Honigtot

Roman
 
 
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Wie weit geht eine Mutter, um ihre Kinder zu retten?
Wie weit geht eine Tochter, um ihren Vater zu rächen?
Wie kann eine tiefe, alles verzehrende Liebe die Generationen überdauern und alte Wunden heilen?

Als sich die junge Felicity auf die Suche nach...
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Wie weit geht eine Tochter, um ihren Vater zu rächen?
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Als sich die junge Felicity auf die Suche nach...

Kommentare zu "Honigtot"

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Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    81 von 95 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia R., 20.03.2015

    „HONIGTOT“ – Ein seltsamer Buchtitel! Die Autorin Hanni Münzer erläutert ihn so:
    Honig ist der Trank der Götter, wird auch „Met" genannt und in der hebräischen Sprache bedeutet „Met(h)" „tot". In ihrem Buch wird das dunkelste Kapitel der deutschen Vergangenheit anhand von Familiengeschichte erzählt. Mit den ausgewählten Zeilen nimmt man den Leser in einem geschickt aufgebauten Spannungsbogen mit in die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Die Handlung beginnt Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts in München. Die Hauptpersonen sind Elisabeth, eine junge, begnadete Opernsängerin und Gustav ein jüdischer Arzt, die seit wenigen Monaten verheiratet sind. Sie ist temperamentvoll, impulsiv, leider auch ein bisschen weltfremd und interessiert sich wenig für Dinge außerhalb ihrer musikalischen Welt. Er dagegen, 20 Jahre älter als sie, durchschaut die Ereignisse und sieht die Gefahren. Nach der fehlgeschlagenen Revolution befindet sich Hitler auf der Flucht und ausgerechnet Elisabeth begegnet ihm bei ihrer Freundin Helga. Gustav will die persönliche Freiheit seiner Frau einschränken, weil sie das Versteck von Hitler kennt. In der kurzen Leseprobe erfährt man schon von der drohenden Gefahr des Nationalsozialismus, vom wachsendem Hass gegen alles Jüdische. Hitlers Schrift „Mein Kampf“ entstand in seiner Haft in Landsberg, in der er die antisemitische und rassistische Ideologie der faschistischen Diktatur prägte. Auf den 480 interessanten, fesselnden Seiten von „Honigtot“ wird man, da bin ich mir sicher, nachlesen können, wie sich diese menschenverachtende Politik auf Generationen ausgewirkt hat. Mit großer Erwartung und Neugierde freue ich mich auf den gesamten Roman. Ich lese sehr gern die Bücher, die mir gelebte Historie nahe bringen.

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    janein
  • 4 Sterne

    48 von 70 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rosi, 01.03.2015

    Obwohl ich eigentlich nicht zu "geschichtsinteressierten" zähle, fand ich die paar Seiten, die ich lesen durfte, auf gar keinen Fall langweilig, zumal sie nicht allein nur vom Prager Fenstersturz, dem Beginn des 1. Weltkriegs, sowie die Machtergreifung Hitlers erzählen, die dann schließlich zum 2. Weltkrieg führte. Diese doch Geschichtsträchtigen Ereignisse, sind zwar mit Datum und Daten dokumentiert, jedoch auch wunderschön in eine Familiengeschichte eingebunden, in der nicht allein nur sehr viel Herzschmerz liegt, zumal es mir so vorkommt, als hätte die Autorin selber diese Zeit durchlebt, was jedoch vom Alter nicht möglich sein kann. Deshalb denke ich mal, dass dies aus Erzählungen von Eltern und Großeltern herrührt. Denn selber kann ich mich an so ähnliche Begebenheiten aus Erzählungen meiner Großeltern und Eltern erinnern.

    Der Schreibstil ist zwar in der Wortwahl einfach gehalten, was wiederum einen leichten, flüssigen Lesefluss garantiert, wobei die Plätze, Personen etc. so eindringlich beschrieben werden, sodass man sich diese bildlich vorstellen kann.

    Spannend fand ich diese paar Seiten eher weniger, weil sie doch im großen und ganzen vom Zeitgeschehen erzählen, das jedoch in eine wunderschöne Geschichte mit-eingepackt ist. Mehr dazu möchte ich nicht verraten.

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    janein
  • 5 Sterne

    14 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hope, 26.04.2015

    Wie weit geht eine Mutter, um ihre Kinder zu retten? Wie weit geht eine Tochter, um ihren Vater zu rächen? Wie kann eine tiefe, alles verzehrende Liebe die Generationen überdauern und alte Wunden heilen? Als sich die junge Felicity auf die Suche nach ihrer Mutter macht, stößt sie dabei auf ein quälendes Geheimnis ihrer Familiengeschichte. Ihre Nachforschungen führen sie zurück in das dunkelste Kapitel unserer Vergangenheit und zum dramatischen Schicksal ihrer Urgroßmutter Elisabeth und deren Tochter Deborah. Ein Netz aus Liebe, Schuld und Sühne umfing beide Frauen und warf über Generationen einen Schatten auf Felicitys eigenes Leben.



    Als ich hörte um was es in dem Buch geht dachte ich zuerst: „Nein, nicht schon wieder der 2. Weltkrieg.“
    Der Titel machte mich dann neugierig und ich las die Leseprobe. Dann stand es fest….das Buch muss gelesen werden!

    Felicity reist ihrer Mutter hinterher, die Hals über Kopf verschwunden ist, ohne ihre Familie zu informieren.
    Sie findet sie vollkommen verstört in einem Hotel in Rom. Hier versucht sie die Spuren ihrer Mutter zu recherchieren und dies ist der Auftakt zu einer Zeitreise von unvorstellbarem Leid.

    Deborah, Felicity´s Großmutter war die Tochter einer gefeierten Künstlerin und einem Arzt.
    Ihr Vater war Jude und als der Krieg ausbrach, musste die Familie über Jahre hinweg das Grauen erleben.
    Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde oder Gefahr laufe, mit dem erzählen dieses Meisterwerks nicht mehr aufzuhören.

    Die Protagonisten wuchsen mir so ans Herz, das ich glaubte alles mitzuerleben.
    Jede Stimmung wurde von der Autorin so hervorragend aufgefangen, dazu noch unglaublich gut recherchiert. Historisch stimmte alles und vielleicht machte dies das Buch noch zusätzlich so erschütternd. Mit einfühlsamen Worten, dem damalige Wortschatz und die Ausdrucksweise in dieser Zeit versetzten mich endgültig in die Vergangenheit.

    Sensibel hat Hanni Münzer aufgezeigt, das dieses dunkle Kapitel auch heute noch seine Spuren hinterlassen hat.

    Für mich eines der besten Bücher die ich gelesen habe.

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    janein

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