Letzter Fasching, Herbert Dutzler

Letzter Fasching

Ein Altaussee-Krimi

Herbert Dutzler

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Gasperlmaier ermittelt wieder: der spannende siebte Fall des Altausseer Dorfinspektors ist endlich da!

Als eine anonyme Morddrohung eingeht, soll der Gasperlmaier, widerstrebend, undercover als Trommelweib den Anschlag verhindern....

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    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 08.05.2017

    Während das jährliche Faschingstreiben in Altaussee seinem Höhepunkt zustrebt, erreicht die Polizeiinspektion eine anonyme Morddrohung. Was bleibt Revierinspektor Gasperlmaier übrig, als sich inkognito unter die Trommelweiber zu mischen um das angekündigte Verbrechen zu verhindern. Ausgerechnet Gasperlmaier, der dem Treiben mit Skepsis gegenübersteht. Es kommt, wie es kommen muss, unter den Masken kann er nichts erkennen, zudem fordert der erzwungene Genuss von Schnaps und Bier vom wackeren Inspektor seinen Tribut und quasi unter seinen Augen wird ein Mitglied der Truppe erstochen. Das Opfer ist ein renommierter Koch eines bekannten Wellness-Hotels und es stellt sich heraus, dass er in allerhand krumme Geschäfte verwickelt war. Die Ermittlungen unter den enthusiasmierten und alkoholisierten Flinserln und Trommelweibern stellt sich für Inspektor Gasperlmaier und seiner Chefin, der Frau Doktor Kohlross äußerst schwierig dar.
    Dieser Krimi punktet mit einem wunderbaren urigen Lokalkolorit. Was Gasperlmaier, der gemütliche und manchmal ein wenig unbeholfene Landpolizist alles auf sich nehmen muss – ja gut, zu einem Schnapserl oder einem Punsch muss man nicht lange überreden – brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Es wimmelt von Verdächtigen und Spuren, aber unter den Masken sind alle gleich, das bringt das Polizisten-Duo immer wieder in Schwierigkeiten. Wobei Inspektor Gasperlmaier nicht nur mit der forschen Frau Doktor zu kämpfen hat, auch seine Ehefrau Christine ist äußerst resolut und zeigt ihm immer wieder seine Grenzen auf. Dass nun auch seine erwachsenen Kinder ins gleiche Horn stossen, ärgert ihn gewaltig. Dabei will er doch nur seine Ruhe, sein Gulasch und das eine oder andere Bier zu Mahlzeit.
    Der Fasching als Ausnahmesituation mit all den Altausseer Bräuchen ist sehr amüsant beschreiben, Tradition und uralte Bräuche spielen eine große Rolle und das hat mir viel Spaß gemacht. Die Interaktionen zwischen Gasperlmaier und Frau Doktor waren witzig, ihre Dialoge einfach nur lakonisch und voll hintergründigem Humor. Obwohl ich das erste Mal einen Altaussee-Krimi gelesen habe, gelang mir der Einstieg ganz leicht.
    Der Krimi hat alles, was einen guten Lokalkrimi ausmacht: ernsthafte Krimihandlung, viel Spannung und immer wieder Auflockerung durch leichte Dialekteinschübe und die urigen Eigenheiten der Altausseer. Eine echtes Lesevergnügen und eine Entdeckung für mich.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mabuerele, 23.05.2017

    „...Die Christine hatte ihn zwar schon ein paarmal zum Besuch sogenannter Feinschmeckerlokale verführt, aber er hatte diese Gelegenheiten selten genießen können. Schon beim Anblick der Preise auf der Speisekarte war ihm übel geworden...“

    Im Polizeiposten in Altaussee treffen sich Postenkommandant Gasperlmaier und seine Vorgesetzte Frau Dr. Kohlross am Faschingssonntag mit Wilfried Weissensteiner. Er hat einen Drohbrief bekommen. Wenn am Montag die Trommelweiber durch den Ort ziehen, könnte es einen Toten geben. Frau Doktor verpflichtet Gasperlmaier, am Umzug der Trommelweiber in entsprechender Verkleidung teilzunehmen. Doch auch er kann den Tod des Kochs Kurt Sargleiter nicht verhindern.
    Der Autor hat einen abwechslungsreichen, spannenden und teilweise amüsanten Krimi geschrieben.
    Die Personen werden gut charakterisiert. Frau Doktor und Gasperlmaier sind in vielen Punkten gegensätzlich. Ab und an scheint Frau Doktor Gasperlmaier nicht ganz ernst zu nehmen. Sie ist zielstrebig und kann problemlos über viele Stunden durcharbeiten. Gasperlmaier aber braucht zwischendurch ein kräftiges Essen und sagt zu einem angebotenen Glas Alkohol selten nein. Obiges Zitat zeigt seine Einstellung zum Essen. Christine ist seine Frau.
    Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Der Tote zeichnet sich nicht gerade durch Treue aus. Auch das Biohotel, in dem er arbeitet, bereitet eigenartige Biohühner zu. Von den Trommelweibern will keiner etwas gesehen haben. Jeder hätte aber die Möglichkeit für den Mord gehabt. Hinzu kommt, dass Katharina, Gasperlmaiers Tochter, fast für einen Skandal sorgt, denn sie hatte sich unter die Trommelweiber gemischt. Dazu gehörten aber ausschließlich Männer, die dazu berufen wurden.
    Der Schreibstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte ist spannend, kommt aber stellenweise behäbig daher. Das liegt vor allem an Gasperlmaier, denn Eile ist nicht sein Ding.
    Sehr detailliert werden die Faschingstraditionen der Gegend beschrieben. Was dabei in Strömen fließt, ist der Alkohol. Der lässt bei manchem auch die Erinnerung verblassen.
    Für zusätzliche Informationen sorgt Friedrich Kahlß. Der ehemalige Postenkommandant mischt gern mit und hat den Vorteil, dass er exzellent über Land und Leute Bescheid weiß. Gasperlmaier hat da einige Defizite.
    Gut ausgearbeitete Gespräche sorgen für Abwechslung. Frau Doktor gelingt es zum Beispiel, die Hotelbesitzerin Scheurecker gekonnt zu provozieren. Eine eifrige Journalistin interpretiert jeden Satz nach ihren Gutdünken und sorgt damit für Stress im Team der Ermittler.
    Manche Szenen ließen mich schmunzeln. Ich denke dabei insbesondere an Gasperlmaiers Auftritt vor einer Grundschulklasse.
    Das in Orange gehaltene Cover mit Holzstapel und Faschingshut passt zum Inhalt.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das lag nicht zuletzt am Lokalkolorit, was gekonnt für die Handlung genutzt wurde.

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    janein
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