Himmelsliebe

Historischer Roman

Gitta Edelmann

Durchschnittliche Bewertung
3.5Sterne
2 Kommentare
Kommentare lesen (2)

3.5 von 5 Sternen

5 Sterne0
4 Sterne1
3 Sterne1
2 Sterne0
1 Stern0
Alle 2 Bewertungen lesen

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Himmelsliebe".

Kommentar verfassen
1880: Mit Kapitänin Alberta Lefort bricht das modernste Luftschiff Frankoallemanniens, die "Himmelsliebe", auf, um die versunkene Insel Rungholt in der Nordsee zu finden, die reiche Schätze bergen soll. Doch zunehmend belasten Spannungen zwischen...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Buch14.40 €

In den Warenkorb

lieferbar

Bestellnummer: 94033696

Auf meinen Merkzettel
Versandkostenfrei
Bestellungen mit diesem Artikel sind versandkostenfrei!
Ihre weiteren Vorteile
  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Himmelsliebe"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    Tanja P., 11.02.2018

    Spionage, Sabotage und ein Mord

    1880 werden in der Nordsee Überreste der legendären Insel Rungholt geborgen. Das neuartige Forschungs-Luftschiff „Himmelsliebe“ bricht daraufhin zu einer Expedition auf, die bald durch Spionage, Sabotage und einen Mord verzögert wird ...

    Die Erlebnisse dieser Fahrt werden aus der Sicht der verschiedenen Besatzungsmitglieder erzählt und wirken dadurch sehr lebendig. Man erfährt sozusagen aus erster Hand, wer mit wem gut kann und welche Animositäten es gibt. Leider sind das nicht gerade wenige, denn durch die erfolgreiche badische Revolution 1849 ist Bismarck nie an die Macht gekommen und seit 1850 gibt es Frankoallemannien (eine zentraleuropäische Republik aus Frankreich und den deutschen Landen mit der Hauptstadt Straßburg). Das hat zur Folge, dass auch Frauen einen Beruf ergreifen können (so lange sie nicht heiraten) und gleich 5 von ihnen mit an Bord sind. Selbst der Kapitän ist eine Frau – ein Unding aus der Sicht vieler Männer!
    Dabei ist die Kapitänin Alberta Lefort eine gestandene Frau mit sehr viel Erfahrung, die schon seit ihrer Kindheit unbedingt Luftschifferin werden wollte. Sie akzeptiert die Marotten der ihr unterstellten Männer bis zu einem bestimmten Grad, weiß darüber hinaus aber ihre Autorität durchzusetzen. Dafür bewundert sie vor allem Annie Dupont. Sie ist die Funkerin und Dolmetscherin des Teams und hat sich wegen der Karriere gegen einen Ehemann entschieden – ihr Geliebter kann ihr das nicht verzeihen. Annie wird für Alberta bald zur Vertrauten und unterstützt sie genau wie der erste Offizier Wilhelm Friedrichsen bei der Untersuchung der Ereignisse. Friedrichsen ist eigentlich Albertas erbittertster Gegner – war er bis zu einem Unfall doch selbst Kapitän. Er versucht sich immer wieder in den Vordergrund zu drängen (und war dadurch für mich der Hauptverdächtige).

    Die Geschichte spielt fast nur in der Enge des Luftschiffs (Zeppelins) und entwickelt eine ganz eigene Dynamik. Freundschaften entstehen, man ist aufeinander angewiesen. Aber dann werden geheime Unterlagen durchwühlt, die Steuerung macht Probleme und der Motor streikt. Die Besatzung fängt an, sich zu misstrauen und zu beobachten – wer ist der Spion, der Saboteur und der Mörder? Ist alles dieselbe Person oder sind es mehrere? Aber: „Wieso sollte jemand an Bord sich selbst in Gefahr bringen?“ (S. 144)

    Wie schon erzählt, spielt das Buch zwar 1880, aber die Vergangenheit ist nicht unsere reale, sondern fiktional. Man könnte es auch als historische Utopie bezeichnen – Europa ist friedlich vereint, Hitler wird durch diese politischen Entwicklungen nie an die Macht kommen, die Weltkriege nie stattfinden. Auch die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt. Frauen dürfen arbeiten, so lange sie nicht heiraten, und sogar wählen, wenn sie reich sind und / oder studiert haben.
    Dazu kommen technische Errungenschaften. Auf der „Himmelsliebe“ wird neben dem Dieselmotor auch ein Solarantrieb getestet.

    „Himmelsliebe“ ist durchaus spannend, aber ich habe es eher als Gesellschaftsstudie und Spionageroman als als Krimi empfunden. An einigen Stellen wirkte die Geschichte und Sprache (ein Gemisch aus französischen und deutschen Begriffen, zum Teil von der Autorin erfunden) etwas konstruiert und ein kleiner Teil des Motivs des Mörders erschien mir nicht so ganz glaubhaft.
    Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich könnte mir gut vorstellen, dass die „Himmelsliebe“ bald wieder mit Alberta Lefort und ihrer Mannschaft aufsteigt.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
Alle Kommentare

Mehr Bücher des Autors

Weitere Empfehlungen zu „Himmelsliebe “