Granatapfelkerne

Barbara Naziri

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Das Jugendbuch "Granatapfelkerne" erzählt vom Flüchtlingsschicksal der Familie Azadi zu Zeiten des Umsturzes im Iran. Bereits in seinem Vorwort spricht es die Kinder direkt an und bereitet sie behutsam auf die Handlung vor. Am Schicksal der kleinen Mina erfahren sie, warum Menschen ihr Land verlassen und in welche Situationen sie als Flüchtling geraten.

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    Marianne J. V., 06.01.2019

    Granatapfelkerne - Eine einfühlsam erzählte Geschichte über die Flucht einer Familie aus dem Iran

    Mina ist ein glückliches kleines Mädchen. Sie lebt mit fürsorglichen Eltern und ihren geliebten Großeltern in einem gemütlichen Haus in Teheran. Ihre Freizeit verbringt sie mit netten Freundinnen, besucht mit ihnen die gleiche Schule und sie hat in ihrem Garten einen speziellen Freund, den sie besonders liebt - einen wunderschönen Granatapfelbaum.
    Er ist für sie mehr als nur ein Baum. Er ist ihr Vertrauter, dem sie alles erzählen kann, was ihr kleines Herz bewegt. Von seinen Früchten hat sie in einer Dose einige Kerne aufbewahrt, die sie wie ein Kleinod hütet.

    Minas sorglose Kindheit wird jäh zerstört, als in Persien die Revolution ausbricht. Nichts ist mehr wie es vorher war. Ihr Heimatland wird von nun an Iran genannt, ein despotischer Herrscher hat die Macht übernommen und auf den Straßen patrouillieren schwer bewaffnete Polizisten. Niemandem unter den ehemaligen Freunden kann man mehr trauen, selbst in der Schule werden die Kinder bespitzelt.

    In kindlicher Unschuld und Ahnungslosigkeit verplappert sich Mina während des Unterrichts und erzählt von westlichen Videos und Büchern, die zuhause angesehen und gelesen werden. Das hat schlimme Folgen.
    Zum großen Schrecken der Familie stürmt noch am gleichen Abend die Polizei ins Haus und durchsucht rigoros die Schränke nach verdächtigen Videos und Büchern.

    Minas Eltern werden für den nächsten Tag aufs Revier befohlen. Die Großeltern wissen, dass ein Verhör gleichzeitig die Festnahme bedeuten wird. Daher raten sie dringend zu sofortiger Flucht.
    In Windeseile werden die notwenigsten Habseligkeiten gepackt und Mina bleibt gerade noch Zeit ihr wichtigstes Hab und Gut, die Dose mit den Granatapfelkernen, an sich zu drücken und zu ihrem Granatapfelbaum zu laufen. Sie umarmt ihn, als wolle sie Schutz bei ihm suchen.
    Dann heißt es schweren Herzens von den Großeltern Abschied zu nehmen; eine schmerzliche Trennung auf ungewisse Zeit steht ihnen bevor.

    Die aufregende Flucht in den Westen, ins Ungewisse, beginnt.
    Barbara Naziri gelingt es, diese beschwerliche Reise, die durch mehrere Länder führt, auf besondere Weise zu schildern. Der Leser wird in die Ereignisse hineingezogen und lebt und leidet mit, insbesondere mit der kleinen, tapferen Mina.

    Dieser spannenden Erzählung will ich nicht vorgreifen, doch so viel sei verraten: Mina gelingt es, in dem fremden Land, in dem sich die Familie niedergelassen hat, ihre Granatapfelkerne zum Sprießen zu bringen. Nun weiß sie, sie ist angekommen. Sie hat ihre neue Heimat gefunden.

    Diese Geschichte ist für Kinder wie für Erwachsene gleichermaßen bedeutsam und lehrreich. Besonders unseren Kindern sollte sie nahe gebracht werden. Dann werden sie erkennen, was es für Flüchtlingskinder bedeutet, Heimat und Freunde verlassen zu müssen, um in der Fremde einen Neuanfang zu bewältigen.

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    janein

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