Vier Tage in Kabul, Anna Tell

Vier Tage in Kabul

Thriller

Anna Tell

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Zwei schwedische Diplomaten werden vermisst - vermutlich wurden sie entführt. Ein Einsatz für Amanda Lund, die Unterhändlerin.

Die schwedische Kriminalkommissarin Amanda Lund ist für ein Jahr in Afghanistan stationiert, sie bildet lokale...

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  • 5 Sterne

    Susanne, 08.08.2018

    Zwischen Stockholm und Kabul

    Was für ein heftiger Einstieg: ein Feuergefecht in Kabul und die schwedische Kriminalkommissarin und Unterhändlerin Amanda Lund ist mittendrin. Doch dann wird sie zu einem Sondereinsatz abkommandiert: Zwei schwedische Diplomaten werden vermisst, vermutlich wurden sie entführt.
    In einem weiteren Handlungsstrang lernen wir Bill Ekman kennen. Er arbeitet bei der Reichskriminalpolizei in Stockholm und ermittelt im Fall eines Mannes, der erstochen wurde. Schnell ist klar, es handelt sich um einen Regierungsmitarbeiter, der in Kabul stationiert war. Wo ist die Verbindung?
    Amanda befindet sich unmittelbar in einem unheilvollen Netz aus Sex, Drogen und Mord wieder, in das auch der schwedische Botschafter in Kabul verstrickt zu sein scheint. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…
    Anna Tell hat eine packende Mischung aus Krimi und Politthriller geschrieben. Wer sich mit dem Thema Afghanistan beschäftigen möchte, der liegt hier richtig. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt.
    „Vier Tage in Kabul“ hat letztendlich alles, was einen guten Thriller ausmacht: Eigenwillige, originelle Charaktere (an vorderster Front natürlich Amanda), einen nachvollziehbaren wie spannenden Plot, eine gute Schreibe und mit Afghanistan ein Setting, das nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern für die Handlung sogar zwingend erforderlich ist.
    Kurze Kapitel und zumeist auch ebensolche Sätze. Das treibt die Leser voran und verhindert im vorliegenden Fall das Aufkommen jeglicher Form von Langeweile. Bleibt abschließend festzustellen, dass man auf den nächsten Einsatz für Amanda Lund gespannt sein darf.

    Fazit: Ein unglaubliches Debüt! Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

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    janein
  • 4 Sterne

    Nefret, 31.07.2018

    Wettlauf gegen die Zeit

    „Vier Tage in Kabul“ ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe um die schwedische Unterhändlerin Amanda Lund. Da mit dem Ende dieses Buchs der Fall abgeschlossen ist, gehe ich davon aus, dass lediglich die Figuren den rote Faden der Reihe darstellen.

    Nach einem actionreichen Beginn, in dem es in Afghanistan zu einem lebensgefährlichen Schusswechsel mit den Taliban kommt, verläuft die spätere Handlung etwas ruhiger. Spannung gibt es natürlich auch noch, aber der anderen Art. Da ich persönlich kein Fan von langen Baller- oder ähnlichen Kampfszenen in Thrillern bin, kam mir das sehr entgegen.
    Während Amanda Lund in einem Entführungsfall in Kabul ermittelt, ist ihr Vorgesetzter in Schweden aktiv, denn bald sich heraus, dass ein Mann, der ermordet in Stockholm gefunden wurde, Verbindungen zur Botschaft in Afghanistan hat. Inwieweit ein Zusammenhang zu den Entführungen besteht, stellt sich erst nach und nach heraus.
    Sowohl Amanda als auch ihr Chef sehen sich Problemen bei den Ermittlungen ausgesetzt, weil ihre Arbeit manipuliert oder zumindest „in die richtige Richtung“ gesteuert werden soll. Es wird je nach Motiv verheimlicht, vertuscht oder etwas unter den Tisch fallengelassen.
    Atemraubender Nervenkitzel stellt sich zwar nicht ein, aber das Buch ist von Anfang bis zum Ende spannend. Während vor allem in Schweden per Detektivarbeit ermittelt wird, handelt es sich in Kabul vor allem um einen Wettlauf gegen die Zeit - und der Gegenspieler scheint immer einen Schritt voraus zu sein.

    Ohne dass ich jetzt selbst wirklich viel Ahnung von Polizeiarbeit zu haben, wirken die Schilderungen jedoch auf mich sehr realistisch, dabei aber jedoch überhaupt nicht trocken und mit unnötigen Details überlastet. Meiner Meinung nach wird deutlich, dass die Autorin jahrelange Erfahrungen in diesem Bereich hat. Auch die Beschreibungen des Lebens in Kabul wirken plastisch und eindrucksvoll. Ich hatte immer sofort einen heißen, staubigen Ort vor Augen und exotische Gerüche in der Nase.

    Amanda Lund ist eine sympathische Hauptfigur, die intelligent, aber nicht allwissend ist. Außerdem hat sie mit privaten Problemen zu kämpfen, die sicherlich auch in den weiteren Teile eine wichtige Rolle spielen werden.
    Zwar wird Amanda als Unterhändlerin bezeichnet, aber zumindest im ersten Teil der Reihe hat sie noch keine Chance, ihre Fähigkeiten zu präsentieren.

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    janein
  • 4 Sterne

    Leseratte 2007, 04.08.2018

    Ich habe zuvor noch nie eine Geschichte gelesen, die in Schweden und Afghanistan spielt, um so gespannter war ich, wie mir das Setting, die Beschreibungen und die Thematik gefallen würden.
    Amanda, Bill und Co. waren sehr interessante Charaktere, zu denen ich durchaus einen Bezug aufnehmen konnte. Ich mochte sehr ihr Engagement und ihre Werte, die sie immer und unter jeden Umständen nachgingen.
    Leider muss ich sagen, so authentisch und toll ausgearbeitet ich Amanda und ihren Boss finde, finde ich insbesondere den schwedischen Botschafter ein wenig zu dämlich dargestellt. Es hat schon seinen Grund, warum man ausgerechnet diesem den Posten gibt, deswegen fand ich seine Reaktionen und seine Vorgehensweise fast schon unauthentisch und verzerrt.
    Die Handlung hat mir jedoch sehr gut gefallen. Sie war sehr abwechslungsreich und durch die Perspektivenwechsel und die kurzen Kapitel kam immer wieder Spannung und Anspannung auf. Die Beschreibungen des Settings fand ich sehr gut gemacht. Die Hitze, die Gefahr und deren Beschreibung erzeugten eine unterschwellige Spannung, die mir sehr gut gefallen hat. Genauso wie die Recherche des Buches, die mir auch sehr authentisch vorkam.
    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, insbesondere die Handlung und die unterschwellige Spannung. Mein einzigster Kritikpunkt wäre die Ausarbeitung eines Charakters, die fast schon unauthentisch auf mich wirkt, obwohl ich mich nicht besonders in dem Bereich auskenne. Dennoch kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen!

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    janein
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