Der Duft des Waldes (eBook / ePub)

Roman

Hélène Gestern

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Ein verwunschenes Haus mitten in Frankreich und ein Bündel alter Briefe - ein großer Roman über Fernweh und die Sehnsucht nach Ankunft.

Elisabeths Leben ändert sich schlagartig, als ihr die 89-jährige Alix die...

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Kommentare zu "Der Duft des Waldes"

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  • 5 Sterne

    Sonja W., 14.09.2018

    Als Buch bewertet

    "Der Duft des Waldes" ist ein äußerst gelungener Debütroman der französischen Autorin Héléne Gestern. Sie nimmt uns in ihrem herausragenden Roman auf eine ganz besondere Reise mit und diese hat bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen.

    Der Inhalt: Im Mittelpunkt dieser tollen Geschichte steht ein verwunschenes Haus in Frankreich und ein Bündel alter Briefe, die mich sehr berührt haben. Die Historikerin Elisabeth Bathori sieht nach dem Tod ihres Lebensgefährten, von dem sie sich nicht einmals verabschieden konnte, keinen richtigen Sinn mehr in ihrem Leben. Doch da erbt sie eines Tages die rätselhaften Briefe des Soldaten Alban, die er seinem Dichterfreund Anatole von der Front des ersten Weltkrieges nach Hause schrieb. Elisabeths Neugier ist geweckt. Sie reist nach Lissabon, Brüssel und Paris und immer wieder zurück in ein Landhaus, das sie überraschend geschenkt bekommen hat. Quer durch ein ganzes Jahrhundert findet sie Lebensgeschichten und mit Samuel eine neue Liebe. ....

    Ich bin jetzt nach Beendigung des über 700 Seiten langen Werkes tief beeindruckt. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes. Obwohl es sich um ein gigantisches Werk handelt, kommt beim Lesen nie Langeweile auf. Man taucht sofort in die packende Geschichte ein und wird in ihren Bann gezogen. Wir erfahren viel über die Geschichte des 1. Weltkrieges und durch diese berührenden und ausdruckstarken Briefe bekommt man ja sogar einen besonderen Einblick in das Geschehen an der Front. Und dann ist da Elisabeth. Die ihre große Liebe auf tragische Weise verloren hat und sich nur durch ihre Arbeit am Leben hält. Aber als sie diese Briefe in die Hände bekommt, taucht wieder etwas von der früheren Elisabeth auf. Wir begleiten sie auf einer interessanten und abenteuerlichen Reise durch viele Städte. Ich genieße jedoch auch die Zeit, die sie in ihrem ganz besonderen Landhaus in Frankreich verbringt. Denn in diesem Haus ist der Stein erst ins Rollen gekommen. Denn hier begann die ganze Geschichte. Und Elisabeth fügt die Lebensgeschichte vieler Menschen, die sich über ein ganzes Jahrhundert zieht, wie ein Puzzle zusammen. Einfach toll! Außerdem scheint auch Elisabeth ihr Glück wieder zu finden, denn das ist Samuel, der Elisabeth wieder zum Lachen bringt. Ein wirkliches einzigartiges Gesamtpaket, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.

    Für mich ein absolutes Lesehighlight. Das Cover wirkt auf mich etwas melancholisch, passt jedoch zur Lektüre. Gerne vergebe ich für diesen Debütroman 5 Sterne und freue mich schon auf den näcshten Roman der Autorin.

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    janein
  • 4 Sterne

    Isabel R. (engi), 10.09.2019

    Als Buch bewertet

    „Der Duft des Waldes“ … definitiv ein Buch auf das man sich einlassen muss. Kleine Schrift und über 700 Seiten, das liest sich nicht mal eben so nebenbei weg. Das darf es auch nicht, denn man würde ihn sonst gar nicht spüren, diesen besonderen Duft!
    Die Autorin Hélène Gestern arbeitet mit ihrem ersten in deutscher Sprache erschienenen Buch ein schwieriges Thema auf und kämpft damit gegen das Vergessen. Gegen das Vergessen der Gräueltaten, die während des Ersten Weltkriegs auf deutscher aber vor allem auch auf französischer Seite geschehen waren. Es ist ein mutiges und sehr feinfühliges Buch, das sich rund um den jungen Leutnant Alban und seinen Dichterfreund Anatole Massis dreht.
    Die Historikerin stolpert mehr oder weniger zufällig über die Beiden, nachdem die inzwischen fast 90jährige Nichte des genannten Leutnants ihr einen wahren Schatz anvertraut: Frontbriefe von Alban an Anatole. Mit Eifer stürzt Elisabeth sich auf das Projekt, um Licht ins Dunkel dieser Geschichte zu bringen und sticht bei ihrer Recherche in mehr als ein Wespennest. Elisabeth, die sich selbst noch in einem delikaten Zustand nach dem Tod ihres Lebensgefährten befindet, gibt nicht auf. Sie reist quer durch Europa, um Beweisstücke zu sammeln und lernt so ganz zufällig eine neue zarte Liebe in Portugal kennen, die jedoch unter keinem guten Stern zu stehen scheint …
    Mich persönlich hat diese Geschichte sehr angesprochen. Aufgrund eigener Familienforschung kann ich gut nachvollziehen, wie Elisabeth oft fast besessen scheint vor Hunger nach neuen Informationen. Doch diese Geschichte bietet so viel mehr. Sie beschreibt den Krieg, das Leid aber auch die Freude, die Alban während des Schriftverkehrs mit seinem Freund Anatole empfindet. Sie bringt uns die Fotografie näher und vermittelt uns, wie mächtig diese als Werkzeug sein kann. Alles in allem ein toller Roman, dem ich allerdings ein Sternchen wegen doch einiger Längen abziehen muss. Hier hätten es ruhig 100 Seiten weniger sein dürfen und ein Familienstammbaum wäre hilfreich gewesen. Die vielen Namen auseinander zu halten war oft gar nicht so einfach …

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    janein