Die Geschichte des verlorenen Kindes, Elena Ferrante

Die Geschichte des verlorenen Kindes

Reife und Alter

Elena Ferrante

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Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren...

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Kommentare zu "Die Geschichte des verlorenen Kindes"

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  • 5 Sterne

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion B., 21.02.2018

    Als eBook bewertet

    Ein ergreifender Abschluss der neapolitanischen Saga
    Elena Ferrante hat mit dem vierten Teil und auch dem Abschluss ihrer neapolitanischen Saga „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ ein wundervolles Werk vollendet.
    Zum Inhalt: Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat. Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsame Geschichte prägen – Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.
    Auch wenn man die drei vorherigen Teile nicht gelesen hat kann man sich aus meiner Sicht in die Vorgeschichte hinein denken und dieses Buch voll und ganz genießen und in sich aufsaugen. Man fühlt mit Elena und auch mit Lila und ist zwischendurch immer wieder mal hin- und hergerissen.
    Super finde ich das Eingangs in diesem Buch die handelnden Personen / Familien aufgeführt und beschrieben sind – so bekommt man einen Überblick über die Akteure in der Handlung dieser Geschichte.
    Die Autorin hat eine lebendige Sprache welche mich sehr schnell in ihren Bann gezogen hat.
    Das Buch ist edel gestaltet, ich hatte beim Lesen das Gefühl etwas Wertvolles in den Händen zu haben. Das Cover ist super gelungen, zwei Frauen, welche in eine Richtung schauen.
    Ein tolles Buch, welches die meisten Leser sicherlich nicht nur einmal lesen werden!

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    buchleserin, 12.02.2018

    Als Buch bewertet

    „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ ist der vierte und der letzte Band der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante.
    Es geht um die langjährige Freundschaft zweier Frauen, Elena und Lila, ihre Beziehungen, die Höhen und die Tiefen und das Leben in Neapel. Ein Freundschaft geprägt von Konkurrenz und Neid, die jedoch lange Jahre hält, bis Lila plötzlich verschwindet. In diesem Abschlussband kehrt Elena aus Liebe zurück nach Neapel. Lila ist all die Jahre über dort geblieben.
    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Die Handlung ist unterhaltsam, jedoch auch teilweise mit etwas langatmigen Kapiteln. Den Hype um diese Bücher kann ich nicht nachvollziehen und nicht so ganz verstehen. Ich frage mich jedoch, ob die Elena aus dem Buch auch die Schriftstellerin ist? Evtl. ein biographischer Roman?
    Sehr hilfreich ist das Personenregister zu Anfang des Buches. Da hat man einen besseren Überblick über die verschiedenen Protagonisten und Nebencharaktere dieser Geschichte.
    Wer die anderen Bände gelesen hat, sollte natürlich auch zum letzten Band dieser Reihe greifen, um diese Geschichte der beiden Freundinnen abzuschließen.

    Hier noch die Bände in der richtigen Reihenfolge:

    1. Meine geniale Freundin
    2. Die Geschichte eines neuen Namens
    3. Die Geschichte der getrennten Wege
    4. Die Geschichte des verlorenen Kindes

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 06.02.2018

    Als Buch bewertet

    Großes Finale für Lila und Elena, Elena Ferrantes viertes Buch über eine jahrzehntelange Freundschaft. So viel sich der Leser ausmalen mag, was Ferrante erzählt, ist nichts womit man rechnet. Umso kälter erwischt es einen. Tatsächlich ist dieser letzte Band der düsterste, der spannendste und der traurigste, denn da wird die Frage, was aus Lila geworden ist, ein letztes Mal aufgeworfen. Genau mit diesem Rätsel hat die Saga einst begonnen. Elena aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, lebt in Turin, als sie einen Anruf von Lilas Sohn Rino bekommt: Er wisse nicht, wo seine Mutter stecke, all ihre Sachen seien verschwunden. Auch Elena weiß nichts, aber sie erinnert sich an die jahrzehntelange Freundschaft zu Lila und die widersprüchlichen Gefühle, die sie in der Zeit hatte. Elenas und Lilas Kindheit in einem heruntergekommenen konfliktgeprägten Stadtteil Neaples, Lilas frühe Ehe, Elenas schulischer Erfolg, die Liebe beider zum rätselhaften Nino Sarratore, die harte Arbeit Lilas in Neapel, Elenas Intellektuellenleben in Pisa, die Schwangerschaften sowie das ständige Auseinanderdriften und Zusammenfinden der Freundinnen. Der brutale Alltag im Neapel der 50er Jahre und seine tradierten Rollenbilder begleiten die Geschichte dabei so wie die 60er- und 70er- Jahre in Italien mit ihren permanenten Auseinandersetzungen zwischen Faschisten und Kommunisten. Ferrantes Gesellschaftspanorama sowie ihre raffinierte Schilderung einer höchst komplizierten Frauenfreundschaft, bei der man nicht weiß, wen man nun eigentlich mögen soll, die schüchterne Elena, die nie so recht sagt, was sie wirklich denkt, ständig Selbstzweifel hegt und sich von der Anerkennung anderer abhängig fühlt. Oder die verschlagene Lila, bei der stets unklar ist, was sie im Schilde führt. Auch in diesem letzten Band wird die Beantwortung dieser Frage nicht einfacher. Er beginnt mit Elenas lang ersehntem Traum, endlich mit Nino zusammen zu sein - der einst auch Lilas Geliebter war. Im dritten Band lässt sie ihren Mann Pietro und die beiden Töchter Dede und Elsa sitzen, um mit Nino durchzubrennen. Im Laufe des letzten Teils nimmt nicht nur die Beziehung zu Nino eine unerwartete Wendung - auch das Auf und Ab zwischen Lila und Elena sorgt immer wieder für Überraschungen. "Sie wollte, dass wir uns versöhnen, wollte sich wieder in meinem Leben einnisten", sagt Elena zunächst über Lila. Dann finden die Freundinnen zur gegenseitigen Zuneigung zurück. Die Leben der beiden Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein - das ändert sich auch nicht, als Elena wieder in den "Rione" - das Stadtviertel, in dem die Mädchen aufgewachsen sind, zurückkehrt. Sie konzentriert sich auf ihre Karriere als Schriftstellerin, die in der Welt herumkommt. Lila macht sich selbstständig und bekommt davon in der "Tiefe des Rione" gar nichts mit. Je weiter sich Lilas und Elenas Kindheit von der Gegenwart entfernt, desto extremer, ambivalenter und widersprüchlicher wird ihre Beziehung. Die Fans von Elena Ferrante dürften sich beim Lesen dieses letzten Bandes kaum vom Sofa wegbewegen, denn die "Geschichte des verlorenen Kindes" ist bemerkenswert. Ein Buch bunt wie der Regenbogen und alles drin, was man braucht: Liebe, Leidenschaft, Tragödien! Typisch italienisches Temperament. Es ist eine ruhige Erzählung ohne große Dramatik, auf die man sich einlassen muss und die dann umso mehr fasziniert. Ein Sittengemälde und grandioses Zeitpanorama über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt. Sprachlich genial umgesetzt.

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    janein
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