Die Liebe im Ernstfall

Roman
 
 
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Fünf Frauen versuchen das Unmögliche: Lieben, stark sein - und sich treu bleiben.

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Kommentare zu "Die Liebe im Ernstfall"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    14 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    P.M., 26.03.2019

    Dieses Buch ist im positiven Sinn ein echtes Frauenbuch, denn es erzählt in fünf eigenständigen Kapiteln die Geschichte von Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Alle fünf Frauen versuchen auf ganz unterschiedliche Weise, ihr Lebensglück zu finden. Natürlich geht es dabei auch um Männer und die Unmöglichkeit, die Liebe auf Dauer festzuhalten, ohne Kompromisse einzugehen und sich selbst dabei aufzugeben. Es geht um schmerzhafte Verluste, Verletzungen und Niederlagen.
    Aber auch um das Wissen, richtige Entscheidungen getroffen zu haben und einen ganz eigenen Weg zu gehen.

    Obwohl der Roman - ich würde eher von fünf Erzählungen sprechen - sicher keine besonders fröhliche Grundstimmung vermittelt, empfand ich die Geschichten nicht als deprimierend. Im Gegenteil, trotz aller Tiefschläge haben alle Frauen die Kraft und Energie aufgebracht, ihr Leben weiterzuleben und teilweise auch ungewöhnliche Lebensformen zu wählen.
    Auch wenn einige dieser Wege sicher nicht dem Normalfall entsprechen, viele Situationen und Erfahrungen sind reale Bestandteile im Leben gleichaltriger Leserinnen.

    Ich habe erst nach einer Weile gemerkt, dass die einzelnen Lebensgeschichten miteinander verwoben sind, aber diese Verknüpfung hat mir gut gefallen. Da die Abschnitte jeweils aus der Sicht einer der Frauen geschrieben sind, gibt es dadurch ganz neue Blickwinkel und Ergänzungen.

    Eine wunderbare Sprache, sehr fein gezeichnete Charaktere - für mich ist Daniela Krien eine echte Neuentdeckung und ich werde sicher auch ihre anderen Romane lesen!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    dj79, 01.03.2019

    Abgründe des Familien- und Liebeslebens
    Fünf ganz normale Frauen, Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde, wollen in unserer liberalen, emanzipierten Welt, die Informationen über Alles und Jeden bereithält, ihr persönliches Glück finden. „Die Liebe im Ernstfall“ begleitet ihren recht holprigen Weg dorthin.

    Von den Vorstellungen zu Selbstbild, Partnerschaft und Familie, die die jungen Frauen beim Eintritt ins Erwachsenenleben hatten, ist im Laufe der Jahre nicht mehr viel übrig geblieben. Jede, ja wirklich jede von ihnen, hat herbe Enttäuschungen in ihrem Leben erlitten. Lebensentwürfe mussten aufgegeben, ganz neu entworfen werden. Herausgekommen sind teilweise an Kreativität kaum zu übertreffende Muster, von denen mir mindestens eines als Nicht-Betroffene untragbar erscheint, die aber für die Protagonistinnen im Roman den einen gangbaren Weg aus der Krise markieren. Die Geschichten von Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde zeigen allerdings eine Vielzahl von Ansätzen auf, die allgemein übertragbar sind, die Hoffnung geben. Beim Lesen hat mich intensiv beschäftigt, wie es zu diesen zerstörerischen Entwicklungen in den Beziehungen kommen konnte. Wurden zu hohe Erwartungen an den Partner gestellt? Gab es ein Ungleichgewischt in der gegenseitigen Liebe? Wurde das Thema Kinder völlig unterschätzt? Hat man zu viel Fehlentwicklung immer wieder einfach heruntergeschluckt und zu wenig miteinander gesprochen? Ich finde, „Die Liebe im Ernstfall“ ist ein ganz wunderbarer Roman, auch zur Selbstreflektion. Vermutlich wird sich jede(r) in der ein oder anderen Situation wiedererkennen. Die Reaktionen im Buch sind mit den eigenen vergleichbar.

    Unsere fünf Protagonistinnen sind ein bunter Blumenstrauß an weiblichen Charakteren, die mit ihren Eigenschaften von unterwürfig bis durchsetzungsstark, von zuvorkommend bis rücksichtslos, von schüchtern und zurückhaltend bis zur „Rampensau“ ein breites Spektrum der gesamten aktuellen weiblichen Generation abdecken dürften. Allen gemein – und das finde ich sehr bemerkenswert, weil aus meiner Sicht außergewöhnlich - ist allerdings eine im Verhältnis zu den Wellen, die ihr Leben schlägt, ihnen innewohnende Ruhe und Gelassenheit oder vielleicht sogar stoische Grundhaltung. Wie groß auch immer die Enttäuschung in ihren Leben sein mag, ignorante Partner, fremdgehende Partner, ausgediente Ehen oder verstorbene Kinder, so richtig ausrasten tut keine von ihnen. Selbstverständlich gibt es Streit und Kontroversen, aber keine schlägt, herausgefordert von der hässlichen Seite des Schicksals, um sich oder gibt sich hemmungslos schreiend ihrem Gefühlschaos hin. Diese analytische Nüchternheit und zielorientierte Lösungsfindung der Damen hat mich schon massiv beeindruckt.

    „Die Liebe im Ernstfall“ ist das erste Buch, das mehrere Einzelgeschichten zu einem Roman vereint, das ich gelesen habe. Diese Art des Aufbaus hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir ursprünglich die Verknüpfung zwischen den Geschichten intensiver vorgestellt hatte. Die Auswahl und Ausgestaltung der Protagonistinnen und ihrer Lebensentwürfe ist in meinen Augen sensationell stimmig. Das beginnt schon bei den fünf Namen, die in dieser Konstellation nur im Zeitalter der späten DDR so auftreten konnten. Daniela Krien schreibt angenehm lesbare Textpassagen, springt allerdings scheinbar zufällig, zwischen verschiedenen Vergangenheiten und der Gegenwart hin und her, so dass sich der Roman zwar zügig lesen lässt, aber gleichzeitig einen wachen und wachsamen Leser fordert, damit entscheidende Details nicht verloren gehen. Obwohl es thematisch in ihrem Roman um Liebe geht, stellt er längst keine Trivialliteratur dar.

    Sehr gern empfehle ich „Die Liebe im Ernstfall“ allen, die einen Blick in die normalen Abgründe des Familien- und Liebeslebens, die jeden von uns treffen können, aber nicht müssen, werfen wollen. Da die Mehrheit der Männer in diesem Roman eine nicht ganz so gute Figur machen, würde ich meine Empfehlung auf die weibliche Leserschaft und auf Männer, die „Frauenflüsterer“ sind, beschränken.

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    janein

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