Die Affäre Schiwago

Der Kreml, die CIA und der Kampf um ein verbotenes Buch

Peter Finn
Petra Couvée

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Die CIA macht ein Buch zur ideologischen Waffe im Kampf gegen den Kreml: Die 'Affäre Schiwago' liest sich wie ein Thriller. Es ist die dramatische Geschichte von Pasternaks preisgekröntem Roman 'Doktor Schiwago'. Die Autoren hatten erstmals Zugang zu Akten der CIA und verfassten ein fulminantes Buch über Propaganda und Literatur im Kalten Krieg!

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Kommentare zu "Die Affäre Schiwago"

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  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke J., 24.03.2016

    Inhalt:

    Es beginnt wie ein Spionageroman. Mitten im Kalten Krieg bringt ein italienischer Verlagsagent das Manuskript von "Doktor Schiwago" heimlich außer Landes. Die Sowjets hatten Pasternaks Buch auf die Schwarze Liste gesetzt. Im Westen sollte es ein Welterfolg werden. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Die CIA veröffentlicht eine russische Ausgabe von "Doktor Schiwago" und schmuggelt sie nach Moskau, um das Sowjetregime zu schwächen. Die Propagandaschlacht hat begonnen.
    Peter Finn und Petra Couveè haben das gefährliche Verwirrspiel um Ideologie, Macht und Kontrolle mit Bravour entschlüsselt. Sie erhielten erstmals Einsicht in die CIA-Akten, recherchierten in russischen Archiven und sprachen mit Überlebenden. Entstanden ist ein literarischer Thriller: temporeich, authentisch und präzise.


    Eindruck:

    Finn und Couveè haben hier ein ganz besonderes Schätzchen im Bereich des Sachbuches geschaffen. Fast schon in Romanform geschrieben, wurde hier Aufklärung betrieben, über die Entstehung und Veröffentlichung eines epochalen Werkes der Weltliteratur.

    "Das ist Doktor Schiwago. Möge der Text um die Welt gehen"

    Das waren die Worte die Boris Pasternaks, als er dem italienischen Verlagsagenten D'Angelo sein Manuskript übergab um es außer Landes zu schmuggeln. Eindrucksvoll, wahnsinnig gut recherchiert, interessant und einfühlsam geschrieben, nehmen die Autoren den interessierten Leser mit auf den Kampf- und Leidensweg des russischen Schriftstellers, dessen Buch ungewollt zum Spielball auf dem politischen Parkett wird und der eigentlich nur mit ganz viel Glück den "Säuberungsaktionen" Stalins entkommen konnte.
    Dennoch ist es kein "mit erhobenem Zeigefinger das Regime anprangern", sondern eine, nach gesammelten Fakten, Erzählungen und Aufzeichnungen niedergeschriebene Aufklärung über die Zensur und Behandlung von Menschen zu Zeiten des Eisernen Vorhangs. Über die Umstände mit denen sich Schriftsteller, Musiker, Maler - gemeinhin Künstler - konfrontiert sahen, wenn ihre Kreativität auch nur ansatzweise Regime kritisch war und vor allem auch über den unvorstellbaren Druck, der auf Familie und Freunde ausgeübt wurde.

    Fazit:

    Ein sehr gutes Sachbuch für Freunde "Doktor Schiwagos". Da es in Romanform geschrieben ist, ist es zwar klar verständlich und nachvollziehbar, jedoch empfiehlt es sich, den Roman vorab zu lesen damit es etwas leichter fällt die Zusammenhänge zu verstehen. Es hat mich dazu angeregt, mir "Doktor Schiwago" jetzt endlich anzuschaffen, weil ich finde, dass dieses Stück klassischer Weltliteratur in keiner Bücherwand fehlen sollte

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone G., 11.04.2016

    Petra Couvee und Peter Finn haben mit diesem Buch in meinen Augen einen Volltreffer gelandet.
    Die Affäre Schiwago schildert auf welchen Umwegen, das bisher größte Meisterwerk der sowjetischen Geschichte, gedruckt wurde um wieder in die damalige UdSSR zu gelangen.
    Pasternaks Werk stand bei den Sowjets auf der sogenannten "schwarzen Liste". Durch einen italienischen Verlagsagent wird das Manuskript außer Landes geschafft und in Italien erstveröffentlicht. Was zum großen Erfolg führte.
    Die CIA will diesen Roman aber nun auch in russischer Spache veröffentlichen und wieder in sein Ursprungsland zurückführen. Wird dieses dem Autoren Boris Pasternak und seiner Familie zum Verhängnis werden? Welche Probleme muß er bewältigen um die Anerkennung zu bekommne, die er verdient hat?

    Das Buch ist eigentlich ein Sachbuch. Aber durch den Schreibstil welcher in Romanform erfolgte läßt es sich ganz wunderbar lesen.
    Für jeden, der "Doktor Schiwago" kennt, ob als Buch oder Film, einfach ein weiteres Kapitel um mit der Person und dem damaligen Leben in der UdSSR noch vertrauter zu werden.
    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe 4 Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tina b., 12.05.2016

    Ein Buch löst Panik in Moskau aus. Ausgerechnet die CIA benutzt Pasternaks Buch Dr. Schiwago als Druckmittel gegen Russland und den nahenden Kalten Krieg. Während Pasternak in seiner Dichterkolonie mehr als einmal ums Überleben kämpft, gerät die halbe Welt in Streit über das geheime Buch. Teilweise veröffentlicht, in Russland verboten wird der Dichter und Schriftsteller Pasternak hochgelobt, vom Geheimdienst überwacht und als Autor kaltgestellt. Selbst den Nobelpreis muss er unter Zwang ablehnen…

    Ein faszinierendes Sachbuch über einen Autor, der bis zu seinem Tod mit sich selbst und seiner Literatur zu kämpfen hatte, der immer an die große Liebe und an sein Land glaubte, auch wenn die Regierung ihn mehr als einmal gerne tot gesehen hätten.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anyah f., 27.03.2016

    Für den einen ist es einer der schönsten, klassischen und poetischen Liebesromane der Weltliteratur (dazu zähle ich mich) und für den anderen war oder ist es noch immer ein Buch, mit dem der Schriftsteller sein Land und seine Lebensweise hintergeht und verrät - Doktor Schiwago. In ihrem nun in deutscher Sprache vorliegenden Buch „Die Affäre Schiwago“ erzählt das Autorenduo Petra Couvée und Peter Finn wie das Buch zur Veröffentlichung kam, trotzdem es von der russischen kommunistischen Partei verboten wurde. Außerdem stellen sie in ihrem Sachbuch dar, wie der Schriftsteller Boris Pasternak zwischen die Fänge der Kommunisten seines Landes und dem CIA geriet. Die beiden Autoren haben dazu akribisch recherchiert und die gesamte Entstehungsgeschichte des Romans zusammen getragen. Sie erstellen mit ihrem Buch gleichzeitig eine Biografie über Boris Pasternak selbst. Nach Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist veröffentlichte die US-Regierung im April 2014 Dokumente aus jener Zeit, die eine Unterstützung der Veröffentlichung des Buches in russischer Sprache durch die CIA bestätigen, diese Unterlagen haben die Autoren eingesehen und mit vielen anderen Quellen für ihr Buch verwendet.

    Herausgekommen ist ein anspruchsvolles und spannendes Sachbuch, das fundierte Einblicke in die Historie gewährt und uns Lesern die Zusammenhänge und Hintergründe über die Person Boris Pasternaks, die Geschichte des Landes und die Lebensverhältnisse zur damaligen Zeit erläutern. Pasternak hatte zwar versucht, sein Werk in Russland zu veröffentlichen, doch als ihm dies nicht gelang hat er sich für einen anderen Weg entschieden, denn es war ihm wichtig, dass sein Werk in der Welt bekannt wird, auch wenn dies Konsequenzen für ihn selbst haben könnte und sogar sein Todesurteil hätte sein können.

    Sehr gerne vergebe ich dem Buch seine verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es natürlich weiter an geschichtlich interessierte Leser und denke, dass es für alle Fans des Romans „Doktor Schiwago“ nahezu ein Muss ist, dieses Buch zu lesen. Ich halte es für eine äußerst interessante Lektüre, die aber auch erhöhter Konzentration bedarf, um die Zusammenhänge und geschichtlichen Abläufe zu verstehen.

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    janein
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