Herbststurm

Reitmeyers dritter Fall. Kriminalroman

Angelika Felenda

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Ermittlungen in zwei Mordfällen führen den unerschrockenen Münchner Kommissär Reitmeyer in die Kreise russischer Exil-Monarchisten, die sich nach der Oktoberevolution in der Stadt niedergelassen haben. In eben jene Kreise, in denen sein bester...

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Kommentare zu "Herbststurm"

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  • 5 Sterne

    Langeweile, 10.12.2018

    Klappentext:

    Ermittlungen in zwei Mordfällen führen den unerschrockenen Kommissär Reitmeyer in die Kreise russischer Exilmonarchisten, die sich nach der Oktoberrevolution in der Stadt niedergelassen haben. In eben jene Kreise,in denen sein bester Freund, der Rechtsanwalt Sepp Leitner, die Tochter einer illustren russischen Adeligen suchen lässt, um sein Salär aufzubessern.
    Doch was hatte das Verschwinden der Anna Alexandrowna mit den beiden toten Männern zu tun?

    Meine Meinung:

    Der sympathische Kommissar und sein manchmal unterschätzter Mitarbeiter Rattler, waren mir schon aus dem vorhergehenden Buch bestens bekannt und so konnte ich sofort in die Geschichte eintauchen.
    Durch den guten Schreibstil, ließ sich das Buch, obwohl es ein schwieriges Thema beinhaltete, flüssig lesen.
    Es gibt mehrere Erzählstränge, die parallel verlaufen und zum Schluss in einer nachvollziehbaren Lösung münden.
    Erneut ist es gelungen viel geschichtliche Informationen in die Krimihandlung einzubauen. Das Lebensgefühl der damaligen Zeit wurde sehr gut vermittelt.
    Die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten,ein Teil lebte in Saus und Braus ,während der Rest in großer Armut dahinvegetierte,waren gut herausgearbeitet.
    Die antisemitische Entwicklung,war zwar noch im Anfangsstadium, jedoch schon in erschreckender Weise vorhanden. Mir war nicht bewusst, dass es zu diesem Zeitpunkt, schon so viel Menschen gab, die den Parolen Hitlers wohlgesonnen waren.
    Es kam auch gut zum Ausdruck mit welchen einfachen Methoden die Polizei damals arbeiten musste. Ein Polizeibeamter, der ständig mit dem Fahrrad zu allen möglichen wichtigen Punkten unterwegs war, in der heutigen Zeit undenkbar.
    Zum Schluss gab es eine schlüssige Aufklärung.

    Fazit:

    Auch der dritte Fall des sympathischen Kommissärs gefiel mir sehr gut, ich kann das Buch unbedingt empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Sago, 16.12.2018

    Hier haben wir nun den dritten Teil aus der Serie um Kommissär Reitmeyer, der im München der nur vermeintlich Goldenen Zwanziger ermittelt. Meiner Meinung nach sollte man die ersten beiden Bände unbedingt gelesen haben, um das volle Vergnügen beim Lesen zu erreichen.

    1922 galoppiert die Inflation und Reitmeyers Freund, der Anwalt Sepp Leitner, nimmt einen Auftrag einer reichen Exilrussin an, nach ihrer verschwundenen Tochter Anna zu suchen, um seine Kanzlei über Wasser zu halten.

    Reitmeyer dagegen bekommt es mit dem Mord an zwei Männern zu und, die beide mit einer russischen Kriegswaffe erschossen wurden. Beide Fälle scheinen sich bald auf raffinierte Weise zu überschneiden, obwohl Reitmeyer die Spur zu gewaltbereiten und dubiosen rechten Bünden führt. Auch Korbinian Rattler spielt wieder eie wichtige Rolle. So manches Mal ermittelt er auf eigene Faust, vor allem nachdem er die schöne, geheimnisvolle Russin Larissa kennengelernt und sich in sie verliebt hat. Steht sie ebenfalls mit den Ereignissen in Verbindung?

    Während Reitmeyers Freundschaft zu Caroline sich endlich weiter entwickelt, entfalten rechte Kreise immer mehr Macht. Auch Hitlers steigender Einfluss jagt so machen Schauer über den Rücken. Doch Reitmeyer wäre nicht er selbst, wenn er sich einschüchtern und seinen Idealen nicht treu bliebe.

    Wie schade, dass es nur vier Jahreszeiten gibt. Ich hoffe, der nächste Teil, der den Frühling im Titel tragen wird, ist nicht schon der Abschlussband dieser hervorragenden Serie, bei der ich ganz nebenbei immer noch etwas Geschichtliches dazulerne.

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    janein
  • 4 Sterne

    hennie, 10.01.2019

    FALL 3 FÜR REITMEYER: ZWEI MORDE BEI BUND TREU-OBERLAND
    Nach "Wintergewitter", das ich im November 2016 las, folgte nun der dritte Teil mit "Herbststurm". Ich bin recht schnell wieder in die Geschichte um den Protagonisten Kommissär Reitmeyer und seinem klugen Mitarbeiter Korbinian Rattler reingekommen. Wie schon beim Vorgängerband werden die gesellschaftlichen und die politischen Verhältnisse im München der 20er Jahre des 20. Jh. gut beschrieben. Radikale rechte Gruppierungen wie der Bund Treu–Oberland machen sich überall breit, auch die Behörden sind infiltriert. Reitmeyer spürt diese Entwicklung unmittelbar bei seinem unentschlossenen, übervorsichtigen Vorgesetzten und wird in seinen Ermittlungen um zwei Mordfälle in dieser Szene des Öfteren ausgebremst. Es geht um die Abspaltung Bayerns vom übrigen Deutschland, um die Vorbereitung eines Putsches, um die politische Macht und viel Geld. Aus Rattler, der im "Wintergewitter" noch ein Polizeischüler war, scheint ein ziemlich talentierter, umsichtiger und gefragter Kriminalist geworden zu sein. Hier ist er etwas zu sehr abgelenkt von den Reizen einer jungen schönen Frau aus dem Baltikum. Dass die hübsche Larissa etwas im Schilde führt, da wird man als Leser richtig draufgeschubst. Rattler ist jung und sehr verliebt. Deshalb verläßt ihn ab und zu sein sonst so sicherer, kriminalistischer Instinkt.
    Es gibt für mich viel Zeitgeschichte zum Nachlesen da ich vorher mit den Gegebenheiten dieser Jahre nicht so vertraut war. Die Autorin hat mit dem Bund Treu-Oberland und tatsächlich existierenden Personen (Georg Fuchs, Hugo Machhaus, Ruge) viel Zeitkolorit eingebracht. Im Gegensatz zum ausgewogenen Vorgängerband sind mir hier aber zu viele Informationen enthalten, zu viele Personen involviert und zu viele Nebenhandlungen. Als sich der Kriminalfall dann auflöste, war ich regelrecht erstaunt, wie trotzdem alles in allem stimmig war. Doch der gleiche Effekt hätte sich bei mir eingestellt mit weniger Seiten.

    Zusammenfassung:
    Angelika Felenda studierte Geschichte und Germanistik. Das merkt man ihrem Roman durchaus an. Sie versteht es in atmosphärischer Dichte die Kriminalgeschichte mit dem tatsächlichen Verlauf der historischen Ereignisse zu verflechten. Sie beschreibt eindrucksvoll die Stimmungen im München Anfang der 20er Jahre. Die Figuren in ihrem Roman wirken lebendig und ausdrucksstark sowohl in der positiven als in der negativen Darstellung. Die Hauptpersonen erfahren eine Weiterentwicklung. Zum Beispiel werden Sebastian Reitmeyer und Caroline von Dohmberg endlich ein Liebespaar, nachdem der Kommissär im vorherigen Band noch an Kriegsfolgen litt und sich deswegen seiner Angebeteten nicht näherte.
    Wer sich wie ich auf dieses Buch einläßt, wird viel über die Verhältnisse in der Zeit erfahren. Ein Werk, das bildet trotz der etwas ausufernden Handlung. "Herbststurm" kann man als Einzelband lesen, aber besser ist es, wenn man die beiden Vorgänger kennt.
    Das Cover vermittelt die allgemeine Stimmung sehr gut und unterstützt den Titel des Buches.

    Ich vergebe für diesen Krimi 4 von 5 Sternen.

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    janein
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