich finde es fantastisch auf die Geschichte abgestimmt.

    Unter 'Informationen zum Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Amelie, die im Berlin des Jahres 1908 als eine der ersten Frauen Medizin studieren will, holen. Der Roman umfasst einen Prolog, zweiundvierzig Kapitel sowie einen Epilog. Die Erzählung wechselt zwischen zwei Handlungssträngen, einer spielt im Jahr 1908 und der andere im Jahr 1950. Hauptsächlich dürfen wir die Hauptfigur aber bei ihrem Studium und den damit verbundenen Schwierigkeiten begleiten.

    Amelie ist zwar eine fiktive Figur aber das Buch basiert auf wahren Begebenheiten. Die Autorin schafft es einen in die Geschehnisse rein zu ziehen und alles lebendig werden zu lassen, man fühlt sich als wäre man mittendrin. Außerdem merkt man Sabine Fisch die Erfahrung als Journalistin mit dem Spezialgebiet Medizin an, teilweise habe ich zwar nicht alles verstanden aber durch die tolle Beschreibung konnte ich es mir dennoch gut vorstellen.

    Die Quellen und Links in den historischen Anmerkungen am Ende des Buches haben mir persönlich noch viele weitere interessante Lesestunden beschert!

    Fazit: Ich bin begeistert und sehr gespannt auf die Fortsetzung! Denn hier bleiben definitiv noch viele Fragen übrig und vor allem interessiert es mich brennend was Amelie zwischen diesen Jahren als Ärztin erlebt hat und wie es ihr zu Kriegszeiten ergangen ist.

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  • 5 Sterne

    10 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    AmberStClair, 13.02.2020

    Als eBook bewertet

    Wir schreiben das Jahr 1908. Der Kaiser hat endlich zugestimmt das Frauen zum ersten male studieren dürfen, was einen Aufschrei in der Männerwelt gibt. Amelie eine junge, eigenwillige Frau will Ärztin werden. Auf schwierige, steinige Wege geht sie unbeirrt ihren Weg und muß viele Ungerechtigkeiten einstecken.
    Als ich den Klappentext gelesen hatte von diesem Buch wußte ich sofort, das mußt du lesen und hab es nicht bereut. Eine wirklich schöne Geschichte die die damalige Zeit darstellt. Gefühlvoll wird hier die Geschichte von Amelie erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und man taucht ganz tief in dieser Geschichte ein. Man kann sich alles gut vorstellen wie das Leben Anno dazumal gewesen ist. Auch die Hauptpersonen kommen gut herüber, so das man diese sich auch vorstellen konnte.
    Sehr interessante, informative Einzelheiten und Einblicke hat man aus der Medizin erhalten, die auch sehr gut beschrieben wurden das man einen guten Einblick erhielt. Von Seiten der Autorin eine sehr gute Recherche. Im allgemeinen wie die 20ziger Jahre waren, kam alles sehr bildhaft herüber.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch das Cover sehr schön gestaltet. Ich kann das Buch für alle Leser/innen empfehlen die diese Art von Geschichten mögen.

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