Unter der Erde

Thriller
 
 
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Was verbirgt ein ganzes Dorf? - der neue Thriller von Stephan Ludwig, dem Autor der Kult-Bestseller-Reihe "Zorn"

Volkow, ein Dorf am Rand eines riesigen Tagebaugebiets. Täglich fressen sich die Bagger näher heran, in einigen Monaten wird das Dorf...
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Was verbirgt ein ganzes Dorf? - der neue Thriller von Stephan Ludwig, dem Autor der Kult-Bestseller-Reihe "Zorn"

Volkow, ein Dorf am Rand eines riesigen Tagebaugebiets. Täglich fressen sich die Bagger näher heran, in einigen Monaten wird das Dorf...

Kommentare zu "Unter der Erde"

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Alle Kommentare
  • Ulrike F.
    Ulrike F., 20.01.2020

    Durch eine Autopanne strandet Elias in einem abgelegenen Dorf in der Lausitz. Die wenigen verbliebenen Bewohner kümmern sich hilfsbereit um ihn, doch von Tag zu Tag wird deutlicher, dass mit diesem Dorf und seinen Menschen etwas ganz und gar nicht stimmt.

    Um es vorweg zu sagen: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Stephan Ludwig vereint hier typisch deutsche Elemente wie dunkle Geschehnisse aus der Nachkriegszeit und die deutsch-deutsche Geschichte mit dem harten amerikanischen Thriller à la Karin Slaughter. Das gespenstische Dorf, das darauf wartet, vom Kohletagebau geschluckt zu werden, gibt dem Geschehen noch einen Hauch von Stephen King. Richten Sie sich auf eine schlaflose Nacht ein!

  • 4 Sterne

    22 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja R., 26.02.2020

    Der Schriftsteller Elias Haack erhält eine Einladung zum 90. Geburtstag seines Großvaters Wilhelm. Da er ihn seit etwa dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat, beschließt Elias, einen kurzen Pflichtbesuch zu absolvieren und danach schnell wieder zu verschwinden. Das ist der Plan, der allerdings von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Denn seine Ankunft in Volkow, dem kleinen Dorf, in dem Wilhelm lebt und in dem auch Elias seine ersten Jahre verbracht hat, steht unter keinem guten Stern. Elias verunglückt nicht nur mit dem Wagen, sondern liefert dann auch noch eine peinliche Vorstellung beim Geburtstagskaffee ab. Sein Wiedersehen mit Wilhelm verläuft dann auch kürzer als gedacht, da der Großvater in der Nacht stirbt. Da das Auto von Elias nicht so schnell repariert werden kann und es in dem verschlafenen Ort nur mäßigen bis gar keinen Handyempfang gibt, sitzt Elias erstmal fest. In Volkow kümmert man sich allerdings umeinander, doch was das bedeuten kann, stellt Elias bald am eigenen Leibe fest. Denn je länger sein Aufenthalt dauert, desto merkwürdiger kommen ihm die Leute vor....

    Der Einstieg ins Geschehen verläuft eher gemächlich. Dennoch versteht Stephan Ludwig es von Anfang an, die merkwürdige Atmosphäre, die in dem kleinen Ort herrscht, so authentisch zu beschreiben, dass man sofort ein mulmiges Gefühl hat . Gemeinsam mit Elias lässt man die eigenartigen Dorfbewohner und ihre Gepflogenheiten auf sich wirken. Durch kurze Einschübe ist man allerdings etwas schlauer als Elias und weiß, dass er unter ständiger Beobachtung steht und das, was die geheimnisvollen Beobachter so von sich geben, klingt nicht gerade ungefährlich. Doch wer Elias im Visier hat und warum das eigentlich so ist, erfährt man nicht. Dadurch schleicht sich schon früh eine unterschwellige Bedrohung zwischen die Zeilen, die beim Lesen ständig spürbar ist.

    Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man sie mühelos vor Augen hat. Selbst die große Sommerhitze, die zum Zeitpunkt der Handlung herrscht, wird so authentisch vermittelt, dass man beinahe selbst zu schwitzen beginnt. Es fällt also leicht, sich ganz auf das Geschehen einzulassen und darauf zu hoffen, hinter das Geheimnis der Dorfbewohner zu kommen. Doch bis es so weit ist, kommt es zu einigen spannenden Wendungen, die dafür sorgen, dass man nicht mehr weiß, was man glauben und wem man eigentlich vertrauen soll. Denn das, was nach und nach ans Tageslicht kommt, ist schier unglaublich. Und zwar so unglaublich, dass man nicht mal in den kühnsten Vorstellungen daran gedacht hätte.

    "Unter der Erde" ist ein Thriller, der erst gemächlich startet, dann allerdings deutlich Fahrt aufnimmt und dabei eine Richtung einschlägt, die man nicht vermutet hätte.

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Caroas, 14.03.2020

    Menschen sind die schlimmsten Bestien

    Elias erlebt hier die persönliche Hölle. Im Hier und Jetzt sowie in seinen Flashbacks aus seiner Kindheit. Eigentlich hätte er nur kurz seinen Grossvater besuchen wollen und dessen 90. Geburtstag feiern, aber es kam anders. Er muss sich mit sich und seiner Familie auseinandersetzen und versteht zwar am Schluss einiges, aber akzeptieren kann er vieles nicht.

    Der Autor hat in diesem Thriller eine sehr gute Geschichte gewoben. Die Informationen über die Protagonisten sind nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Alles wurde so ineinander gelegt, dass es nicht auf die Nerven geht und der Lesefluss kaum gestört wird.
    Sein Schreibstil wird nach ein paar Seiten akzeptiert, die Scenen aus der Vergangenheit und Gegenwart sind gut nachvollziehbar.

    Fazit, man wird in diesem Thriller ins Buch eingesogen und es lässt einen erst wieder heraus, sobald man fertig gelesen hat. An manchen Stellen habe ich mir zwar gedacht, so genau wollte ich es nicht wissen, aber es gehört dazu.

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesemone, 12.03.2020

    Stephan Ludwig hat sich hier mal an eine Thrilleridee außerhalb seiner Zorn-Serie gewagt. Die Umsetzung ist ihm auch gut gelungen. In gewohnter Spannung lässt er Protagonist Elias zu seinem Opa Wilhelm reisen, der in einem Dorf abseits von allem wohnt. Dort wird es dann sehr verwirrend, weil mit jeder gelesenen Seite immer mehr Fragen aufkommen, die nicht gleich beantwortet werden. Durch die kursiv eingefügten Flashbacks des Protagonisten wird allmählich immer klarer, was im Dorf Volkow vor sich geht. Mir hat der Aufbau des Buches sehr gut gefallen, welches in fünf Teile gesplittet ist und jeder Teil endet mit einem fiesen Cliffhanger. Die Geschichte an sich ist etwas absurd und für einen 90-jährigen Großvater meiner Meinung etwas unrealistisch in der Durchführung. Trotzdem fand ich es bis zum Schluss spannend, was hinter der angeblichen Dorfidylle wirklich steckt. Ich muss aber auch sagen, dass mir die Zorn-Serie besser gefällt und ich hoffe, dass der Autor diese weiterverfolgen wird!

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    janein

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