Die verlorene Schwester (eBook / ePub)

Roman
 
 
%
Merken
Teilen
%
Merken
Teilen
 
 
Das Leben, von dem wir träumten.

Bern, 1968: Nach dem Tod des Vaters werden die Schwestern Marie und Lena der kranken Mutter von der Fürsorge entrissen. Die Mädchen werden getrennt und an Pflegefamilien "verdingt", bei denen sie schwer arbeiten müssen....
sofort als Download lieferbar
versandkostenfrei

Bestellnummer: 99645017

Gedruckte Verlagsausgabe 13.40 €
eBook-25%9.99
Download bestellen
sofort als Download lieferbar
versandkostenfrei

Bestellnummer: 99645017

Gedruckte Verlagsausgabe 13.40 €
eBook-25%9.99
Download bestellen
Das Leben, von dem wir träumten.

Bern, 1968: Nach dem Tod des Vaters werden die Schwestern Marie und Lena der kranken Mutter von der Fürsorge entrissen. Die Mädchen werden getrennt und an Pflegefamilien "verdingt", bei denen sie schwer arbeiten müssen....

Kommentare zu "Die verlorene Schwester"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lerchie, 15.11.2018

    Verdingkinder

    2008. Sie lebte eine Lüge und sie konnte es einfach nicht ändern…
    Anna Volkmann war eine erfolgreiche Investmentbankerin in einer großen Bank. Doch an Familie fehlte es ihr. Zwar lebte ihre Mutter noch –oder eigentlich war es ihre Adoptivmutter, wie sie kürzlich überraschend erfahren hatte…
    1969. Lena und Marie Flaucher lebten mit ihrer Mutter zusammen. Der Vater war vor ein paar Monaten gestorben und seither lebte ihre Mutter nur noch in Trance…
    So konnte es geschehen, dass die Kinder als verwahrlost abgeholt und in ein Kinderheim gesteckt wurden…
    Und genau deshalb wurden sie zu Verdingkindern…
    Verdingkinder hatten es in der Regel nicht besonders gut. Marie besser als Lena….
    2008. Und Jahre später gab es da eine junge Frau, die auf ihre Adoptionsunterlagen gestoßen war und sich nun fragte wer ihre leibliche Mutter ist/war…
    Inwiefern lebte sie eine Lüge? Warum konnte sie das nicht ändern? Warum hatte Anna nicht früher erfahren, dass sie adoptiert worden war? War das ein Schock für Anna? Warum hatte sich die Mutter der Mädchen nicht besser um sie gekümmert? War sie so sehr in ihrer Trauer gefangen? Sie hatte doch eine Verantwortung für die beiden Mädechen? Wie kann es passieren, dass Kinder, die doch noch eine Mutter haben, in ein Kinderheim kommen? Warum wurden sie zu Verdingkindern? Wieso war Marie noch besser dran als Lena? Würde Anna ihre leibliche Mutter suchen und vor allem auch finden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich trotz des etwas brisanten Themas leicht und flüssig lesen. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinveretzen. Jedoch bis ich dieses Buch anfing zu lesen, bzw. es gesehen hatte, hatte ich das Wort Verdingkinder nicht gekannt. Ich ahnte nicht, dass es sowas zu meinen Lebzeiten noch gegeben hatte. Auf jeden Fall nicht in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in der Schweiz. Das Wort verdingen kannte ich wohl, weil ja auch eine Magd oder ein Knecht sich verdingen und ich viele historische Romane gelesen habe. Aber Kinder?? Da wird darüber geschimpft, dass es Kinderarbeit in Indien gibt, aber was da in unserer allernächsten Nähe bis 1980 abgelaufen ist, da spricht niemand darüber. Das ist schon allerhand, eines der schwärzesten Kapitel der schönen Schweiz. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist zwar, was die Protagonisten betrifft erfunden, aber was diesen erfunden Personen passiert ist, das ist den Verdingkindern wirklich geschehen. Und ehrlich gesagt, ich kann wirklich nur noch den Kopf deswegen schütteln. Eigentlich hatte ich gedacht, bei uns in Europa sei die Sklaverei schon viel früher abgeschafft worden. Denn die Verdingkinder waren nichts anderes als Sklaven, zumindest in meinen Augen. Die beiden Mädchen in der Geschichte taten mir unendlich leid. Manchmal hätte ich heulen können, angesichts dessen, was diese beiden erdulden mussten. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, mich gut unterhalten, war spannend vom Anfang bis zum Ende und verdient eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 08.11.2018

    Verdingkinder
    „Die verlorene Schwester“ ist ein berührender Roman von
    Linda Winterberg. Der Schauplatz ist die Schweiz. Es ist erschreckend, wenn man liest, das es da 1968 noch Kinder gibt, die verdingt werden. Da denkt man ja eher ans 19. Jahrtausend. Sie werden zum Arbeiten, an Familien abgegeben und müssen schwer arbeiten und werden noch misshandelt. Ein hartes Schicksal, zu einer Zeit, in der ich schon lebte. Aber das gab es tatsächlich.

    Ws fängt mit dem Prolog im Jahre 2008 mit Anna an. Was es mit ihr auf sich hat, erklärt sich erst später.
    Dann geht es um Marie und Lena ab 1968 weiter. Der Vater ist gestorben und da die Mutter mit der Trauer nicht gut klar kommt und die Mädchen vernachlässigt, werden sie von der Fürsorge abgeholt. Die Schwestern werden getrennt. Das ist eine ergreifende Geschichte.

    Die Autorin versteht es geschickt die verschiedenen Schicksale zu interpretieren. Sie nimmt den Leser gefangen.
    Der Roman ist emotionell bewegend mit beeindruckender Sprache.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lese-katze92, 21.12.2018

    Bern 1968: Nachdem Maries und Lenas Vater verstirbt, gibt es niemanden, der sich um sie kümmern kann, denn ihre Mutter ist krank. Um den Mädchen eine gesicherte Zukunft gewährleisten zu können, werden sie durch die Fürsorge ihrer gesundheitlich angeschlagenen Mutter entrissen und getrennt voneinander in Pflegefamilien untergebracht , wo sich sich fortan als billige Arbeitskräfte verdingen müssen. Als eine der Schwestern jedoch unerwartet schwanger wird, versucht man ihr das Baby zu entreißen. Allerdings will die tapfere junge Frau die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Kind und ihrer Schwester nicht aufgeben. Jahre Der Ungewissheit später führt die Spur der verlorenen Schwester nach Deutschland. Wird es ihr gelingen, ihre Schwester zu finden? Welches Schicksal hat die Schwestern im Laufe ihres Lebens getrennt voneinander ereignet?

    Wie von Linda Winterberg gewohnt, ist ihr auch mit ihrem neuen Werk "Die verlorene Schwester" eine packende und emotionale Geschichte gelungen, welche mich zutiefst berühren konnte. Auch ihr detaillierter und gefühlvoller Schreibstil konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Besonders positiv aufgefallen ist mir ebenfalls der sprachliche Ausdruck sowie die flüssige Schreibweise, welche dieses Buch zusätzlich zu einem berührenden Lesevergnügen werden ließen. Die einzelnen Protagonisten wirkten auf mich stets authentisch und lebendig, zudem gefielen mir die atmosphärischen Beschreibungen der Umgebungen, welche der Handlung des Buches ebenso Authentizität verliehen haben. Insgesamt ist Linda Winterberg mit ihrem Werk eine emotionale und aufrüttelnde Geschichte gelungen, welche ich so schnell nicht vergessen werde.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Andere Kunden kauften auch

Mehr Bücher von Linda Winterberg

Weitere Empfehlungen zu „Die verlorene Schwester (eBook / ePub)

Andere Kunden suchten nach