Ludwig, M: Earl von Gaudibert

M. W. Ludwig

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Der englische Gentleman Graham McPherson liebt es, in seinem Club von angeblichen Abenteuern auf dem Mond zu erzählen. Niemand zweifelt an seinen Ausführungen, bis ein neues Clubmitglied ihn der Lüge bezichtigt und zu einer folgenschweren Wette...

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Kommentar zu "Ludwig, M: Earl von Gaudibert"

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    Meggie, 02.04.2017

    Graham McPherson ist ein notorischer Schwindler. So behauptet er, auf dem Mond gewesen und dort sogar der Earl eines Mondkraters namens Gaudibert zu sein. Als Beweis hat er Monddiamanten dabei. Als angesehener Bürger Londons hat er viele Anhänger, doch sein größter Gegner Vincent St. John-Smythe möchte weitere Beweise und verleitet McPherson zu einer Wette. Wenn er es bis zum nächsten Vollmond schafft, zum Mond zu fliegen, bekommt er 20.000 Pfund. Als Gegensatz steht seine Ehre auf dem Spiel. Diese ist McPherson sehr wichtig und so sucht er einen Weg, seinen Schwindel wahr werden zu lassen. Dabei stößt er auf den Ganoven Suggs und die geheimnisvolle Chinesin Gann. Und verspricht auch diesen das Blaue vom Himmel.

    Wieder eine Novelle aus dem Art Skript Phantastik Verlag und wieder eine rasante Geschichte, die vor Fantasie des Autors nur so strotzt. Schon von der ersten Seite an ist man in der Story drin.

    Graham McPherson ist ein sympathischer Kerl, obwohl er mit seinen Schwindeleien viele auf den Leim gehen lässt.
    Als er von seinem größten Gegner St. John-Smythe in die Schranken gewiesen wird und seine Ausflüge zum Mond doch beweisen soll, befindet sich der selbsternannte Earl von Gaudibert natürlich in arger Bedrängnis. Durch Hilfe des Kleinganoven Suggs lernt er auch die Chinesin Gann kennen, die durch Wetten und ihren Lebensunterhalt verdient.

    Und so findet man sich unvermittelt in einer Mischung aus Jules Vernes "Von der Erde zum Mond" sowie "Die Lügengeschichten des Baron Münchhausen" wieder.
    Die Story steckt voll mit Anspielungen auf verschiedene Dinge, sei es Buch oder Film. So auch den Sciencefiction-Film "Die Reise zum Mond" von Georges Méliès (übrigens sehr sehenswert).

    Die Novelle fliegt so dahin und es kommt keine Langeweile auf. Im Gegenteil, ich hätte noch stundenlang die Bemühungen von McPherson, Suggs und Gann mitverfolgen können, vor allem da die drei ein tolles Gespann sind.

    Wenn man jedoch am Ende der Geschichte angelangt ist, kommt ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass man sich auf weitere Teile freuen darf.

    Der Autor hat einen lockeren Schreibstil und lässt so nebenbei auch viele Namen in die Geschichte einfließen, die zwar mehr oder weniger kleinere Rollen spielen, aber so noch ein I-Tüpfelchen auf alles draufsetzen. So darf man sich zum Beispiel auf ein (Lese)Treffen mit Jules Verne, Orson Wells, H.G. Wells oder eben den oben erwähnten Georges Méliès freuen darf. Aber noch viele weitere finden ihren Weg in den Roman.

    Ich hatte richtig Spaß beim Lesen und konnte auch das Handeln der Protagonisten nachvollziehen. Vor allem McPherson Flunkereien und sein Herauswinden aus dem Lügengeflecht waren sehr unterhaltsam.

    Durch die abwechslungsreichen Szenen hatte jeder Protagonist auch seinen Auftritt und so ergab sich ein letztendlich sehr stimmiges Gesamtbild mit Ausblick auf eine Fortsetzung.

    Fazit:
    Ein rasanter Ausflug zum Mond.

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    janein

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