Letzter Fasching, Herbert Dutzler

Letzter Fasching

Ein Altaussee-Krimi

Herbert Dutzler

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Gasperlmaier ermittelt wieder: der spannende siebte Fall des Altausseer Dorfinspektors ist endlich da!

Als eine anonyme Morddrohung eingeht, soll der Gasperlmaier, widerstrebend, undercover als Trommelweib den Anschlag verhindern....

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Kommentare zu "Letzter Fasching"

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  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina L., 29.06.2017

    Endlich wieder ein neuer Gasperlmaier! Hat man einmal an dieser humorvollen Reihe Blut geleckt, fiebert man jedem neuem Buch entgegen. Der schrullige und eher unbeholfene Gasperlmaier, der im letzten Band die Nachfolge von Friedrich Kahlß als neuer Postenkommandant übernommen hat, steckt diesmal ganz schön in der Klemme.
    In Band sechs treibt es der Autor nämlich bunt, denn es steht das letzte Faschingswochenende vor der Tür. In Bad Aussee wird die fünfte Jahreszeit groß gefeiert. Ein anonymer Brief, indem gedroht wird, dass ein Trommelweib ermordert wird, trübt jedoch die Stimmung. Besonders beim Franz, denn der Gasperlmaier muss deswegen inkognito in der Kleidung eines Trommelweibes mitmarschieren, dabei hat er mit all dem Rummel so gar nichts am Hut. Und wie soll er alleine eine Gruppe von Männern in Frauenkleidung und Gesichtslarve kontrollieren? Die vielen Schnäpse tun das Übrige und so trifft auch das ein, was er befürchtet hat: Ein erstochenes Trommelweib liegt vor der öffentlichen Toilette. Es ist Kurt Sagleitner, der im Bio-Hotel als Chefkoch arbeitet. Bei den Nachforschungen stoßen Gasperlmaier und seine Kollegin Manuela auf dubiose Geschäfte des Haubenkochs. Doch diese sind nicht die einzigen Spuren. Somit gibt es jede Menge Verdächtige, vorallem rund um das örtliche Treiben während des Faschingsumzuges. Die "Vernehmungen" gestalten sich zunehmend schwierig, wo doch kaum jemand mehr nüchtern anzutreffen war. Gott sei Dank hat der Franz wieder Hilfe von der Frau Doktor, Chefinspektorin Renate Kohlross, die aus dem Karenz zurückkehrt und bei den Ermittlungen hilft. Da überschlagen sich die Ereignisse und eine weitere Leiche wird gefunden.....

    Wie gewohnt erzählt der Autor in seiner Reihe rund um Franz Gasperlmaier seine Geschichte mit viel Lokalkolorit und Humor. Hungrig sollte man aber bei den Krimis von Herbert Dutzler nicht sein! Gasperlmaiers liebste Beschäftigung ist die Pause, die er vorallem mit einer zünftigen Jause oder einem schmackhaften Mittagessen, verbringen möchte. Auch private Einblicke in das Leben des neuen Postenkommandanten und seiner Familie werden wieder in die Geschichte miteinbezogen. Vorallem seine Frau Christine und Tochter Katharina sind immer wieder präsent. Die Dialoge zwischen Gasperlmaier und der Frau Doktor sind ebenfalls herrlich erfrischend.

    Diesmal ist der Fall richtig komplex und die Ermittlungen gestalten sich alles andere als einfach. Der Autor präsentiert einige Verdächtige, jedoch ist es ihm hervorragend gelungen, den wahren Täter zu verschleiern. Verblüffende Wendungen sorgen für einige Verwirrung und so gibt es am Ende eine richtige Überraschung, die trotzdem logisch und schlüssig ist und alle Fragen beantwortet.

    Das Brauchtum dominiert in "Letzter Fasching" und obwohl ich Österreicherin bin, sind mir fast alle der beschriebenen Bräuche fremd. So ist es wirklich interessant neben dem Krimianteil auch jede Menge Traditionen aus einer anderen Region kennenzulernen. Die Gegend rund um das Salzkammergut wird ebenfalls wieder sehr gut beschrieben, wie auch die Eigenheiten der Bewohner. Ein echtes Lesevergnügen!

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Herbert Dutzler ist humorvoll und voller Lokalkolorit. Es gibt viele Dialoge und bildhafte Beschreibungen der Umgebung. Der Autor lässt dem Leser auch wieder an den Gedankengängen des Franz teilhaben und bringt mich damit jedes Mal zum schmunzeln. Die beschriebenen Charaktere sind allesamt sehr lebendig und haben Charakter ;)

    Fazit:
    Eine Reihe, die mit ihrem Lokalkolorit und dem eigenwilligen Postenkommandanten alleine schon punktet. Der sechste Band hat außerdem eine sehr vielschichtige, mit viel Brauchtum gewürzte, Kriminalgeschichte, zu bieten. Das Ende ist schlüssig und lässt keine Fragen offen. Für mich ein perfekter Regionalkrimi und einer der Besten der Reihe.

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    janein
  • 5 Sterne

    Vampir989, 20.05.2017

    Klapptext:
    Der alljährliche Faschingsumzug in Bad Aussee steht vor der Tür und alle sind voller Vorfreude. Doch die freudige Stimmung in der Kurstadt ist getrübt: Eine Morddrohung, die im Ausseer Faschingskomitee eingelangt ist, sorgt für Besorgnis unter den Faschingswütigen. Ein Trommelweib soll mit dem Leben büßen! Um einem möglichen Anschlag vorzubeugen, wird Inspektor Franz Gasperlmaier zur verdeckten Ermittlung eingeteilt. Er soll, getarnt als eines der traditionellen Trommelweiber, unerkannt beim Umzug mitmarschieren. Doch aller Vorsicht zum Trotz enden die Faschingsfeierlichkeiten bereits kurz nach Beginn - mit einem grausamen Mord! Der Koch eines renommierten Bio-Hotels aus der Umgebung wird erstochen aufgefunden. Bald schon stellt sich heraus, dass das Mordopfer in krumme Geschäfte und dubiose Machenschaften verwickelt war. Die Liste der Tatverdächtigen scheint immer länger zu werden

    Dies ist der 6.Fall einer Regionalkrimireihe mit Kommissar Gasperlmaier.Man kann das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger lesen.

    Mich hat das Buch gleich von Beginn an in den Bann gezogen.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.


    Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Gasperlmaier und seine Kollegin fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Viele Szen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.ich habe mitgefiebert,mitgebangt und mitermittelt.Der Autor versteht es auch Humor in die Geschichte einzubauen.Dies ist ihm hervorragend gelungen.Manchmal habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Das hat mir sehr gut gefallen.Die Spannung bleibt von anfang bis Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Auch bleibt bis zum Schluß offen wer denn nun der Täter ist und so rätselt man als Leser bis zum Ende selbst mit.Durch die interessante aber auch zugleich humorvolle Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen und hatte das Gefühl selbst an den Orten der Geschehnisse zubeschert.Für Leseliebhaber von Regionalkrimis ist diese Lektüre sehr empfehlenswert. sein.


    Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt genau zum Buchtitel und der Geschichte.Ganz klar rundet es das brilliante Werk ab.


    Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende Lesemomente

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    janein
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