Die Kino-Saga: 1 Das Kino am Jungfernstieg (eBook / ePub)

Roman - Die Kino-Saga 1

Micaela Jary

Durchschnittliche Bewertung
5Sterne
2 Kommentare
Kommentare lesen (2)

5 von 5 Sternen

5 Sterne2
4 Sterne0
3 Sterne0
2 Sterne0
1 Stern0
Alle 2 Bewertungen lesen

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Die Kino-Saga: 1 Das Kino am Jungfernstieg".

Kommentar verfassen
Band 1 der großen Kino-Saga aus der deutschen Nachkriegszeit.

November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Ebenfalls erhältlich

  • Buch - Das Kino am Jungfernstieg
    13.40 €

Print-Originalausgabe 13.40 €

eBook9.99 €

Sie sparen 25%

Download bestellen

sofort als Download lieferbar

Bestellnummer: 108043768

Verschenken
Auf meinen Merkzettel
Versandkostenfrei
Bestellungen mit diesem Artikel sind versandkostenfrei!

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Die Kino-Saga: 1 Das Kino am Jungfernstieg"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja W., 10.08.2019

    Als Buch bewertet

    "Das Kino am Jungfernstieg" aus der Feder der Autorin Micaela Jary ist der fulminante Auftakt einer großen Familiesaga bei der sich alles um einen Kono-Dynastie im Hamburg der Nachkriegszeit dreht.

    Wir befinden uns im Jahr 1946. Lili Paal, geborene Wartenberg, ist gelernte Film-Cutterin und lebt nun in Berlin. Ihre Leidenschaft zum Film wurde durch ihre Eltern geweckt, die 1926 in Hamburg ein erfolgreiches und glamouröses Kino betrieben. Nach dem Tod ihres Vaters hat Lilis Halbschwester Hilde das Kino geerbt und will es nun verkaufen. Ein britischer Offizier namens Johan Fontaine ermöglicht es ihr nach Hamburg zu ihrer schwerkranken Mutter zu reisen.
    Gleichzeitig möchte Lili ihren Aufenthalt in Hamburg dazu nutzen nach alten Filmrollen zu suchen, die während des Krieges verschwunden sind. Hier in ihrer Heimatstaddt lernt Lili auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen......

    Für mich ist der Autorin mit diesem tollen Roman wieder ein Meisterwerk gelungen. Diese Geschichte, die mit einem herrlichen Prolog beginnt, hat mich von Anfang an begeistert und in ihren Bann gezogen. Ich bin vollständig in die Welt des Films und Kinos eingetaucht. Und man merkt sofort, dass die Autorin eine ganz besondere Bindung zu dieser Materie hat. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich dieses prunkvolle Kino vor mir und genieße ganz besondere Filmabende. Aber nach Ende des Krieges und der Aufteilung Berlins ist alles anders. Uns wird auch in dieser interessanten Lektüre auch vergangene Geschichte nahe gebracht. Wie glücklich war Lili, als sie nach Hamburg in ihre Heimatstadt reisen konnte. Ich kann mir ihr entsetztes Gesicht vorstellen, als sie das ganze Elend vor sich sieht. Alle Charaktere, allen voran Lili sind so wunderbar beschrieben. Sie werden vor meinem inneren Auge lebendig. Begeistert habe ich mich mit Lili auf die Suche nach diesen alten Filmrollen gemacht. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und dann ist etwas passiert, das für Gänsehautfeeling gesorgt hat und dessen Ausmaße mich tief berührt haben. Und dann das Ende, das förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Aber ich mache mir einstweilen selbst so meine Gedanken, wie diese herausragende Geschichte weitergehen könnte.

    Für mich ist diese atemberaubende Lektüre eine Lesevergnügen der Extraklasse. Und auch das Nachwort berührt mit tief. Was für eine schlimme Zeit. Für mich ist dieses Buch wirklich ein packendes Lesevergnügen, das für unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden gesorgt hat. Für mich ein Lesehighlight, für das ich gerne 5 Sterne vergebe.

    Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 24.07.2019

    Als Buch bewertet

    Ein mysteriöser Todesfall und andere Geheimnisse

    „Dieser Streifen war wichtig - und sie meinte, ihn für immer zu verlieren, wenn sie ihn aus den Händen gab.“ (S. 138).
    November 1946: Lili Paal (geb. Wartenberg) arbeitet als Cutterin für die neugegründete DEFA in Berlin, als sie von ihrer Halbschwester Hilde erfährt, dass es ihrer Mutter Sophie in Hamburg von Tag zu Tag schlechter geht. Um zu ihr zu reisen, benötigt Lili einen Interzonenpass – den sie sich vom britischen Filmoffizier John Fontaine erhofft. Capitain Fontaine bietet ihr einen Deal an: Lili hat schon einmal einen im Krieg nicht fertiggestellten Film gefunden und geschnitten. Wenn sie ihm das Versteck eines weiteren Films verrät und ihm hilft, diesen aufzustöbern, nimmt er sie mit nach Hamburg. Zufällig hat Lili gehört, dass in Travemünde der letzte Film mit der berühmten Thea von Middendorff versteckt sein soll. Dieser Film ist berüchtigt, weil Theas Mann beim Dreh ums Leben kam und die Todesumstände nie öffentlich gemacht wurden. Und der damalige Regisseur, Leon Caspari, dreht zufällig gerade den ersten Nachkriegsfilm – mitten in Hamburg ...

    „Das Kino am Jungfernstieg“ von Micaela Jary ist der Auftakt einer neuen Reihe um die Entwicklung des Kinos nach dem Krieg und beleuchtet dabei die Geschichte der fiktiven Familie Wartenberg. Lilis Vater hatte das Kino in den 30er Jahren gegründet und ihre Mutter Sophie hattte es all die Jahre geleitet. Als Lilis Vater kurz vor Ende des Krieges erschossen und ihr Haus bei einem Bombenangriff zerstört wurde, musste sie zu ihrer älteren Tochter Hilde und deren Mann ziehen.

    Lili ist geschockt, als sie im völlig zerstörten Hamburg ankommt und kaum etwas wiedererkennt. Das Lichtspielhaus der Familie steht zwar noch, hat aber im Krieg gelitten: „Es kam ihr vor, als wäre das Lichtspielhaus ein Sinnbild des Zustands ihrer Mutter – noch war nicht alles verloren, aber der Patient war schwer krank und lag im Sterben.“ (S. 105). Ihre Mutter vegetiert nur noch vor sich hin, ist nur selten bei Bewusstsein und spricht nicht mehr. Sie hat allen Lebenswillen verloren. „Ich erkenne sie nicht mehr... Ich weiß nicht mehr, wer meine Mutter wirklich ist.“ (S. 149)
    Von ihrer Halbschwester ist Lili sehr enttäuscht. Statt sich um die Mutter zu kümmern, spekuliert Hilde auf deren baldigen Tod, damit sie das Lichtspielhaus endlich schließen können. Hildes Mann hat einen florierenden Schwarzhandel aufgebaut, es fehlt ihnen an nichts, aber Lili muss um jede Scheibe trockenes Brot und jeden Tee für Sophie betteln.
    Zum Glück gibt es Hildes 16jährige Tochter Gesa, die ihre Oma über alles liebt und bisher für sie gesorgt hat „Wie sollte sie erwachsen werden mit dem Gedanken, zu wenig für ihre Großmutter getan zu haben, wenn diese starb?“ (S. 273)

    Während der Suche nach den Filmrollen kommen sich Lili und Capitain Fontaine näher. Er ist charmant und zuvorkommend, macht ihr Komplimente. Es funkt zwischen ihnen, aber Lili ist verheiratet, auch wenn sich ihr Mann noch in Kriegsgefangenschaft befindet. Zudem stellen sie bei ihren Nachforschungen fest, dass auch Lilis Mutter irgendwie in den Skandal um den Tod von Theas Mann verwickelt gewesen sein muss.

    Man merkt dem Buch an, dass Micaela Jary über eine Epoche und Thematik schreibt, die sie von klein auf kennt und liebt, denn ihr Vater war der berühmte Filmkomponist Michael Jary.
    Sehr bildlich schildert sie das zerstörte Hamburg, wie die Menschen ums Überleben kämpfen und was der Hungerwinter 1946/47 anrichtete. Sie beschreibt, wie die Besatzer das Gebiet verwalteten und u.a. eben auch die Filmindustrie langsam wieder aufbauten.
    Die Zustände in Hildes Familie haben mich erschüttert. Wie können sie und ihr Mann nur so herzlos sein und nur an ihr eigenes Vorankommen denken. Ich hoffe, dass sie im nächsten Band die Strafe dafür bekommen!
    Die Suche nach den Filmrollen und die dabei gefundenen Erkenntnisse gestalten sich so spannend, dass es fast schon wie ein Krimi anmutet. Ich bin extrem gespannt, wie es nächstes Jahr in „Der Filmpalast“ weitergeht.

    5 Sterne und meine unbedingte Leseempfehlung!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Mehr Bücher des Autors

Weitere Empfehlungen zu „Die Kino-Saga: 1 Das Kino am Jungfernstieg (eBook / ePub)

Dieser Artikel in unseren Themenspecials