Walter muss weg

Frau Huber ermittelt. Der erste Fall

Thomas Raab

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Auf dem Land kommen die Leichen wenigstens an die frische Luft!
Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft. Doch der schöne Schein trügt - dieses Dorf hat...

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Kommentare zu "Walter muss weg"

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  • 5 Sterne

    9 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sibylle B., 19.08.2018

    aktualisiert am 12.10.2018

    Als eBook bewertet

    Auch der neue Krimi von Thomas Raab ist wieder ein wundervolles Buch: Da liegen Fröhlichkeit und Wehmut so nahe beieinander, er bringt einem zum Lachen, Schmunzeln, Nachdenken - und manchmal beinahe zum Weinen. Die Handlung ist herrlich verwirrend und recht schräg, die Dialoge klug und witzig und die Figuren unglaublich liebenswert, sogar die alten Grantler. Ein unwahrscheinlich dichter Roman, voller Humor und Menschlichkeit, den man mehr als nur einmal lesen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wir G., 08.09.2018

    Als Buch bewertet

    Da geht es ja drunter und drüber im kleinen Glaubenthal. Und nicht nur Walter muss weg, sondern auch der und die Eine oder Andere. Wenngleich es zahlreiche Leichen gibt, geht es dennoch eher beschaulich und definitiv nicht blutrünstig zu - obewohl, die eine oder andere Blessur muss schon ertragen werden. Herrliche Wortspiele und Gedankensprünge, da muss man aufpassen, dass man nichts verpasst. Das Stilmittl der arg verkürzten Sätze - bis der Satz teilweise aus nur einem Wort besteht - ist vielfach eingesetzt. Vielleicht ein bisschen zu viel, aber immer stimmig. So liest es sich auch frisch und frei von der Leber weg. Das Zwerchfell gerät derweil auch in Mitleidenschaft. Schöner hintergründiger, teils schwarzer Humor. Kann man lesen. Soll man auch.

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Freizeitleser, 04.09.2018

    Als Buch bewertet

    Bissig!

    "Walter muss weg" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe von Thomas Raab.

    Zum Inhalt:
    Hannelore Huber ist nicht ganz unglücklich, als ihr Mann Walter stirbt. Ihre Pläne von der neu gewonnenen Freiheit platzen jedoch umgehend, als Walters Sarg bei dessen Beerdigung eine ganz andere Leiche offenbart. Da Walters Leiche verschwunden bleibt, muss Hannelore selbst ermitteln.

    Und dies tut sie mit Inbrunst in dem kleinen Ort Glaubenthal, einem biederen Dorf mit all seinen Bewohnern, die doch so manche Leichen im Keller und es faustdick hinter den Ohren haben. Ein herrliches Dorfgeklüngel mit Feindseligkeiten, Klatsch und Tratsch - und eben Hannelore.

    Bewertung:
    Herrlich fein und bissig beschreibt Thomas Raab die sozialen Geflechte des Dorfes und seiner Bewohner. Ich habe mich beim Lesen in der Sprache des Buches völlig verloren und teilweise das Gefühl gehabt, selbst vor Ort zu sein und im "Brucknerwirt" den Gesprächen zu lauschen.

    Fazit:
    Bissiger schwarzer Humor!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Angelika T., 01.10.2018

    Als Buch bewertet

    Thomas Raab ist allseits für seine (bereits verfilmten) “Metzger-Krimis” bekannt - umso neugieriger war ich auf seinen neuen Fall!
    Frau Huber, um die siebzig Jahre alt und davon 53 Jahre mit ihrem Walter verheiratet, muss nun von ihm Abschied nehmen. Zwar ist er auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen, aber Hanni ist eher erleichtert, als in Trauer versunken. Dennoch gibt es ihr ordentlich zu Denken, als da an Walters Grab eine weitere, ehrlich trauernde Witwe weint…
    Hanni ist eine gute Beobachterin und eine kluge dazu. Gekonnt gelingt es ihr, einem makaberen Betrug auf die Schliche zu kommen - und erlebt am Ende auch noch eine Überraschung!
    Thomas Raab überrascht mit einer resoluten, alten Dame, die erst langsam ihre Gefühle wieder ausgräbt und Nähe zulässt. Knorrig, knarzig, ein bisserl bärbeissig, aber irgendwie auch total liebenswert ist sie, und der Leser begleitet sie durch Höhen und Tiefen, voller Humor und Situationskomik, aber auch Sentiment, Tiefgang und Lebensweisheit. Man taucht sofort ein in die romantische Umgebung Glaubenthals, die so im krassen Gegensatz zu den Geschehnissen steht.
    Thomas Raab ist echt ein Meister des Humors und Wortwitzes, er versteht es, skurrile Geschichten mit viel Spannung, aber auch Gefühl und leisen Tönen zu erzählen. Ich habe diesen Krimi voller viel Spaß und Spannung gelesen und kann ihn nur empfehlen!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bluesky_13, 04.09.2018

    Als Buch bewertet

    Wo ist denn die Leiche hin?

    INHALT
    Hannelore Huber gönnt sich an diesem Tag einen ordentlichen Schluck Eierlikör in ihrem Löskaffee. Für sie ist heute fast ein Feiertag, denn heute findet die Beerdigung von ihrem Mann Walter statt.
    Nun freut sich Hanni auf ein ruhiges Leben hier in Glaubenthal. Der längst überfällige Tod ihres Mannes Walter war endlich eingetreten. Sie hoffte nun, noch ein paar angenehme Jahre ohne ihn genießen zu können.

    MEINE MEINUNG
    Dieses Buch geht schon mit sehr viel Humor los. Obwohl es hier um den Tod geht, hat der Autor hier sehr viel Witz verwendet.
    Walter und Hanni sind über 50 Jahre verheiratet und die Ehe war für Hanni eine Qual. Es war keine Liebesheirat und das lies der Walter sie auch einige Male merken. Da war der Tod vom Walter für Hanni ein Geschenk Gottes.
    Nun kann sie doch hoffentlich den Rest ihres Lebens in Glaubenthal genießen.
    Doch als den vier Sargträgern der Sarg auskommt, offenbart sich alles. Da liegt nicht der Walter drinne, sondern der Bestatter und zwar nicht besoffen sondern tot.

    Der Autor hat hier eine außergewöhnlich Schreib- und Ausdrucksweise gewählt, die den Leser ständig zum lachen bringt. Also ich habe an so mancher Stelle echt Tränen gelacht und geschmunzelt sowieso. Für mich eine wahre Tragikkomödie, die sich wunderbar liest.

    In diesem Werk liegt der falsche Tote im Sarg und nun geht die große Suche los. Wo ist Walter? Jetzt ist Hanni wirklich traurig. Sie glaubt erst an ihre Freiheit, wenn sie Walter tot sieht.

    Der Autor hat hier an Sarkasmus nicht gespart und so ein Dorfleben kreiert, das vor Boshaftigkeit nur so strotzt.
    Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten, so das es nicht langwierig wirkt. Das Buch hat eine gewisse Schärfe, da es ja um den Tod geht. Man muss also diese Art von Humor und auch Sarkasmus mögen, wenn man mit diesem Werk Spaß haben möchte.

    Da ich Sarkasmus und genau diese Art von Humor mag, war ich hier sehr gut unterhalten und vergebe daher auch die vollen 5 Sterne.

    Bluesky_13
    Rosi

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    janein
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