Für immer ist die längste Zeit

Roman

Abby Fabiaschi

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
84 Kommentare
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"Ein absolut unvergesslicher Roman, der dich zum Lachen und zum Weinen bringt. Und danach willst du gleich die eigenen Lieben umarmen."
Kristin Harmel

Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen...

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Kommentare zu "Für immer ist die längste Zeit"

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  • 4 Sterne

    10 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli33, 28.03.2018

    Als eBook bewertet

    Traurig, witzig und emotional, aber auch etwas kitschig

    Inhalt:
    Maddy ist vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie hinterlässt ihren Ehemann Brady und ihre sechzehnjährige Tochter Eve, die von dem Selbstmord wie vor den Kopf gestoßen sind und nach den Gründen suchen. Erst jetzt, wo Maddy fehlt, merken sie, was sie an ihr hatten …

    Meine Meinung:
    „Für immer ist die längste Zeit“ ist der Debütroman von Abby Fabiaschi und sehr locker zu lesen. Trotz des ernsten Themas ist der Roman auch mit Humor gespickt. Neben der Trauerbewältigung gibt es viele hoffnungsvolle Momente. Für die ein oder andere Leserin kann das Buch durchaus auch ein bisschen Trost bieten.

    Abby Fabiaschi arbeitet mit verschiedenen Perspektiven. Regelmäßig wechselt sie zwischen Maddy (quasi als Geist), Eve und Brady. Das finde ich sehr gelungen, denn so erhält man einen guten Einblick in die drei Protagonisten und kann ihre Entwicklung sehr schön verfolgen. Und eine Entwicklung machen sie alle drei durch. Im Lauf der Zeit erfahren sie Dinge, die ihre Einstellung stark verändern. Eve und Brady wird zum Beispiel beim Lesen von Maddys Tagebuch immer klarer, dass sie Maddys Rolle in der Familie nie ausreichend gewürdigt haben. Erst jetzt, wo Maddy tot ist, verstehen sie, wie Maddy für sie gesorgt hat und dass sie Maddys eigene Bedürfnisse nicht gesehen haben.

    Mir ist ein Unrecht geschehen, ich wurde betrogen um ein Geschenk, das vor meiner Nase lag, als ich zu egoistisch war, um es zu öffnen. (Eve bei 23% des E-Books)

    Maddy lässt sich allerdings auch durch den Tod nicht davon abhalten, sich um ihre Familie zu kümmern. Sie kann zwar nicht physisch eingreifen, doch gelingt es ihr immer wieder, ihren Lieben Botschaften einzuflüstern oder ihnen ein Gefühl von Wärme zu schicken. Sehr witzig fand ich dabei, wie Maddy eine neue Frau für Brady und damit eine neue Mutter für Eve sucht. In der Grundschullehrerin Rory hat sie eine wunderbare, warmherzige Person gefunden, die für Maddys Zwecke optimal erscheint.

    Eve und Brady haben nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen, sondern auch mit Schuldgefühlen, steht doch ständig die Frage nach dem Warum im Raum. Zudem hatten sich die beiden mit Maddy in ihrer Mitte etwas entfremdet und müssen nun versuchen, wieder eine Familie zu werden und sich aufeinander einzulassen.

    Dies alles wird von der Autorin sehr authentisch dargestellt und mit vielen Lebensweisheiten ausgeschmückt. Man kann auf jeden Fall auch selbst etwas nachdenklich werden und mal die eigene Familie unter die Lupe nehmen.

    Im Mittelteil hätte etwas Spannung dem Roman gutgetan. Aber wenigstens sind am Schluss alle Fragen geklärt, sodass man das Buch zurfrieden zuklappen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabriele V., 20.04.2018

    Als Buch bewertet

    Warum?

    Maddy ist tot. Sie hat sich vom Dach Bibliothek des Wellesley College in die Tiefe gestürzt. Sie hinterlässt Brady, ihren Ehemann und Eve, ihre sechzehnjährige Tochter völlig verstört, denn es gab keine Anzeichen. Weder Brady noch Eve hatten bemerkt, dass Maddy unglücklich war. Warum also hat Maddy ihrem Leben ein Ende gesetzt? Wusste sie doch, sie wurde geliebt.

    Maddy selbst hängt irgendwo zwischen Raum und Zeit fest. Sie findet erst Frieden, wenn sie ihre Familie gut gesorgt weiß. Deshalb sucht sie für Brady eine Frau. Diese soll weicher sein wie sie, keine dümmliche, launische Frau, jedoch eine die nicht unentwegt so verdammt Recht hat und die sich ihrer Tochter Eve widmen will. In der 40jährigen Rory scheint sie die geeignete Kandidatin gefunden zu haben.

    Brady und Maddy sind in ihrer Trauer gefangen. Sie reflektieren ihre Erlebnisse mit Maddy. Wie war Maddy? Um sie mit einem Wort zu beschreiben: „zuverlässig“. Sie wich auch nie einem brenzligen Thema aus. Wer eine Frage stellte, bekam eine Antwort. Ja, Maddy war ein Schandmaul. Lustig und brutal ehrlich.

    Vor allem Eve fühlt sich in ihrer Trauer wie ein Zombie. Ihr sind mit ihrer Mutter auch alle Gefühle abhandengekommen. Sie hat sang- und klanglos aufhört „Ich“ zu sein. Nach ihrem Unfall stellt sie fest: Ich will nicht sterben, aber leben muss ich auch nicht mehr unbedingt. Eve fragt sich: Was macht man, wenn man feststellt, dass der Mensch, den man am meisten bewundert, sein Leben gehasst hat?

    Ein wundervolles Buch, ein grandioses Debüt. Ich habe es geliebt, für mich „das“ Lese-Highlight 2018. Der Schreibstil der Autorin hat mich total angesprochen. Ich mochte die Protagonisten, ich konnte mit ihnen fühlen. Sätze mit viel Tiefgang, die Einblick in die Seele der Protagonisten gewährten. Ich war als Leser beteiligt, konnte Gefühle nachvollziehen, war tief berührt.

    Die Trauerrede, Seite 205 – 206, die Rory für ihre Mutter hielt, war sehr ergreifend. Ich wünschte, ich hätte so eine Tochter, die mir irgendwann in hoffentlich noch ferner Zeit, so liebe Worte auf meinem letzten Weg mitgeben würde.

    Es gab ganz tolle Sätze, z. B. sagte der Therapeut Dr. Jahns zu Eve: „Denk daran, die Leute hören auf zu klopfen, wenn du nie an die Tür gehst.“ Oder. Rory sagte zu ihrem Bruder: „Der Tod wartet nicht bis es passt. .. auch das Leben tut es nicht“. Irgendwo stand auch der Satz: „Wir kommen nicht allwissend auf die Welt, dafür gibt es das Leben.“

    Ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Der Inhalt hat mich sehr beschäftigt, viele Sätze klangen lange nach und ließen mich nicht los.

    Fazit: Ich bin begeistert. Daumen hoch. Fette 5 Sterne

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    janein
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