Die Fährte des Wolfes, Mons Kallentoft, Markus Lutteman

Die Fährte des Wolfes

Thriller

Mons Kallentoft, Markus Lutteman

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
22 Kommentare
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Actiongeladene Hochspannung des neuen Bestsellerduos aus Schweden!

Musik, Partyexzesse, Drogen. Zack Herry ist kein Unbekannter in Stockholms Nachtleben. Doch das ist nicht alles. Er ist das jüngste Mitglied einer Sondereinheit und einer der unberechenbarsten Ermittler der Stadt. Als in einem Massagesalon vier Frauen ermordet werden, macht sich Zack auf die Suche nach dem Killer.

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Kommentare zu "Die Fährte des Wolfes"

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  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    skandinavischbook, 28.07.2017

    Ein absolut erschreckender und grausamer Thriller , der trotz der andauernden Einsamkeit , nicht an Spannung und rasanten Szenen verlie. Kallentoft &Lutteman , reihen sich ein in die Liste der ganz großen Schriftsteller der Spannungsliteratur. Gerade ihre Charaktere aber auch ihre tolle und einnehmende Erzählweise sind es , mit denen sie mich , als Leser , stets über lange Strecken begeistern kann. Denn der Schreibstil des Autorenduos beinhaltet unglaublich viel von einer einnehmenden und tollen Atmosphäre . Auch wenn das Ende nicht ganz so überraschend ist , so ist die Handlung umso besser . 
    Denn wie es die beiden Autoren verstehen, rundum die schwedische Landschaftsidylle aufzubauen , ist beängstigend, erschreckend und gnadenlos realistisch und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Selten hat mich die Beschreibung einer Szenerie so geängstigt, wie die Geschichte in die Fährte des wolfes! Ganz großes Kino und ein Muss für alle Thrillerfans !

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    gagamaus, 26.07.2017

    Neue skandinavische Thriller-Autoren werden gerne mal mit den großen des Genres verglichen um den Büchern auf die Sprünge zu helfen. Namen wie Nesbo, Adler-Olsen oder Mankell machen sich einfach gut auf einem Klappentext. Aber gegen diese Bestsellerautoren muss man erst mal bestehen und oft sind die angekündigten Ähnlichkeiten in Stil und Spannung nicht mehr als Schall und Rauch. Ich war also neugierig, wie es sich beim Erstling „Die Spur des Wolfes“ des Schriftstellerduos Kallentoft/Luttemann verhält.

    Wie in vielen Thrillern so sind auch die zwei Hauptermittler Menschen mit einer schwierigen Vergangenheit und Suchtproblemen im Alltag. Zack Herry kommt aus ärmlichen Verhältnissen und hat sich schon sehr jung zum Kommissar hochgearbeitet. Stress und psychologische Probleme bekämpft er mit diversen Drogen. Deshalb nennt er auch einen Drogendealer seinen besten, wenn nicht gar einzigen Freund. Seine Partnerin Deniz ist türkischer Herkunft, wuchs ohne Eltern auf, weiß nicht, wo ihr kleiner Bruder abgeblieben ist und hat mit einer schmerzhaften Knieverletzung zu kämpfen. Sie sind ein gut funktionierendes Ermittlerduo, welches aber schon mal über die Grenzen des Zulässigen hinausgeht. (Ja, das klingt alles ein bisschen nach Harry Hole und Lisbeth Salander. Aber nur ein bisschen.)

    Der Fall an sich ist meiner Meinung nach typisch skandinavisch – sehr blutige, brutale Morde und geprägt von Rassenhass und Immigrationsproblemen. Die Ermittlungen sind interessant und logisch aufgebaut. Die Autoren versuchen auch die ein oder andere falsche Fährte zu legen, über die Wahlweise die Kommissare oder die Leser stolpern sollen.

    Der Schreibstil ist gut lesbar allerdings für meinen Geschmack haben die Autoren sich manchmal etwas verplaudert und nehmen das Tempo durch langatmige Erklärungen oder Abschweifungen in die Vergangenheit immer wieder an der falschen Stelle heraus, so dass es sich für mich in einigen Abschnitten etwas gezogen hat und fast etwas langweilig war. Trotz der Längen habe ich das Buch aber zügig durchgelesen, einfach weil ich wissen wollte, wie dieser Fall sich auflöst.

    Über das Ende möchte ich nichts erzählen, damit jeder sich ein eigenes Bild machen kann. Die actiongeladene Spannung, mit der das Buch angepriesen wird, ist meiner Meinung nach nur ansatzweise zu spüren aber die Kommissare geben sich redlich Mühe und es kommt auch zu einem Showdown. Für mich 3,5 von 5 Sternen. Ich werde sicher auch den zweiten Band lesen, so es denn einen geben sollte.

    Fazit: Der Klappentext ist mal wieder etwas dick aufgetragen aber es ist ein solider Skandinavien-Thriller.

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    janein
  • 5 Sterne

    Veronika K., 11.08.2017

    Die Fährte des Wolfes von Mons Kallentofft und Markus Luttemann

    Brutale Morde an jungen Prostituierten in Stockholm, grausame Verstümmelungen wie von einem Raubtier verursacht, gnadenlose Drogen- und Bikerbanden im Krieg miteinander. Die Spur führt immer wieder zu Massagesalons.
    Dies sind nur einige Fälle, die der Kommissar Zack Herry zu lösen hat. Er ist der jüngste der Stockholmer Sondereinheit für besondere Kriminaldelikte und steht fast schon an der Spitze der Truppe. Von seinem nächtlichen exzentrischen Eigentouren wissen seine Kameraden aber nichts. Drogen, ungehemmter Sex und willkommene Schlägereien finden dann ihren Durchbruch. Dann beginnen alte unterdrückte Dämonen in seinem Kopf zu tanzen. Und weiter geht das Morden in den Massagesalons. Was ist das Motiv für diese Taten? Ungezügelter Frauenhass, rassistische Beweggründe, etwa illegaler Menschenhandel mit Frauen, Perversionen gewisser Abartiger? Zack geht mit ungewohnten und gefährlichen Methoden an die Aufklärung, die nicht immer die Zustimmung seines Teams bekommen.

    Ganz ehrlich, so müssen Thriller geschrieben sein. Die gesamte Handlung von Anfang bis Ende atemraubend.
    Schockierend sind die Szenen in jeder Phase der Aktion. Die Dramatik nimmt im Laufe des Thriller immer mehr zu, steigert sich bis zum Finale. Die ungewöhnlichen Aktionen des Zack Herry bereichern die Ermittlungen und manchmal ist er mir sogar richtig sympathisch. Seine Sichtweise auf seine Polizeiarbeit: „In der besten aller Welten ist alles Schwarz und Weiß, aber in meiner Welt hier ist nur grau, grau, grau.“ gefällt mir und zeigt mir einen Teil seiner persönlichen Gedanken und Gefühle. Und trotzdem sind zwischenmenschliche Gefühle Zack nicht fremd. Mit seiner tragischen Familiengeschichte passt er zum Team. Die Kindheitserlebnisse seiner Partnerin Deniz haben mich schwer schlucken lassen. Und auch die Berufsunfälle von Sirpa und Rudolf zeigen wie gefährlich ihre Arbeit ist. Nur Douglas Juste, den Chef der Sondereinheit konnte ich noch nicht so richtig einordnen.
    Der Schwedenthriller hat bei mir voll eingeschlagen. Ich werde ihn wärmstens an Thrillerfans weiter empfehlen. Gruselig, brutal, hart, aber nicht schmutzig.
    Jedenfalls die Zusammenarbeit der beiden Autoren zu diesem gemeinsamen Debüt-Thriller hat sich richtig gelohnt. Hier haben beide mit klaren, unverschnörkelten Worten bei mir ein Gefühl von ständiger Gänsehaut, Kribbeln im Nacken und Furcht erzeugt. Eine gut durchdachte Handlung sauber abgearbeitet. Auch Schwedens Hauptstadt Stockholm und seine Umgebung sind mir jetzt bildhaft ein Begriff.
    Möglicherweise kommt eine Fortsetzung, da mir das Trauma von Zack noch etwas unklar ist und sein Chef Douglas vielleicht noch ein Geheimnis hütet.
    Wer weiß?

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    janein
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