Pauline-Miller-Krimi: Schampus, Küsschen, Räuberjagd (eBook / ePub)

Ein rabenschwarzer Pauline-Miller-Krimi

Tatjana Kruse

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KÄTZCHEN, KRALLEN, SCHWERE KLUNKER: PAULINE MILLER IN DER BREDOUILLE!
Pauline Miller, ihres Zeichens Sängerin und Weltstar, probt den Aufstand: Die Polizei verdächtigt sie, einen überaus kostbaren Diamanten gestohlen zu haben. Skandal! So etwas...

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  • 5 Sterne

    Jennifer H., 19.06.2018

    Als Buch bewertet

    Tatjana Kruses Kriminalromane mit der Opernsängerin Pauline Miller sind immer wieder eine Schau und vor allem ein Fest für die Lachmuskeln. Das beweist die Autorin auch mit ihrem neuesten Fall, der von einem verzwickten Juwelendiebstahl während der Bayreuther Festspiele handelt. Und mittendrin ist wieder einmal, wenn wundert’s, die Millerin. Die rubineske Sängerin mit Alkoholproblem, narkoleptischen Terrier, kleinwüchsiger Agentin und lispelnden Isländerfreund zieht Fettnäpfchen sowie Fremdschämsituationen magisch an. Doch Pauline bzw. Pauly kennt sich inzwischen mit dem Chaos aus und kann gut damit umgehen, nur nicht mit der adligen, schlanken Konkurrentin Silke von Herrmann. Die falsche Blondine ist für sie ein rotes Tuch. Doch dieses Mal verlangt Chauffeur Yves, ein Ex-Countertenor, der überraschenderweise ins Räubermilieu gewechselt zu sein scheint, ihre Aufmerksamkeit…

    In „Schampus, Küsschen, Räuberjagd“ hat Tatjana Kruse wieder ihr ganzes komödiantisch-skurriles Können hineingelegt, das kein Leserauge trocken lässt. Ich habe mich jedenfalls wieder herrlich über die selbstironische Hauptprotagonistin und ihre bunte Mitarbeiter- und Freundeschar amüsiert. Noch dazu wurde ein kurzer Einblick in den alljährlichen Bayreuther Festspielzirkus gewährt. Die Krimikomponente begann wie immer recht heiter und unverhofft und endete actionreich-überraschend.

    FAZIT
    Die Pauline-Miller-Krimis sind filmreife Stücke mit hohem Unterhaltungswert. Ich kann nur hoffen, dass es noch einige Geschichten mit der sympathisch-chaotischen Sängerin geben wird.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 08.08.2017

    Als eBook bewertet

    Pauline Miller, Operndiva und Hobby-Kriminalistin, gibt ein Gastspiel in Bayreuth. Mit von der Partie sind wieder Boston-Terrier Radames, Managerin Bröcki, Mädchen-für-alles Yves sowie jede Menge Koffer und Designerklamotten.
    Vorab schwebt sie im 7. Wagner-Himmel, der dann durch zwei garstige Ereignisse getrübt werden: Erstens singt Intimfeindin Silke von Hermann ebenfalls in „Tristan und Isolde“ und Zweitens wird Pauly von der Polizei verdächtigt, einen kostbaren Diamanten gestohlen zu haben.
    Seit einiger Zeit hat sich nämlich ein Juwelendieb auf Paulines Spuren geheftet. Überall dort wo die Diva auftritt, verschwinden diverse Pretiosen.
    Als dann Yves den gestohlenen Klunker in seiner Tasche findet, ist Feuer auf dem Dach. Also plant Pauly eine Rückgabeaktion bei der sie und Bröcki auf dem Gerüst eines Hauses herumturnen, dabei dem echten Dieb in die Hände laufen und Bröcki von einer resoluten Dame eine Ladung Schrot in den Allerwertesten bekommt.
    Das Auftauchen von Arnaldur, ihrem isländischen Lover, sowie des Paulys Vater verheißen Spaß und Action für die Leser. Pauline selbst hat ein wenig Stress, denn einerseits gelingt die Rückgabe des Schmuckstücks nicht so einfach und zweitens will Arni ein Engagement an der Oper in Perm annehmen.
    Meine Meinung:
    Tatjana Kruse hat eine neue Gattung Krimis kreiert: Die KRIMÖDIE. Handfester Spaß, witzige Dialoge, kreative Wortschöpfung sowie Gedanken, die sich manche nicht aussprechen traut (wie z. B.: "Und Wagner konnte alles, nur keine Quickies." Zitat Seite 50)  lassen ihre Fans Tränen lachen. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen, denn Hermännchen und Paulys Vater kommen sich näher. Die werden doch wohl nicht  …? Doch das, liebe Leser, ist eine andere (neue??) Geschichte.
    Über die vielen Charaktere, die vielfältig und liebevoll ausgestaltet sind, muss ich regelmäßig herzlich lachen.
    Wortwitz und skurrile Gestalten begleiten uns Leser durch das Buch, das durchaus als neues Fitnessgerät – nämlich als Lachmuskeltrainer – gelten könnte.
    Ein Feuerwerk voll Gags sorgt für vergnügliche Stunden. Schade, dass die Seiten so schnell verflogen sind. Doch Paulines nächster Auftritt ist schon angedeutet: Auf ein Wiedersehen in WIEN.
    Fazit:
    Wer Spaß an schrägen Krimödien hat, ist hier richtig. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 09.08.2017

    Als Buch bewertet

    „Dauerkichersyndrom - tritt typischerweise beim Lesen eines Krusekrimis ein und kann zu Wangen- sowie Zwerchfellmuskelkater führen.“ (Zitat der Autorin) - auch „Schampus, Küsschen, Räuberjagd“ hat dieses Syndrom wieder bei mir ausgelöst.

    Endlich hat es Pauline (für ihre Freunde Pauly) geschafft: Sie singt bei den Bayreuther Festspielen die Isolde. Leider ist auch ihre größte Konkurrentin und Zweitbesetzung, dass Hermännchen, mit von der Party und will Paulys Rolle unbedingt abgreifen. Während diese sich noch gegen Silke von Hermanns Attacken währt, wird plötzlich ein berühmter Diamant gestohlen und Pauly verdächtigt. Unterstützt von ihrem narkoleptischen Boston Terrier Radames, ihrem unerbittlichen Wachhund – äh ihrer Managerin – Bröcki und Yves, ihrem unqualifizierten „Mädchen für alles“ (eigentlich ist er Opernsänger, aber zur Zeit ohne Anstellung) ermittelt sie also wieder auf eigene Faust.

    So wie Pauly stelle ich mir eine Operndiva vor: exzentrisch, leicht überkandidelt, leidenschaftlich und rubensfigürlich („Hungerhaken sind nicht so meins. Wie heißt es so trefflich? Ich möchte mich morgens beim Frühstück mit meiner Liebhaberin ums Nutella prügeln.“ (S. 34)). Sie lässt sich die Designerkleidung auf den weiblich runden Leib schneidern (in Anlehnung an Beth Dito?), hat ein Herz aus Gold und kann ihre Neugier nicht zügeln.
    Auch Managerin Bröcki ist außergewöhnlich: nur 128,5 m groß, aber nicht zu übersehen oder -hören. Sie peitscht Pauly unerbittlich und konsequent durch alle Termine, wacht eisern über deren Alkoholkonsum und ist gleichzeitig die beste Freundin, die sich eine Frau nur wünschen kann.
    Yves hingegen: Liebhaber aller Frauen, Lebemann, chronisch pleite und irgendwie immer gerade dann unpässlich, wenn´s drauf ankommt und mit nicht nur einem dunklen Geheimnis. „Ja ich mache Fehler – das Leben kommt ja auch ohne Gebrauchsanweisung!“ (S. 82) und „Ich kann nicht in den Knast. Ich bin zu schön.“ (S. 90)
    Und dann ist da noch Arnaldur: isländischer Dirigent mit Sprachfehler und Paulys eifersüchtige Fernbeziehung. Ein Bär von einem Mann mit ganz besonderen Plänen ...

    Tatjana Kruse überzeugt auch bei dieser Krimödie wieder durch skurrile Figuren, extrem guten Humor, eine rasante Handlung mit pointierten Wendungen und interessante Einblicke hinter die Kulissen einer Opernproduktion. Ich habe von der ersten bis zur letzten Zeile u.a. über diverse Missgeschicke gelacht und mit Spannung die überraschende Aufklärung des Falls verfolgt.
    Außerdem bin ich gespannt, ob und wie Pauly die Frage „Hund oder Mann? Die Frage ist doch, will man sich nur den Teppich versauen lassen oder das ganze Leben?“ (S. 247) im hoffentlich sehr bald erscheinenden nächsten Fall klärt.

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    janein
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