Rosies wunderbarer Blumenladen

Roman

Ali McNamara

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
5 Kommentare
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Als Poppy den Blumenladen ihrer Großmutter Rosie im malerischen Küstenstädtchen St. Felix in Cornwall erbt, ist sie alles andere als begeistert. Im Gegensatz zum Rest ihrer Floristen-Familie möchte Poppy weder mit Blumen noch mit St. Felix etwas...

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Kommentare zu "Rosies wunderbarer Blumenladen"

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca K., 02.09.2018

    Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt Poppy deren Blumenladen in St. Felix. Poppy ist überhaupt nicht begeistert darüber und macht sich nur ungern auf den Weg nach Cornwall.
    Da sie aber mit St. Felix nicht nur schöne Erinnerungen verbindet, ist es ein schwerer Weg für Poppy.
    Als sie aber beginnt den Blumenladen zu renovieren beginnt bekommt sie Hilfe von fast der ganzen Stadt und Poppy stellt sich der Frage, welche Kraft der Blumenladen besitzen muss um alte Wunden zu heilen.

    Obwohl ich das Cover schon sehr ansprechend fand, konnte mich erst der Klappentext überzeugen ,dass es sich hier um einen Roman für mich handelt.
    Ich muss gestehen, dass ich von der Autorin noch kein Buch gelesen habe obwohl ich schon das eine oder andere im Auge hatte.
    Als ich mit dem Lesen begonnen habe, hatte ich mich zu Beginn noch etwas schwer getan und erst als ich mich mit Poppy mehr angefreundet hatte kam ich gut voran.
    Zuerst dachte ich es geht um einen Liebesroman vor der schönen Kulisse Cornwalls, aber es geht um so viel mehr in diesem Roman. Es geht hier um Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt, Hilfe, das Vergangene zuzulassen und ja dann gibt es natürlich noch die Liebe ohne die geht es nicht.
    Mir persönlich hat es sehr gut gefallen wie sich die Handlung des Romans entwickelt und aufgebaut hat bis es dann zu einem stimmigen Ende kommt. Ob man mit allen Entscheidungen die Poppy im Laufe der Geschichte getroffen hat liegt ja immer im Auge des Betrachters.
    Gut gefallen hat mir auch, dass der gesamte Roman aus der Sicht von Poppy erzählt wurde und dabei war es nie einseitig oder langatmig da alle Figuren zu Wort kamen und dies alles zusammen ein stimmiges Bild für den Leser abgegeben hat.
    Auch der Spannungsbogen war bis zum Ende gespannt, so dass man sich während des Lesens Gedanken machen konnte ob wirklich alles gut Enden wird für Poppy.
    Da ich noch nie in Cornwall war weiß ich nicht ob es St. Felix wirklich gibt oder ob hier viele idyllische Fischerorte in einem vereint wurden. Aber was ich sagen kann, ist dass die Handlungsorte mit so viel Liebe zum Detail beschrieben waren, dass man sie sich sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte während des Lesens.
    Auch die Figuren des Romans waren alle sehr liebevoll beschrieben, so hatte man keinerlei Probleme sich diese während des Lesens vorzustellen.
    Neben Poppy hatte ich auch recht schnell Miley in mein Leserherz geschlossen gehabt. Wer das Buch liest wird mich verstehen.
    Alles in allem habe ich nach anfänglichen Problemen mit dem Roman noch sehr schöne Lesestunden mit ihm verbracht. Es war einfach ein Wohlfühlbuch und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    HanneK., 08.09.2018

    Das Buch beginnt mit dem Prolog im Jahr 1993 in St. Felix, Cornwall. Dort lebte die Großmutter von Poppy und Will, die dort ihre Sommerferien verbrachten. Großmutter Rosie führte dort den Blumenladen "The Daisy Chain". Aus diesem Geschäft wurde im Laufe der Jahrzehnte ein großes Familienunternehmen bis über den Ozean. In New York lebten und arbeiteten Poppys Eltern.
    Es vergehen knapp fünfzehn Jahre, dass Poppy wieder in St. Felix ist. Sie hatte von ihrer verstorbenen Großmutter Haus und Geschäft geerbt. Doch für sie war es ein sehr schwerer Weg zurück, so dass man ihre Ablehnung gegenüber dem Ort als auch dem Laden anmerkt. Was aber war geschehen?
    Entgegen ihrem Vorsatz, den Laden zu verkaufen, beschließt sie erst einmal dort zu bleiben. Überraschenderweise hatte ihre Mutter die junge Frau Amber von New York aus an Poppys Seite gestellt. Und die liebt Blumen, hat ein Händchen dafür. Spürt aber auch, dass irgendetwas mit Poppy nicht stimmt, denn diese nutzt jede Gelegenheit, nicht zu intensiv mit den Blumen und allem drum herum in Kontakt zu kommen. Vor allem der Anblick und Duft von Rosen wirft sie mehrfach aus der Bahn. Warum Poppy eine Aversion gegen Blumen hat, die Gründe werden dem Leser bis weit zum Ende unbekannt bleiben. Doch trotz aller Bedenken merkt man, dass irgendwie etwas magisches von dem Blumenladen ausgeht. Wieso, das erfährt der Leser auch im Laufe der Geschichte. Und allmählich wacht der verschlafen wirkende Ort aus seinem Dornröschenschlaf.
    Tatkräftig gehen die beiden Frauen ans Werk, um den Laden wieder zum Leben zu erwecken. Dabei findet Poppy in einem Karton ein Bündel alter kleiner Heftchen. Eine Art Blumenlexikon, wie sich herausstellt. Das erste Buch ist datiert von 1887 und von ihrer Ur-Ur-Ur-Großmutter. Es geht um die Bedeutung der Blumen, denn diese haben eine Botschaft. Das ist die zündende Idee - für Amber - denn genau diese Sträuße waren das Geheimnis des Blumenladens. Die Magie beginnt zu wirken. Die Elemente der Blumen, dazu eine Charaktere, geprägt von zig Therapien, voller Ablehnung nach außen wirkt, so manches Mal eine Herausforderung an den Leser. Gelingt es dem Ort St. Felix, der alte Zauber von Rosies Blumenladen, ihre Dämonen zu verscheuchen?
    Neben dem Setting sind es ebenfalls die Nebencharaktere, die die Geschichte mit Leben erfüllen. Sehr schade finde ich allerdings, dass erst die letzten Kapitel das wahre Schreibtalent der Autorin ans Tageslicht bringen. Ali McNamara hat manches einfach zu ausschweifend geschrieben, die Personen zu charakterisieren, als auch ihre Schwächen, Ängste bzw. Panik offen zu legen.
    Jedes Kapitel trägt den Namen einer Blume und ihrer Bedeutung und hat eine Blumenranke am Schnitt.
    Das Cover ist einladend. Dort zu stehen und auf das Meer zu schauen, etwas beruhigendes.
    "Rosies wunderbarer Blumenladen" - ein leicht locker geschriebenes Buch, dass die Probleme Poppys und ihr Leben sowie rund um den fiktiven Ort St. Felix und deren Bewohner schildert. Es ist weniger eine Liebesgeschichte, sondern vielmehr über eine Frau, die langsam ihren Weg findet.
    Durch die Blume gesagt … tiefgründig und doch liebens(lesens)wert

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    janein
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