Von dieser Welt

Roman. Mit einem Vorwort von Verena Lueken

James Baldwin

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James Baldwins erster, autobiografischer Roman 'Von dieser Welt' (erstveröffentlicht 1953) glich einem Befreiungsschlag - für ihn selbst und für alle, die nach ihm kamen. Sein Bann ist ungebrochen bis heute.

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Kommentar zu "Von dieser Welt"

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    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kaffeeelse, 26.04.2018

    Dies ist kein einfacher Roman. Er verlangt Einiges von einem ab. Aber es ist eine wunderbare Sprache, eine Sprache die aus Bildern besteht, welche beim Leser Gedanken und Gefühle erzeugen. Es ist ein Roman von einer ungeheuren Intensität, die fast etwas abstößt, aber gleichzeitig auch ungeheuer neugierig macht. Es ist ein Roman von einem Virtuosen der Sprache, einem Großen seines Faches.




    Es ist ein Roman über die Schwarzamerikaner. Über ihr Leben in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In einem Land, das von Rassendiskriminierung geprägt ist, und damit ist der Süden, wie auch der Norden des Landes gemeint. Anfänglich wohnen die älteren Hauptakteure in den Südstaaten, wandern aber später in den verheißungsvolleren Norden aus, nach Harlem. Dieser Roman ist von ungeheurer Intensität geschrieben, man spürt diese Welt, man spürt wie es dem Autor in dieser Zeit ging. Man spürt seine Traurigkeit und auch seine Wut über die Ungerechtigkeiten des Lebens. Das zweite große Thema des Romans ist die Religion. Und die Kraft, die die Afroamerikaner aus diesem tiefen Glauben ziehen. Und man spürt die Intensität, die dieser Glaube für die Menschen hat. Man ist förmlich in der Kirche dabei, sieht die Menschen, sieht sie beten und singen. Manchmal klingt das Geschriebene schon sehr prophetisch. Aber dies untermauert nur die Stärke des Glaubens der Menschen. Und der Autor zeichnet seine Charaktere tief, mit allen Eigenschaften die Menschen haben, mit den Positiven, wie auch den Negativen. Das löst wiederum auch eine Bandbreite an Gefühlen beim Leser aus.




    "Nach und nach rief er ihren Namen. Dann drehte er sich um, und sie hielt ihn an ihrer Brust, während er schluchzte. Irgendwann schlief er ein, an sie geklammert, als würde er endgültig untergehen.
    Und es war endgültig. In der Nacht schnitt er sich mit einem Rasiermesser die Pulsadern auf und wurde am Morgen von seiner Wirtin tot unter dunkelroten Laken gefunden; seine Augen starrten lichtlos an die Decke."




    Und ich betone intensive Gefühle, die das Lesen teils etwas schwierig machen, damit meine ich für mich die Rolle des Stiefvaters, der mich schon sehr abgestoßen hat. Im dritten Thema des Buches geht es um die Weiterentwicklung eines Jungen, der seine Umwelt anfängt aus anderen Augen zu sehen, sich mehr seinen Gefühlen zu öffnen, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich seiner sexuellen Orientierung zu öffnen und authentisch zu leben. Dieser Roman wird getragen von starken autobiographischen Zügen, Baldwin verarbeitet sein Leben in diesem Werk.




    Aber es ist ein Buch für das man bereit sein muss !

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    janein

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