Raubkind (eBook / ePub)

Von der SS nach Deutschland verschleppt

Dorothee Schmitz-Köster

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Klaus B. ist Mitte Siebzig, als sein ordentliches Leben aus den Fugen gerät. Er erfährt, dass er als Kind Opfer eines Verbrechens wurde. Er selbst kann sich an nichts erinnern. Mit Hilfe einer Journalistin findet Klaus B. heraus, dass er in Polen...

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Kommentare zu "Raubkind"

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  • 5 Sterne

    Miss Norge, 05.10.2018

    Als Buch bewertet

    Ein Buch welches in die Kategorie Biografie und Erinnerung passt, aber kein Buch, welches man so schnell "ablesen" kann wie einen Roman. Einfach unvorstellbar was den Kindern damals angetan wurde und wie diese Erinnerungen ihr ganzes Leben geprägt haben. Im Buch nennt sich die Autorin Dorothee Schmitz-Köster nur "Die Journalistin". Durch diese namenlose Erwähnung kann ich mir vorstellen, soll allein die Geschichte im Mittelpunkt stehen. Denn eigentlich geht es hier hauptsächlich um das Schicksal der Kinder, was aus ihnen wurde und wie sie heute, mit den Vorgängen von damals, leben. Hauptperson ist Klaus B., mittlerweile Mitte 70 und er führt ein bescheidenes Leben mit seiner Frau Sonja, bis Die Journalistin anfängt zu recherchieren und auf seine Vergangenheit stößt. Unvorstellbar das staatliche Behörden und SS-Organisationen Hand in Hand arbeiteten und die Kinder, die ihr germanisches Aussehen weitergeben sollten, so von jetzt auf gleich aus der eigenen Familie gerissen wurde. "Die Besten" kamen in ein Lebensborn-Heim und hatten die Aussicht, nach Begutachtung, in eine SS-Familie zu kommen. Vorher wurde ihnen im Heim alles genommen, ihre Herkunft, ihre Sprache, ihre kleine Persönlichkeit und sogar ihr Name und ihr echtes Geburtsdatum, denn es sollte sehr schwer werden, zurückzuverfolgen was aus jedem einzelnen Kind wurde. Ihnen wurde immer erzählt sie würden bald abgeholt werden, doch die kleinen Kinder verstanden das sie von ihren echten Eltern abgeholt würden und saßen so tagtäglich an den Fenstern und warteten, doch die Eltern kamen niemals. Viele Kinder sind bis heute verschwunden und es ist nicht eindeutig zu beziffern wie viele damals verschleppt wurden. Einen richtige Bindung kann man zu Klaus B. und seiner Lebensgeschichte aufbauen, weil viele Bilder und Kopien der Akten mit in das Buch eingearbeitet wurden. Klaus B. hat Glück und findet seine Geschwister in Polen, doch das ist nicht vielen Verschleppten passiert. Eine gewissen Distanz bleibt trotz allem, allein schon die Sprachbarriere und die Entfernung. Doch man merkt auch, das den Geschwistern das gemeinsame Leben fehlt, die gemeinsame Vergangenheit, die es einfach nicht gab. Die innere Verbindung kann nicht hergestellt werden, denn die Zeit hat bei allen tiefe Wunden hinterlassen. Ein Buch welches Erinnerungen und eine historisch schreckliche Zeit verbindet. Schwere Kost, die vor allem durch die Ausdrucksweise und Beurteilung der Kinder sprachlos macht, aber trotzdem auch ein kleiner Hoffnungsschimmer, das sich vielleicht doch noch die einen oder anderen Familienangehörigen wiederfinden.

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    janein
  • 5 Sterne

    Barbara K., 16.09.2018

    Als eBook bewertet

    Dorothee Schmitz-Köster hat mit "Raubkind" erneut einen Lebensborn Roman vorgelegt,der mit mit großer Sachkenntnis die Probleme eines Menschen beschreibt,der gezwungenermaßen Kontakt zum "Lebensborn e.V."hatte bzw. von ihm vermittelt wurde.Die Suche nach den Wurzeln wird im Roman exakt beschrieben,das Auf -und Ab der Gefühle des Protagonisten mit viel Anteilnahme erfasst.Zugleich vermittelt das Buch Kenntnisse über die Praktiken der Nazis,die während des 2.Weltkrieges Kinder in ganz Europa raubten.Ich hoffe ,dass Leser,die bisher die braune Szene mit Gleichgültigkeit betrachtet haben,die rechte Gefahr mit anderen Augen sehen.

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    janein

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