Der Vogelgott (eBook / ePub)

Roman
 
 
Merken
Teilen
Merken
Teilen
 
 
Hier hat eine große Erzählerin aus einer grimmigen Geschichte einen grandiosen Roman gemacht. Die Mitglieder einer wissenschaftlich orientierten Familie werden durch eine zufällige Entdeckung auf einem Kirchenbild in den schwer durchschaubaren Mythos eines...
sofort als Download lieferbar

Bestellnummer: 92633507

eBook16.99
Download bestellen
sofort als Download lieferbar

Bestellnummer: 92633507

eBook16.99
Download bestellen
Hier hat eine große Erzählerin aus einer grimmigen Geschichte einen grandiosen Roman gemacht. Die Mitglieder einer wissenschaftlich orientierten Familie werden durch eine zufällige Entdeckung auf einem Kirchenbild in den schwer durchschaubaren Mythos eines...

Kommentare zu "Der Vogelgott"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion S., 07.11.2018

    Als Buch bewertet

    Düster

    Der Vogelgott von Susanne Röckel

    Dieser Roman wurde zum Buchpreis 2018 nominiert. Er ist anders als die meisten Bücher, die ich in der letzten Zeit dort entdeckt habe. Er ist düster und erinnert fast an schaurige Geschichten von H.P. Lovecraft. Zumindest musste ich beim lesen direkt an die Werke dieses Autors denken, zumindest die Stimmung beim lesen ähnelt dem. Der Schauplatz liegt in der heutigen Zeit.

    Konrad Weyde ist Ornithologe, er geht dem mit einer großen Leidenschaft nach. Als er einen seltsamen Vogel erlegt, passieren auf einmal in seinem Umfeld, und in dem seiner erwachsenen Kinder, Theodor, Dora und Lorenz, merkwürdige, beinahe mystische Dinge.
    Dem Leser wird schnell klar, dass die die vier es mit einem Kult um den Vogelgott zu tun haben. Die Erlebnisse der vier sind sehr düster und schaurig.
    Auf seine besondere Art macht dieser Roman Angst, man fühlt sich als wären die Menschen diesem Gott und seiner Willkür hilflos ausgeliefert.
    Interessant fand ich,maß die Autorin dem Leser einiges aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so bekam man einen umfassenden Einblick, konnte sich eine fundierte Meinung bilden.
    Dennoch habe ich mich am Ende gefragt, ob eine Botschaft hinter allem steckt, oder wollte die Autorin nur mit den geheimen Ängsten vieler Menschen spielen und sie in ein makabres und düsteres Setting verpacken? Um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht genau, aber ich habe diesen Roman sehr gern gelesen. Er ist zwischen der Vielzahl an Neuerscheinungen etwas, dass herausragt durch seine Einzigartigkeit.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 04.11.2018

    Als Buch bewertet

    Es ist ein düsterer und etwas unheimlicher Roman, den uns die Autorin Susanne Röckel mit dem Buch „Der Vogelgott“ präsentiert. Erzählt wird in vier Teilen die Geschichte der Familie Weyde. Der Vater und seine drei Kinder haben zu unterschiedlichen Zeiten und auf unterschiedliche Art Begegnungen mit dem Vogelgott.
    Im Prolog erleben wir den Vater Konrad, der Hobbyornithologe ist. Er hat sich in die Berge begeben, um Wanderfalken aufzuspüren. In dieser unwirklichen Gegend sieht er riesige unbekannte Vögel. Was geschieht mit ihm, als er sich ihnen nähert? Er spricht nie darüber.
    In den weiteren drei Teilen berichtet jeweils eines der drei Kinder, die auch auf ihre Weise von Vögeln fasziniert sind.
    Thedor bricht sein Medizinstudium ab und geht nach Afrika, um ein Hilfsprojekt zu unterstützen und erlebt dort verwirrende Dinge, die ihn fast um den Verstand bringen und er landet im Sanatorium. Thedors Schwester Dora ist angehende Kunsthistorikerin, die auf ein übermaltes Bild stößt; unter dem Madonnenbild werden schreckliche Gestalten sichtbar. Der Journalist Lorenz will Albträumen bei Kindern auf den Grund gehen.
    Über allem liegt der Mythos eines Vogelgottes, der jedes der Familienmitglieder fasziniert. Es herrscht die ganze Zeit eine bedrohliche Atmosphäre, obwohl eigentlich nichts Dramatisches passiert. Die Geschichte ist unheimlich und man spürt eine unterschwellige Angst.
    Es ist ein irritierender Roman, den wohl jeder auf seine eigene Weise interpretieren kann. Man muss sich auf dieses Buch einlassen können.
    Eine schauerliche Geschichte.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kaffeeelse, 10.06.2019

    Als Buch bewertet

    Was für ein wunderbares Buch! Wieder ein Lesehighlight und was für eines. Erstmal möchte ich diesen unwiderstehlichen Lesesog erwähnen, es entsteht fast ein Rausch beim Lesen dieses Buches. Man kann und will es nicht aus der Hand legen, ein unbedingter Wissensdrang nach der Auflösung, nach dem Ende hat mich beim Lesen gepackt. So etwas hat man selten. Schon dafür allein hat die Autorin die Höchstpunktezahl verdient. Dann diese Geschichte, sie ist in vier Teile gegliedert, vier verschiedene Personen der Familie Weyde erzählen Teile ihres Lebens, alle vier haben Berührungspunkte mit etwas Unerklärlichem/etwas Bedrohlichem, jeder weitere Teil erklärt auch mehr aus dem vorhergehenden Teil/aus den vorhergehenden Teilen, dabei wird Fiktion und Wirklichkeit geschickt verwoben, so dass vor den Augen des Lesers eine eventuelle Wirklichkeit entsteht. Echt geschickt gemacht. Auch dafür ist in meinen Augen eine Höchstpunktzahl erforderlich. Dann ist die Geschichte wie ein Schauerroman gehalten, dabei ist dann die Sprache zu erwähnen, die sehr antiquiert gehalten ist, eigentlich wähnt man sich durch diese Sprache in vergangenen Sphären, ich bin beim Lesen richtig über die Worte Flughafen und Laptop gestolpert, es passte für mich nicht zum Text. Herrlich nicht? Auch zeichnen sich die verschiedenen Teile durch einen unterschiedlichen Sprachklang aus, es wird durch die Autorin versucht den verschiedenen Personen angepasst zu erzählen. Wunderbar, auch dafür hat Frau Röckel eine Höchstpunktezahl verdient. Insgesamt in meinen Augen also ein absolut außergewöhnliches Buch!


    Zur Geschichte: 4 Mitglieder der Familie Weyde kommen in Kontakt mit dem Bösen. Im Prolog kommt der Vater Konrad Weyde, ein Ornithologe, in ein Bergdorf und sichtet einen ihm unbekannten großen Vogel, der Jagdinstinkt erwacht. Im Teil 1 wird das Jüngste der Kinder von Konrad Weyde, Thedor, ein ehemaliger Medizinstudent, in ein fiktives tropisches Land zum Leiten einer Krankenstation versetzt und kommt in Kontakt mit einem uralten bedrohlichen Kult, seinem Gott und dessen Jüngern. Im Teil 2 interessiert sich das mittlere Kind von Konrad Weyde, Dora, eine Kunsthistorikerin, für ein Madonnenbild in einer Kapelle und entdeckt, dass dieses übermalt wurde. Um was zu verdecken? Und im Teil 3 entdeckt der Älteste des Weyde-Nachwuchses, Lorenz, ein Journalist, Ungereimtheiten in der Behandlung von Kindern in einer Heilanstalt. Alle vier Mitglieder der Familie Weyde kommen in Kontaktmit mehr oder weniger irdischen Vertretern des Vogelgottes, namentlich sehr ähnlich und außerdem durch Äußerlichkeiten erkennbar. Und sehr gewürzt wird die Geschichte noch durch einen interessanten Bezug auf Mythen und historische Gegebenheiten, teils real und tels fiktiv. Insgesamt wird eine sehr düstere und bedrohliche Stimmung erzeugt.


    Ich gebe eine unbedingte Leseempfehlung!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Andere Kunden kauften auch