Die Korffs: 2 Als die Hoffnung uns gehörte (eBook / ePub)

Die Korff-Saga
 
 
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New York, 1923: Gemeinsam mit seiner Verlobten Scarlett plant der junge Philipp Korff eine Europareise, um die kluge Amerikanerin seiner Familie vorzustellen. In Wirklichkeit hat die Reise einen dramatischen Grund: Scarlett ist schwer krank und hofft auf...
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New York, 1923: Gemeinsam mit seiner Verlobten Scarlett plant der junge Philipp Korff eine Europareise, um die kluge Amerikanerin seiner Familie vorzustellen. In Wirklichkeit hat die Reise einen dramatischen Grund: Scarlett ist schwer krank und hofft auf...

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Kommentare zu "Die Korffs: 2 Als die Hoffnung uns gehörte"

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Alle Kommentare
  • 3 Sterne

    36 von 41 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 14.02.2019

    1923. Philipp Korff hat während seines Aufenthaltes in New York seine große Liebe in der Amerikanerin Scarlett Wilson gefunden und sich mit ihr verlobt. Dass Scarlett unheilbar krank ist, weiß Philipp und setzt alles daran, seiner Liebsten zu helfen. Zusammen mit ihr reist er nach Europa, um mit ihr sowohl Dr. Borsche in Berlin als auch Dr. Freud in Wien aufzusuchen und eventuell einen Heilungsweg für Scarletts Krankheit zu finden. Gleichzeitig verbinden die beiden Verliebten die Reise mit Besuchen bei Philipps Familie. In Berlin treffen sie auf seine Mutter, zu der Philipp seit einigen Jahren so gut wie gar keinen Kontakt hatte. In Wien endlich ziehen sie bei Philipps Vater Maxim Korff in sein Gutshaus an der Donau ein, um sich kennenzulernen. Europa ist in einer Umbruchsphase, Österreich ein aufgesplittertes Land, und Hitler, der noch im Gefängnis sitzt, wird mit seinen Ansichten langsam zum Hoffnungsträger von vielen und Maxim unterstützt ihn dabei…
    Michael Wallner hat mit seinem Buch „Als die Hoffnung uns gehörte“ den zweiten Band seiner Korff-Saga vorgelegt, der leider nicht so sehr fesseln kann wie der erste Teil „In Zeiten der Liebe und des Krieges“. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen, um immer wieder im Wechsel an der Seite der Protagonisten zu stehen und die einzelnen Schicksale mitzuverfolgen, während die damaligen gesellschaftlichen Ansichten im Hintergrund gut mit der Geschichte verwoben werden und die Informationen über Hitlers langsamen Aufstieg in der politischen Landschaft aufgezeigt werden. Überhaupt ist die Umbruchszeit im Handeln und Denken der Menschen interessant zu lesen. Gleichzeitig erfährt der Leser über die unterschiedlichen Behandlungsansätze in Bezug auf Scarletts Krankheit und die damals bekannten Ärzte Borsche und Freud, die bis in die heutige Zeit medizinischen Einfluss haben. In wechselnden Perspektiven steht der Leser mal an der Seite von Philipp und Scarlett, mal an der von Ludwig, Katharina oder Maxim und erlebt jeden auf seine Art, wie sie mit den Gegebenheiten umgehen. Ein Spannungsbogen ist in diesem Buch nicht zu finden, dafür darf der Leser einige Reisen erleben, denn nicht nur New York und Wien sind Handlungsorte, sondern auch Berlin, Kuba und Pennsylvania stehen auf dem Reiseplan.
    Die Charaktere bleiben in diesem Teil ein wenig blass, der Leser steht bei der Lektüre eher außen vor und beobachtet das Treiben der einzelnen Protagonisten. Einzig Scarlett kann das Herz des Lesers erwärmen, denn sie geht als junge Frau mit ihrem Schicksal erstaunlich gefasst um, genießt das Leben in vollen Zügen und will so viel erleben, wie möglich. Maxim ist in diesem Buch eher von gesetzterer Natur, er wirkt weniger bedrohlich und herrisch. Auch Gattinger ist eher eine Randerscheinung. Philipp wirkt wie ein weichgespülter verliebter Tropf, was man ihm aber durchgehen lassen kann. Seine Fürsorge ist nicht nur liebenswert, sondern für die damalige Zeit auch sehr anständig.
    „Als die Hoffnung uns gehörte“ ist der leider etwas langatmige Mittelteil der Korff-Trilogie, in der nicht viel passiert und eher informativ ist, wenn es um die politischen Entwicklungen geht. Der letzte Band wird hoffentlich wieder etwas fesselnder.

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 08.02.2019

    Der österreichische Schriftsteller Michael Wallner wurde einst mit April in Paris zum internationalen literarischen Superstar. „Als die Hoffnung uns gehörte“ enttäuscht aber leicht, jedenfalls am Anfang. Es ist typischer Mittelteil der zu erwartenden Trilogie der Korff-Saga und hat auch nicht ganz den Drive seines früheren Romans „Die Frau des Gouverneurs“.
    Natürlich ist deswegen noch kein schlechtes Buch, aber die Figuren erreichen den Leser manchmal nicht in der gewohnten Tiefe und ein großer Lesesog entsteht auch nicht. Das war früher ein wichtiges Merkmal des Autors.

    Zu den gelungenen Passagen gehören die Abschnitte um Scarlett und ihre Erkrankung. Sie hat einen Gehirntumor und muss damit fertig werden, vermutlich bald zu sterben.
    Die Beziehung zu ihrer großen Liebe Philipp ist davon beeinflusst. In Wien lässt sie sich von Dr.Freud behandeln.

    Als Zeitportrait der zwanziger Jahre ist der Roman nicht zu verachten, da einige politische Strömungen der Zeit gut erfasst werden. Erstaunlich ist auch, wie viel man in diesem Buch herumkommt. Von New York nach Wien, Berlin, Bayern, Pennsylvania, sogar Havanna in Kuba.
    Das Buch ist weder Top noch Flop. Man muss es nicht unbedingt lesen, aber man kann es ohne zu bereuen. Es wird auch sicher seine Leserschaft finden.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Viktoria B., 25.02.2019

    ‘Als die Hoffnung uns gehörte‘ ist ein historischer Roman des Autors Michael Wallner. Außerdem ist er der zweite Teil der Korff-Saga.

    Der Roman gliedert sich insgesamt auf einundvierzig Kapitel in sieben Teilen auf. Jeder Teil hat einen Titel, sowie auch jedes Kapitel. Das fand ich toll, denn bei mir hat das immer mein persönliches Kopfkino angeregt und mich dazu bewogen bereits vorher zu sinnieren was dort passieren könnte!

    New York im Jahr 1924 bildet einen tollen und gelungenen Einstieg. Ich war von der ersten Zeile an von den Figuren und der Zeit gefangen. Ich muss gestehen, ich kannte die Saga bisher nicht. ‘Als die Hoffnung uns gehörte‘ ist für mich also der erste Teil der Reihe – ich konnte aber, zumindest für mich, keine Probleme dadurch erkennen. Es macht wie es aussieht nichts wenn man den ersten Teil nicht kennt – ich werde mir diesen aber definitiv noch zulegen da ich sehr neugierig auf die Ereignisse dort bin! Außerdem werde ich diese Reihe auch bestimmt im Auge behalten und mir weitere Bände zulegen! Ich mag die verschiedenen Figuren hier gerne, mir sind einige von ihnen ans Herz gewachsen. Außerdem wird hier gegen Ende hin nochmal schön Spannung für den nächsten Teil aufgebaute – einem bleibt also gar nichts anderes übrig als den nächsten Band herbeizusehnen!

    Fazit: Sehr gelungener historischer Roman. Der Autor Michael Wallner konnte mich von der Korff-Saga überzeugen und in mir einen neuen Fan gewinnen! Ich warte nun gespannt darauf wie und wann es weiter gehen wird!

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    janein

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