Der Horizont der Freiheit (eBook / ePub)

Roman

Ines Thorn

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Eine Frau in den Wirren der Revolution.

Frankfurt 1848. Die Stadt ist in heller Aufregung. Die Nationalversammlung tagt in der Paulskirche. Auch der Verleger Joseph Rütten wird von dieser Aufbruchsstimmung angesteckt. Mit seinem...

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Kommentare zu "Der Horizont der Freiheit"

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  • 5 Sterne

    26 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 06.04.2019

    Als Buch bewertet

    1848 Frankfurt. Während in der Paulskirche die Nationalversammlung (oder auch das Reichsparlament tagt, um die Reichsgesetze zu beschließen sowie das Bundeswahlgesetz, damit das Volk demokratisch die Nationalversammlung wählen kann, ist die Stadt in recht aufrührerischer Stimmung. Auch die Verleger Joseph Rütten und Zacharias Löwenthal lassen sich davon anstecken. Sie möchten sich nicht mehr der Zensur unterwerfen müssen und in ihrem Verlag vor allem Texte herausbringen, die die Demokratie voran bringen. Leider fehlt ihnen dazu das nötige Geld. Zudem ist Rütten in seine Nachbarin Wilhelmine Pfaff verliebt. Die hat allerdings momentan ganz andere Sorgen. Gerade zur Witwe geworden, muss sie sich nun um die Druckerei ihres Mannes kümmern. Die Politik lässt sie kalt, vielmehr interessiert sie sich für freie Meinungsäußerung und eine Verbesserung des Frauenrechts. Mit ihrer Freundin Henriette Zobel hat sie eine Freundin an der Seite, die ihre Einstellung teilt, aber politisch aktiv ist. Als zwei Delegierte der Nationalversammlung ermordet werden, gerät Henriette unter Verdacht. Wird der wahre Mörder noch gefunden?
    Ines Thorn ist bekannt für ihre exzellent recherchierten historischen Romane. Auch mit ihrem neuen Buch „Der Horizont der Freiheit“ trifft sie wieder einmal mitten ins Herz aller Freunde dieses Genres. Mit einem fesselnden und lebendigen Schreibstil lässt die Autorin die damalige Zeit wieder aufleben und nimmt den Leser mit in eine spannende Zeit, wo wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Die Autorin stellt die gegensätzlichen Meinungen wunderbar gegenüber und lässt so alte Geschichte wieder lebendig werden. Die historischen Fakten sind exzellent recherchiert und auch einige der damaligen bekannten Persönlichkeiten werden wieder zum Leben erweckt, was der Handlung zusätzliche Authentizität verleiht und den Leser Geschichte hautnah miterleben lässt. Die Autorin vermischt Historie mit Fiktion so geschickt, dass der Übergang fließend ist. Die Homage an die ursprünglichen Gründer des heutigen Aufbau-Verlages ist Ines Thorn ebenfalls sehr gut gelungen. Gleichzeitig stellt sie den Leser an die Seite von zwei sehr unterschiedlichen Frauentypen, die sich kennenzulernen und zu begleiten lohnt.
    Die Charaktere sind sehr differenziert angelegt. Ausstaffiert mit individuellen Ecken und Kanten wirken sie durchweg sehr realistisch und zeitgerecht. Der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen, ihre Stimmungen einfangen und sich mit ihnen identifizieren. Wilhelmine ist bereits als junge Frau Witwe und muss sich allein mit einer Druckerei, Schulden und Auflagen herumschlagen. Doch sie ist auch eine Frau, die anpacken kann und sich nicht aufgibt und sich allzu lange in ihrem Unglück suhlt. Sie entwickelt sich von einer ratlosen und eher häuslichen Frau zu einer starken Persönlichkeit. Freundin Henriette ist ganz anders gestrickt, sie ist politisch aktiv, mischt sich ein und kämpft für das, woran sie glaubt. Sie sprüht vor Energie und holt damit Wilhelmine auch aus deren Lethargie. Joseph Rütten ist ein sympathischer Zeitgenosse, der nicht nur in Wilhelmine verliebt ist, sondern ihr auch durch Aufträge zu Einnahmen verhilft. Ebenso überzeugend sind die weiteren Nebenprotagonisten ausgestaltet, die die Handlung noch überzeugender machen.
    „Der Horizont der Freiheit“ ist ein fundierter historischer Roman, der neben einem wunderbaren Erzählstil und sehr guter Recherche auch mit sehr menschlich gezeichneten Protagonisten aufwarten kann. Ines Thorn hat sich einmal wieder selbst übertroffen und ein Buch der Extraklasse vorgelegt. Geschichte zum Miterleben – einfach toll! Absolute Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 08.04.2019

    Als Buch bewertet

    Ines Thorn hat in diesem Historischen Roman die Atmosphäre der damaligen Zeit hervorragend beschrieben. Da ich die Gegend in Frankfurt sehr gut kenne, in dem die Geschichte angesiedelt ist, hat es mir großen Spaß bereitet, die Örtlichkeiten einmal aus den Perspektiven der Jahre 1844-1848 zu lesen. Natürlich spielt im Plot die damalige politische Lage eine Rolle, doch so ganz nebenbei werden auch Ansichten und Einsichten in den Alltag der "kleinen Leute" erzählt. Allen voran von der Witwe Wilhelmine Pfaff, die nach dem frühen Tod ihres Mann, nun alleine versucht die Druckerei am Leben zu erhalten. Eine Frau als Chefin? Zur damaligen Zeit unvorstellbar, aber mit der Hilfe ihrer rebellischen und recht emanzipierten Freundin Henriette Zobel, wagt Wilhelmine den Start in ein neues Leben. Aufträge bekommt Wilhelmine zugeschustert von ihren Nachbarn Joseph Rütten und Dr. Zacharias Löwenthal (Gründer des Verlags Rütten & Loening). Interessant finde ich zu lesen, wie der Aufbau-Verlag entstanden ist und wie klein eigentlich alles einmal angefangen hat. Die Protagonisten sind wunderbar gezeichnet und unterscheiden sich durch starke Charakterzüge. Wilhelmine die ruhige und besonnene Person, die Politik zwar wichtig findet, sich aber niemals einmischen würde um ihren Standpunkt darzulegen und auf der anderen Seite Henriette, die keine Angst und keine Skrupel kennt ihre Meinung lauthals kundzutun und damit auch öffentlich nicht hinter dem Berg hält. Trotzdem können sich die beiden Freundinnen immer aufeinander verlassen. Dieser Aspekt wird zum Ende des Buches hin noch sehr wichtig werden. Ein lesenswerter Roman der gut recherchiert wurde und in dem reale Persönlichkeiten einen Großteil der Geschichte einnehmen.

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    janein
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