Nie wieder ohne dich (eBook / ePub)

Als der Staat uns unsere Tochter wegnahm und wie wir um sie kämpften

Sabrina Bombarde

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Sabrina und Yoan sind überglücklich: Mit Louna haben sie die Tochter bekommen, die sie sich immer gewünscht haben. Doch als die Kleine wenige Wochen alt ist, tauchen in ihrem Gesicht Schwellungen auf. Kaum im Krankenhaus angekommen, werden...

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  • 5 Sterne

    9 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Viktoria B., 27.06.2019

    'Nie wieder ohne dich - Als der Staat uns unsere Tochter wegnahm und wie wir um sie kämpften' ist eine wahre Geschichte basierend auf den Erlebnissen und eigenen Erfahrungen der Autoren und Eltern Sabrina und Yoan Bombarde.

    Das Cover ist toll gestaltet, außerdem finde ich es sehr ästhetisch und ansprechend. Zugleich ruft es aber auch irgendwie traurige Gefühle in mir wach wenn ich den Titel damit in Verbindung setzte. Die Geschichte umfasst zwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Sabrina und Yoan. Abgeschlossen wird die Geschichte dann mit einem Epilog von beiden gemeinsam.

    Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die kleine Familie rund um Sabrina und Yoan holen. Außerdem stellt er einen ungeheuerlichen Kampf der Jahre dauern wird in Aussicht. Bereits nach diesem kurzen Text und der Vorstellung des Paares unter 'Über die Autoren' war ich schockiert aber auch sehr gespannt auf diese unfassbare Geschichte.

    Den Einstieg direkt in die Befragung bei der Polizei fand ich sehr gewagt aber auch sehr gelungen. Ich war von Anfang an von der Geschichte gefangen und bestürzt. Später bekommt man dann noch Hintergrundinformationen und erfährt wie es zu dieser ganzen Situation gekommen und was alles danach noch passiert bzw. wohl eher nicht passiert ist. Der Schreibstil ist angenehm und man kommt gut voran. Ich persönlich konnte das Buch nicht aus der Hand geben und habe es fast auf einmal gelesen.

    Man leidet und bangt von der ersten Seite an mit den Eltern mit. Die Erfahrungen welche sie bereits in so jungen Jahren machen und was sie alles über sich ergehen lassen mussten finde ich sehr traurig und zerstört irgendwie mein Vertrauen in sogenannte Rechtsstaaten und die Personen die dafür arbeiten. Allen voran Polizei, Jugendämter, Gerichte und Ärzte bzw. allgemein Krankenhausangestellte kommen hier nicht sonderlich gut davon. Das teilweise doch sehr ignorante Verhalten dieser Gruppen finde ich zutiefst verstörend. Aber zum Glück gibt es dennoch den einen oder anderen mit Mitgefühl und dem Sinn nach Gerechtigkeit.

    Fazit:
    Unfassbar dass gesetzestreuen Bürgern solch ein Unrecht und Leid vom Staat angetan werden kann. Ich kann nach wie vor nicht wirklich fassen und schon gar nicht glauben dass sich dies wirklich, in der heutigen Zeit aber vor allem in einem Land wie Frankreich, ereignet hat. Das Buch macht unendlich traurig aber zugleich auch wütend. Trotz all der negativen Gefühle welche diese Geschichte hervorruft gibt die Erfahrung der Familie Bombarde doch aber auch Hoffnung! Die Botschaft hier ist klar: Gebt niemals auf! Egal was passiert.

    Ich hoffe alle können hier noch etwas wichtiges mitnehmen, nämlich nicht vorschnell über andere zu urteilen denn meist gibt es einen Grund für das Verhalten bzw. die Ereignisse! Ich hoffe dass noch viele andere Leute das auch erkennen können!

    Schlussworte:
    Es ist beunruhigend dass Ärzte seltene Krankheiten nicht im Blick haben und sie bei ihrer Diagnose nicht nur nicht berücksichtigen sondern sie teilweise komplett zu ignorieren scheinen. Aber sicher gibt es auch den einen oder anderen der das nicht tut. Aber letztlich muss man darauf hoffen diese seltene Person zu finden damit einem geholfen werden kann.

    Außerdem muss ich noch anmerken dass Ich die Idee der Familie Bombarde, einen Verein zu gründen, sehr gut finde! Das hilft bestimmt der einen oder anderen Familie!

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lia48, 06.06.2019

    “Die Einschätzung eines Mediziners kann - auch wenn sie sich als falsch erweist - einen Schneeballeffekt auslösen. Behauptet ein Professor der Medizin, dass ein Baby Opfer von Misshandlungen geworden ist, so gibt er dem Psychiater bereits eine Richtung vor.“

    INHALT:
    Die jungen Eltern Yoan und Sabrina trifft es schwer, als ihnen ihre nur 3 Monate alte Tochter Louna weggenommen wird. Dem Mädchen geht es gesundheitlich sehr schlecht, doch Ärzte, Jugendamt und Justiz sind sich einig: Das Mädchen zeigt Spuren von Gewalteinwirkungen, die Eltern müssen die Täter sein!
    Yoan und Sabrina streiten alles ab, doch niemand will ihnen Glauben schenken.
    Die junge Mutter ist sich sicher, dass die schrecklich aussehenden Ödeme und blauen Flecken ihrer Tochter, auf die gleiche seltene Erbkrankheit hindeuten, mit der auch sie selbst zu kämpfen hat. Eine einzige Blutuntersuchung würde reichen, um dies zu bestätigen. Doch alle halten das Paar für schuldig.
    Es werden 4 Jahre vergehen, bis Yoan und Sabrina endlich freigesprochen werden...

    MEINUNG:
    Abwechselnd werden mehrere Kapitel am Stück aus den Perspektiven von dem 22-jährigen Yoan und von der 18-jährigen Sabrina erzählt.
    So schildert Yoan anfangs, wie sie beide plötzlich von der Polizei abgeführt und vernommen werden. Er beschreibt diese Situationen stark wertend, und zählt beispielsweise auf, was Polizei und Ärzte alles falsch gemacht haben und wie sie stattdessen hätten handeln müssen. Klar ist der junge Vater mit der Situation überfordert und es ist schrecklich, dass es solche falschen Anschuldigungen mit deren weitreichenden Folgen gibt. Doch mir war das an dieser Stelle etwas zu viel, da es wie eine reine Abrechnung auf mich wirkte. Stattdessen hätte ich mir hier gerne noch eine andere Sichtweise gewünscht (z.B. Polizei, Ärzte oder Angehörige).
    Aber ab Sabrinas Perspektive, konnte ich mich auf das Buch einlassen. Es gibt Rückblenden in die Vergangenheit, wodurch man die Protagonisten besser kennenlernt. Der Leser erfährt mehr über die seltene Erbkrankheit von Sabrina und vieles über die Krankengeschichte der kleinen Louna. Dies fand ich interessant, es hat mich auch emotional sehr angesprochen und bewegt. Ab hier hat mich die Erzählung sehr gepackt und ich habe sie gerne verfolgt.
    Es ist schrecklich, wenn man 4 Jahre lang für den freien Umgang mit dem eigenen Kind kämpfen muss! Und wenn man gleichzeitig von allen Leuten im Umfeld als Täter gesehen, verurteilt und ausgegrenzt wird - unvorstellbar!
    Das Fehlverhalten von Polizei und Co. hat mich hier immer wieder aufs Neue wütend gemacht und den Kopf schütteln lassen.
    Der Leidensweg der Familie wird dem Leser hier deutlich vor Augen geführt. Und die Tatsache, dass es tatsächlich manchmal solche schrecklichen medizinischen und juristischen Irrtümer gibt, die das ganze Leben bestimmen können...
    Doch die jungen Eltern in diesem Buch kämpfen für ihr Kind und für ihre Unschuld...

    FAZIT: Während mir das Buch anfangs etwas zu viel mit allen Leuten "abgerechnet" hat, konnte es mich schließlich doch noch für sich gewinnen. Eine Leseempfehlung und 4/5 Sterne!

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    janein
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