Gut Greifenau - Morgenröte

Roman

Hanna Caspian

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Der 3. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey
1918 ist der Frieden mit Russland in greifbarer Nähe.
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Kommentare zu "Gut Greifenau - Morgenröte"

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  • 5 Sterne

    54 von 68 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 24.02.2019

    1918. Während der 1. Weltkrieg weiter seinen grausamen Finger überall hin ausstreckt und zahlreiche Opfer fordert, scheint ein Frieden mit Russland in greifbarer Nähe gerückt zu sein. Nachdem Konstantin knapp einem Mordanschlag entgangen ist, aber dennoch schwer verletzt wurde, hängt sein Leben an einem seidenen Faden. Rebecca kümmert sich um seine Versorgung und Pflege. Auch dem Gut geht es schlecht, denn Graf Adolphis hat sich verspekuliert und nun fehlt es an allen Ecken und Enden. Einzig Katharina kann den Ruin noch abwenden, wenn sie mit Ludwig den Neffen des Kaisers heiratet, wozu sie ihre Mutter Feodora regelrecht hineindrängt. Doch Katharina konnte bisher noch ihren Widerstand gegen diese Eheverbindung halten, denn ihre Liebe gilt dem Industriellensohn Julius und veranlasst sie zur Flucht…
    Hanna Caspian hat mit ihrem Buch „Gut Greifenau – Morgenröte“ den finalen Roman ihrer Greifenau-Trilogie vorgelegt, der den beiden Vorgängern in punkto Spannung, Gefühl und exzellenter historischer Hintergrundrecherche in nichts nachsteht. Der Erzählstil ist flüssig und fesselnd zugleich, die Autorin knüpft nahtlos an die Ereignisse des letzten Bandes an, so dass der Leser, einem Kinofilm gleich, sofort wieder als Gast auf Greifenau logiert und sowohl den Bediensteten als auch den höheren Herrschaften auf Schritt und Tritt bei ihren Unternehmungen folgen kann. Sehr schön lässt die Autorin auch in diesem Teil wieder den Alltag auf dem Gut an dem Leser vorbeiziehen, doch nicht ohne die Folgen des herrschenden Krieges mit einzubeziehen. Die harte Arbeit der Dienstboten, der Mangel an Lebensmitteln und der drohende Ruin des Gutes hinterlassen bei allen ihre Spuren, auch beim Leser, der sich bei dem Einblick in die Gefühle und Gedanken der einzelnen immer wieder fragt, wie das alles nur enden soll. Die Autorin sorgt mit immer wieder neuen Überraschungen und Wendungen dafür, dass die Geschichte wie ein Kinofilm vor dem inneren Auge abläuft und dem Leser immer wieder vor neue Überlegungen stellt. Alles wirkt so natürlich und realistisch, wie man es nur selten in Romanen findet. Das historische Zeitgeschehen ist während der gesamten Lektüre sehr präsent und wunderbar mit der Handlung verwoben.
    Die Charaktere wurden von der Autorin entsprechend der Realität weiterentwickelt, sie alle sind älter geworden, haben so einiges erlebt, was ihr Leben geprägt hat. Der Leser fühlt sich nach den beiden Vorgängerbänden bereits als Mitglied des Gutes und schätzt doch recht familiäre Atmosphäre sowohl bei den Dienstboten als das Zusammentreffen mit den Familienangehörigen, denn man fühlt sich ihnen in besonderer Weise verbunden, hat mit ihnen so manche schwierige Phase erlebt. Katharina ist zu einer starken und mutigen Frau herangewachsen, die sich ihren Aufgaben stellt und ihren eigenen Kopf hat. Sie ergibt sich nicht in ihr Schicksal, sondern kämpft um das, was ihr wichtig ist. Rebecca ist ebenfalls eine selbstbewusste Persönlichkeit, die sich trotz ihres Zerwürfnisses mit Konstantin doch aufopferungsvoll um seine Genesung kümmert. Feodora ist weiterhin unerträglich und arrogant, an ihr prallt alles ab. Aber auch Alexander, Albert und die Bediensteten gestalten die Handlung abwechslungsreich und sind immer wieder für eine Überraschung gut.
    „Gut Greifenau – Morgenröte“ ist ein brillianter Abschlussband einer außerordentlichen Trilogie, die sich von Band 1 bis Band 3 ins Herz des Lesers einschleicht und dort kleben bleibt, auch noch lange, nachdem die letzte Seite gelesen ist. Mit einer Träne im Auge gibt es die absolute Leseempfehlung für einen Pageturner der Extraklasse, denn der Abschied tut weh!!!

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    janein
  • 5 Sterne

    27 von 46 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 21.02.2019

    Mit dem dritten und somit letzten Band der Gut Greifenau-Trilogie lässt mich die Autorin sehr traurig zurück. Seit dem ersten Buch habe ich mit den Herrschaften und der Dienerschaft mitgefiebert. Man könnte auch schreiben, das ich mich an die Charaktere gewöhnt habe, manche hat man liebgewonnen, andere hasste man von Beginn an und manche Person hat sich sehr verändert im Laufe der Geschichte, egal ob im positiven Sinne, oder im negativen. Kurz gesagt, es ist wie im wahren Leben gelaufen. Oftmals habe ich das Gefühl, das bei Serien oder Trilogien zumindest immer mal ein Band dazwischen ist, welcher sehr schwächelt, oder mich so gar nicht anspricht, hier haben mich alle 3 Bände restlos begeistern können. Die Charaktere sind liebevoll,realistisch und ausdrucksstark gezeichnet. Hier ist man "live" dabei wie sie sich weiterentwickeln, wie sie erwachsen werden und sich ihre Meinungen, Blickwinkel und Lebensweisen verändern. Es hat jede Person genügend Platz bekommen, egal ob Diener oder die Grafenfamilie, um sich zu entfalten und sich mir als Leserin zu zeigen, entweder um sich in mein Herz zu schleichen, oder um mich zur Raserei zu treiben. Die historischen Fakten sind wunderbar in den Plot eingefügt worden und sehr gut recherchiert. In einigen historischen Büchern habe ich manchmal das Gefühl, das diese geschichtlichen Aussagen sehr eingefügt wirken, was hier auf keinen Fall so ist. Sehr unterhaltsam, aber auch grausam und nicht geschönt, wird auf das Leid und das Leiden im Krieg eingegangen. Eine Trilogie die mich restlos überzeugt hat, wo ich traurig bin, das die letzte Seite, die letzte Zeile, das letzte Wort gelesen ist.

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    janein
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