Gut Greifenau - Nachtfeuer

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Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey.
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein...
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Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey.
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein...

Kommentare zu "Gut Greifenau - Nachtfeuer"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    12 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 27.01.2019

    1914. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges müssen sowohl Konstantin als auch Nikolaus an die Front rücken, während das Gut in den Händen von Konstantins Vaters bleibt und auch eine Aussöhnung mit Rebecca nicht stattgefunden hat. Leider hat Graf Adolphis kein Händchen für die Führung des Gutes, und schon bald türmen sich die Schulden. Deshalb gibt es keinen anderen Ausweg, als Katharina schnellstmöglich mit Ludwig von Preußen, dem Kaiserneffen, zu verheiraten. Katharina dagegen hofft immer noch auf die Rückkehr von Julius, um dem verhassten Ludwig und der Eheschließung zu entgehen. Auch Kutscher Albert ist weiterhin auf der Suche nach seinen Eltern und als er diese schließlich ausfindig macht, ist die Überraschung perfekt, denn diese Neuigkeit eröffnet völlig neue Perspektiven…
    Hanna Caspian hat mit ihrem Buch „Gut Greifenau – Nachfeuer“ den zweiten Teil ihrer Greifenau-Trilogie vorgelegt, die den ersten Band an Spannung, Verwicklungen und Überraschungen noch übertrifft. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und detailreich, schnell lässt sich der Leser in die Seiten saugen und Gut Greifenau erneut einen Besuch abstatten, wobei man sich nun dort schon recht heimisch fühlt zwischen all den Bediensteten und den adligen Herrschaften. Unsichtbar und doch nicht unbeteiligt verfolgt der Leser das Treiben der einzelnen Gutsbewohner, die mit Anbeginn des Krieges so einiges an Ängsten und Entbehrungen in Kauf nehmen müssen, was andere wiederum nicht wahrhaben wollen und die Augen davor verschließen. Der Autorin gelingt es scheinbar mühelos, Historie mit Fiktion zu verweben und dem Leser nicht nur ein anschauliches Bild der damaligen Lebensumstände zu vermitteln, sondern auch die vielen Fallstricke aus Intrigen, Geheimnissen und Lügen wunderbar miteinander zu verstricken, so dass der Spannungsbogen nicht eine Sekunde lang abreißt, und der Leser regelrecht an den Seiten klebt. Aus wechselnden Perspektiven erhält der Leser ein wunderbares Bild sowohl hinter als auch vor den Kulissen und leidet, hofft und bangt mit den Protagonisten, als wäre er ebenso Teil der Familie. Der Knall am Schluss lässt nur einen Wunsch offen: Band 3 – wann kommst du?
    Mit besonderer Liebe zum Detail wurden die Charaktere weiter ausgestaltet und erleben durchweg alle eine Entwicklung in ihrem Lebenslauf. Sie wirken greifbar, menschlich, lebensnah, aber auch abgehoben, unerbittlich oder unversöhnlich. Der Leser hat eine bunte Palette an Protagonisten, denen er seine Sympathie schenken kann, aber es gibt auch diejenigen, denen man die Pest an den Leib wünscht. Katharina ist nicht zu beneiden, denn sie soll das Bauernopfer sein, um die finanzielle Not der Familie zu lindern. Ludwig ist ein ekelhaftes Scheusal, dem man die gerechte Strafe wünscht. Konstantin sehnt sich nach Rebecca, die aber ist immer noch unversöhnlich. Adolphis ist ein Fehlgriff für die Gutsführung, sein Vergnügen sucht er außerhalb seines Hauses, was wohl auch mit zu den finanziellen Nöten der Familie führt. Feodora ist unbestritten eine Ignorantin erster Stunde und immer noch unerbittlich. Albert hegt sein Geheimnis und treibt die Spurensuche voran. Clara ist zu bedauern, sie trifft es besonders hart. Ebenso wichtig sind auch alle anderen Bewohner für das schöne Gesamtbild der Handlung.
    „Gut Greifenau – Nachtfeuer“ ist ein sehr gelungener, vielschichtiger und hochspannender Roman mit vielen Verwicklungen, menschlichen Abgründen sowie den normalen Ängsten, Nöten, Träumen und Wünschen aller Bewohner, die das Gut zum Leben erwecken. Wunderbar lebendig erzählt und mit hohem Suchtpotential! Eine verdiente absolute Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    37 von 65 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 23.12.2018

    Der Krieg hat begonnen und das Land verändert sich. Alle Hoffnungen, dass die Söhne schnell wieder daheim bei den Eltern sind, haben sich zerschlagen. Adolphis hat das gut hochverschuldet, Feodora hält an dem Gedanken fest, ihre Tochter Katharina adlig zu verheiraten. Doch je länger der Krieg andauert, desto mehr kommen die dunklen Geheimnisse von Greifenau ans Tageslicht und beeinflussen das Geschehen der Bewohner und der gräflichen Familie.
    Werden die Grafenkinder ihr Glück finden ?

    Wow, was für eine Fortsetzung !
    Hanna Caspian lässt das Buch mit einer Sonnenfinsternis beginnen und irgendwie ist dieses Naturschauspiel federführend für alles, was sich in dieser grandiosen Fortsetzung ereignet. Es ist fast so, als würde sich die Sonnenseite des Lebens von der gräflichen Familie abwenden und die dunklen, bedrohlichen Schatten immer mehr von ihnen Besitz ergreifen.
    Es trifft irgendwie jeden derer von Auwitz-Aarhayn und ihre Schicksale sind hier sehr bildlich und eindringlich geschildert.
    Die Autorin schafft es scheinbar mühelos, die Grenzen zwischen Fiktion und Wahrheit verschwimmen zu lassen und strickt so ihre tollen Ideen in die historischen Fakten ein. Dabei gibt sie ihren Akteuren unendlich viel Freiraum, um sich zu entfalten und die Erzählung zu beleben.
    Ludwig von Preußen und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr, denn dieser Schmierlappen zieht hier Fäden, die mir widerstreben. Ich hoffe inbrünstig, dass er niemals sein Ziel erreichen wird.
    Konstantin bangt weiterhin um seine Liebe und....das wird natürlich nicht verraten, denn ihr müsst einfach selbst lesen, was sich alles seit Band eins zugetragen hat.
    Hanna Caspian verzaubert mit ihrem atmosphärisch dichten Schreibstil, der viele, viele Bilder beim Lesen hervorruft, sie lockt Gefühle aus mir, die ich wirklich nicht zurückhalten kann und will und es gibt Szenen, die so zu Herzen gehen, dass die Tränen beim Lesen kullern. Eine echte Achterbahn der Gefühle, die ich hier durchlebe. Es ist spannend, abwechslungsreich, gefühlvoll und mitreißend - einfach alles zu gleichen Teilen und das liebe ich.
    Das Buch endet, wie es begonnen hat - mit einem Naturschauspiel. Nur ist es diesmal ein Blutmond, der die letzten Szene einläutet und dieser Blutmond hat hoffentlich nicht die Bedeutung, die mir die letzten Sätze mit einem echt heftigen Cliffhanger vermitteln möchten...
    Ich schließe das Buch mit eine Seufzer, bin unendlich neugierig auf den dritten und letzten Teil und drücke allen mir ans Herz gewachsenen Charaktere die Daumen, dass sie im letzten Band ihr Glück finden.
    Aber lest selbst, welche Ereignisse sich auf Gut Greifenau abspielen, denn diese Fortsetzung ist einfach nur der Knaller !!

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    janein

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