Die Schokoladenvilla

Roman

Maria Nikolai

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Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft.

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte...

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Kommentare zu "Die Schokoladenvilla"

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  • 4 Sterne

    76 von 84 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 06.10.2018

    Als Buch bewertet

    So süß wie Vollmilchschokolade

    Stuttgart 1903: Judith Rothmann ist die Tochter eines bekannten Schokoladenfabrikanten und hat sich der Entwicklung neuer Sorten verschrieben. Ihr Traum ist es, später die Fabrik zu übernehmen, aber das ist für ihren Vater undenkbar. Stattdessen soll sie eine (für ihn) vorteilhafte Ehe mit einem ungeliebten Mann eingehen. Ihre Mutter ist hat sich der Ehe mit ihrem Mann gerade durch eine Kur am Gardasee entzogen. Auch sie wurde damals sehr jung verheiratet ohne nach ihrer Meinung gefragt zu werden und leidet an Schwermut (Depressionen).
    Zur gleichen Zeit will sich der Berliner Victor Rheinberger nach seiner Haftentlassung in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen. Er ist fasziniert von Maschinen jeder Art und steigt so in Rothmanns Fabrik schnell auf. Judith und er wollen zusammen einen neuen Automat entwickeln, in dem exklusive Schokoladentafeln verkauft werden. Dabei kommen sie sich immer näher...

    „Die Schokoladenvilla“ ist der Auftakt zu einer Trilogie rund um die Schokoladenfabrikantenfamilie Rothmann. Die Handlung wird hauptsächlich von Judith getragen. Sie lebt für die Fabrik und die Schokolade und kann sich nur schwer vorstellen, das alles für einen – dazu noch ungeliebten – Ehemann aufzugeben. So lange ihre Mutter Hélène bei der Kur weilt, muss sie sich zudem um ihre 8jährigen Zwillingsbrüder kümmern, die nur Blödsinn im Kopf haben. Sie ist eine starke, intelligente Frau, aber das interessiert ihren despotischen Vater nicht. Ihm liegt nur das Wohl seiner Firma am Herzen. Judiths Heirat würde neues Kapital in die Firma spülen, welches er dringend braucht. Es ist schon schlimm genug, dass ihm seine Frau immer mehr entgleitet!
    Hélène wird seit Jahren von einem Arzt zum anderen weitergereicht. Am Gardasee befreit sie sich sprichwörtlich aus ihrem Korsett, den starren Konventionen ihres Standes. Auch das Leben ihrer Kinder interessiert sie nur noch peripher.
    Victor steht wie Judith für die neue Zeit. Auch sein Vater hatte ein anderes Leben für ihn geplant, dem er sich entzogen hat. Beide wollen sie die Fabrik mit neuen Ideen und Produkten voranbringen.

    Maria Nikolai hat das Stuttgart dieser Zeit lebendig werden lassen. Die Details zur Entwicklung und Herstellung der verschiedenen Schokoladenprodukte und Automaten waren sehr interessant. Außerdem geht sie auf die Kreation von Emaileschildern und -dosen ein. Sie zeigt sehr deutlich die Unterschiede zwischen den Fabrikanten, ihren Hausangestellten und den Fabrikarbeitern. Die Arbeiterklasse ist zunehmende unzufrieden mit dem herrschenden System und sucht Auswege.

    Leider war mir die Handlung an einigen Stellen zu vorhersehbar und der Aspekt der Liebesgeschichte zu dominierend. Außerdem hatte ich Probleme mit der Darstellung der Zwillinge, weil die sich m.E. nicht altersgerecht benommen haben.

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    janein
  • 5 Sterne

    73 von 79 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Pe S., 12.10.2018

    Als eBook bewertet

    Das Buch ist mein neues absolutes Lieblingsbuch. Durch den tollen Stil der Autorin gelingt es, in die Zeit um 1900 einzutauchen, mit den Menschen dort mitzufühlen und sich einzufinden in die Sorgen und Nöte, aber auch die Freuden, die in dieser Zeit vorherrschten.
    Mir gefällt, wie viele viele Details und historische Begebenheiten einfach so im Nebensatz auftauchen, und auch einfach so wieder verschwinden. Man lernt unheimlich viel über diese Zeit, ohne dass man das Gefühl hat, gebildet zu werden. Dennoch erweitert man sein Wissen über Literatur, Musik, Kunst, ohne dass mans merkt (naja, ich habs schon gemerkt).
    Danke Maria, dass Du uns dieses Buch geschenkt hast ;-)
    Es gibt aber auch einen Nachteil, den möchte ich nicht verschweigen: Ich muss beim Lesen immer ein Stück Schoki dazu essen und das wird sich noch rächen!!

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    janein
  • 5 Sterne

    66 von 72 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Pe S., 12.10.2018

    Als Buch bewertet

    Das Buch ist mein neues absolutes Lieblingsbuch. Durch den tollen Stil der Autorin gelingt es, in die Zeit um 1900 einzutauchen, mit den Menschen dort mitzufühlen und sich einzufinden in die Sorgen und Nöte, aber auch die Freuden, die in dieser Zeit vorherrschten.
    Mir gefällt, wie viele viele Details und historische Begebenheiten einfach so im Nebensatz auftauchen, und auch einfach so wieder verschwinden. Man lernt unheimlich viel über diese Zeit, ohne dass man das Gefühl hat, gebildet zu werden. Dennoch erweitert man sein Wissen über Literatur, Musik, Kunst, ohne dass mans merkt (naja, ich habs schon gemerkt).
    Danke Maria, dass Du uns dieses Buch geschenkt hast ;-)
    Es gibt aber auch einen Nachteil, den möchte ich nicht verschweigen: Ich muss beim Lesen immer ein Stück Schoki dazu essen und das wird sich noch rächen!!

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    janein
  • 5 Sterne

    55 von 60 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hella B., 18.10.2018

    Als Buch bewertet

    Dieser Roman ist eines meiner Highlights dieses Jahres! So wunderschön und ausdruckstark hat Maria Nikolai das Stuttgart um die Jahrhundertwende und die Geschichte der Familie Rothmann, ihrer Schokoladenfabrik, der Menschen um sie herum, samt deren Lebensverhältnissen, in ihrer unglaublich gut recherchierten Erzählung beschrieben, dass man mittendrin zu sein scheint. Auf die Fortsetzung der Trilogie freue ich mich sehr. Höchstes Lese-Niveau ist garantiert!

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    janein
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