Man muss auch mal loslassen können

Roman

Monika Bittl

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3.5Sterne
40 Kommentare
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Spiegel-Bestsellerautorin Monika Bittl begeistert nach ihren beiden großen Bestsellern "Ich hatte mich jünger in Erinnerung" und "Ich will so bleiben, wie ich war" mit einem heiteren Roman über drei höchst unterschiedliche Frauen am Tiefpunkt...

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Kommentare zu "Man muss auch mal loslassen können"

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  • 5 Sterne

    15 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ursula P., 11.09.2018

    Als Buch bewertet

    Ein tolles Cover; das Motiv ist ja schon ernst aber aufgrund der Zeichenweise kann man es nicht so ganz ernst nehmen. Eine ähnliche, positiv- gemischte STimmung setzt sich auch in dem Buch fort, das, wenn man es richtig sieht, verschiedene Geschichten vereint. Denn es geht um die Individualität von Wilma, Charlotte und Jessy, jede an einem ganz anderen Punkt ihres Lebens (auch vom Alter her) aber dennoch irgendwie auch an der gleichen Stelle: Es reicht, es macht keinen Sinn mehr. Und ausgerechnet in solch einer scheinbar ausweglosen Situation finden ihre Wege zueinander und es ist spannend zu lesen, wie sich diese neuen Bekanntschaften entwickeln und auch wieder einen Sinn schaffen ...
    Viel mehr möchte ich hier gar nicht verraten, nur so viel: Das Buch unterhält sehr gut, die Story ist trotz der verschiedenen geschilderten Damen (und auch Herren-) Episoden flüssig zu lesen, und eigentlich müssten nach kurzer Zeit gar nicht mehr die Namen als ÜBerschreiften herhalten, denn der Autorin ist es so super gelungen, eigene Charakteristika für jede einzelne Person zu entwickeln das man sie schon am Schreibstil/Wortwahl erkennt.
    Von mir gibt es die volle Punktzahl für dieses tolle Buch!

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    janein
  • 5 Sterne

    15 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia J., 29.08.2018

    Als eBook bewertet

    Das Cover ist einfach top. Der Schreibstil ist flüssig, packend und fesselnd. Die Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben. Jessy, Charlotte und Wilma waren drei Frauen die unterschiedlicher nicht sein konnten. Sie waren am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen laut ihrer Meinung.
    Charlotte bekam einen Brief von ihren Arzt, mit der Vermutung auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jessy kam früher von der Arbeit heim und ihr Freund liegt im Bett mit einer anderen. Wilma hatte ein Dorfgasthaus das sie sehr liebte, aber das Nichtrauchergesetz hat sie ruiniert. sie hatte drei Kontrollen und musste schließen. Welch eine Schande für sie.
    So beschlossen alle drei sich umzubringen, denn das Leben hat ihnen nichts mehr zu bieten.
    Ralle und Moritz lernten sich im Gasthaus kennen und hatten dann die Idee, eine Tankstelle zu überfallen.
    Schaffen alle das, was sie sich vorgenommen haben? Oder hat das Leben doch noch was anderes mit ihnen vor.? Holt euch unbedingt das Buch ist echt herrlich es zu lesen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    15 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sommerlese, 03.09.2018

    Als Buch bewertet

    Drei absolut unterschiedliche Frauen sind ihres Lebens überdrüssig, sie haben ernste Sorgen und Existenzprobleme, für sie scheint es keine Hoffnung auf einen Weg aus der Lebenskrise zu geben. Wozu noch leben? Sie treffen aufeinander und können es kaum glauben, dass sie alle das gleiche endgültige Ziel verfolgen. Gemeinsam aus dem Leben scheiden, warum nicht? Doch irgendwas geht immer schief. Als sie dann auch noch in einen stümperhaft durchgeführten Raubüberfall einer Tankstelle geraten, haben sie zwei Männer an der Backe, die auch nicht gerade die erfolgreichen Lebensbejaher sind.

    Krankheiten, Stress, Geldsorgen und Liebeskummer sind Hindernisse im Leben, die so mancher schon am eigenen Leib erfahren hat. Manche Menschen werden depressiv, andere leben mit den Sorgen oder überwinden die Probleme und reifen an ihnen.

    Die Protagonisten dieses Buches suchen den Freitod, allerdings nimmt man ihnen das nicht so recht ab, denn die Versuche sind schon eher lächerlich dargestellt.

    Bei diesem Roman gefällt mir der Humor, der zwar ziemlich makaber wirkt, aber auch sehr überspitzt gezeigt wird und sich auch aus den gelungen gezeichneten Figuren und den Jargons der jeweiligen Charaktere ergibt. Alle Figuren haben enormen Wiedererkennungswert und reichlich Unterhaltungspotential.

    Jessy hat eine echte Schnodderschnauze, ihre Kindheit war mies, dabei ist sie sehr intelligent und hat nun mit ihrer ersten großen Liebe total Pech gehabt. Wilma hat eine Kneipe, drei erwachsene Kinder und trägt sie das Herz auf dem rechten Fleck. Sie will mit der Politik abrechnen, ein Zeichen setzen, wie sie sagt. Denn mit dem Rauchverbot in Kneipen geht bei ihr bald das Licht aus. Dann wäre da noch Charlotte, eine junge Frau, die ihr Leben dem Schreiben ihres ersten Romans widmet. Bei ihr wurde Krebs diagnostiziert, doch sie hat aus Geldgründen ihre Krankenkasse gekündigt.

    Ralle ist Familienvater und Moritz diskutiert gern über Kapitalismus, sie beide haben ebenfalls Probleme, die ein Überfall auf eine Tanke aber nicht unbedingt löst.

    Die Story wird jeweils aus der Sicht einer der fünf Personen erzählt, als Leser kann man so die Geschichte sehr intensiv miterleben und die Gedanken nachvollziehen.

    Gemeinsam bilden die fünf Personen eine echte Schicksalsgemeinschaft, die mit der Zeit zusammenwächst. Sie arrangieren sich miteinander und bilden eine familienähnliche Gruppe, die den einzelnen Mitglieder richtig wohl tut. Sie diskutieren ihre Sorgen, finden Ansatzpunkte, rücken aber von ihren Zielen nicht ab. Die Frauen wollen für die Männer den Überfall übenehmen, dafür sollen diese im Gegenzug die Sache mit dem Freitod lösen. Eine Hand wäscht die andere, wenn auch etwas unorthodoxe Ziele dahinter stehen.

    Bis zum Schluss sorgen einige Ereignisse für Überraschungseffekte, man kann sich der Lektüre nicht so recht entziehen. Allerdings gibt es einige immer wieder aufgegriffene Ergüsse über Kapitalismus, Politik und Musik, die auf Dauer nicht mehr so interessant erscheinen.


    Dieser Roman ist insgesamt so überzogen witzig, dass man immer wieder schmunzeln muss. Wilma nehme ich die Todesnummer nicht ganz ab, denn sie könnte auf ihr funktionierendes familiäres Umfeld zurückgreifen.


    Wenn man ein Buch sucht, dass nicht nur lustig und unterhaltsam ist, sondern auch noch die Wichtigkeit von sozialer Gemeinschaft und die Schönheit des Lebens an sich zum Inhalt hat, dann liegt man mit diesem Roman absolut richtig. Man darf alles nur nicht so ganz ernst nehmen.

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    janein
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