Sizilienkrimi: Tante Poldi und die Schwarze Madonna (eBook / ePub)

Kriminalroman

Mario Giordano

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4Sterne
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Lecktsmiamarsch, Poldis Geburtstag steht vor der Tür! Blöderweise sieht es nicht so aus, als ob sie den überleben würde. Denn als in Rom eine junge Ordensschwester vom Dach des Apostolischen Palastes stürzt, gerät die Poldi unter Verdacht....

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Kommentare zu "Sizilienkrimi: Tante Poldi und die Schwarze Madonna"

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 27.03.2019

    Als Buch bewertet

    Der Deal mit dem Tod

    Beim Exorzismus einer Frau in Rom behauptet deren Dämon plötzlich auf bayrisch, er sei Poldi: „Isolde Oberreiter aus Torre Archiafi, hast mi?!“ (S. 9). Wenige Stunden später stürzt sich die junge Nonne, die dieser Beschwörung assistiert hat, vom Dach der päpstlichen Wohnung zu Tode. Da ist es nicht verwunderlich, dass ein Commissario der vatikanischen Gendarmerie und ein päpstlicher Padre vor Poldis Tür stehen, um sie zu befragen. Und obwohl Poldi weder die Besessene noch die Nonne kennt und der Fall für sie damit eigentlich erledigt wäre, macht sie sich natürlich selbst auf den Weg nach Rom, um zu ermitteln. Dabei bringt sie anscheinend ganz Torre Archiafi gegen sich auf, denn es werden Drohungen an ihre Hauswand gesprüht und die Signora Cocuzza kündigt ihr die Freundschaft.
    Doch auch der Neffe hat ein Problem. Irgendwas ist im Urlaub mit Valérie schief gegangen, aber er will (noch) nicht drüber reden.

    Tante Poldi steckt wieder mal in Schwierigkeiten. OK, das ist für den Neffen jetzt nichts Neues, auch nicht, dass er in den Fall mit reingezogen wird. Neu ist allerdings, dass er sich jetzt (endlich) als ihr offizieller „Krimiograf“ versteht – er dokumentiert und schreibt mit und wird aus ihren Fällen ein Buch machen. Mit seiner großen Familiensaga kommt er nämlich nicht wirklich weiter.
    Aber es gibt ein klitzekleines Problem – der Tod hat der Poldi ein Geschäft vorgeschlagen (welches, verrate ich hier natürlich nicht). Doch es sieht nicht so aus, als ob sich die Poldi an ihren Teil der Abmachen würde halten können ...
    Also wird wieder ermittelt, geflucht, gestritten, geliebt, geschrieben und die Perücke autgetufft.

    Ich liebe Tante Poldi und ihren Neffen einfach – den Humor, die Sprüche, die Spannung und das Zwischenmenschliche. Er hat bei ihr aber auch wirklich nichts melden. Außerdem warte ich inzwischen immer schon gespannt auf den Auftritt der Berühmtheiten, die Donna Poldina kennt – neben dem Papst sind es diesmal Gianna Nannini, Adiano Celentano (Danke für die Ohrwürmer lieber Mario Giordano) und Steve Jobs. Poldi ist eben einfach ein Original: gewitzt, erfahren, weit rumgekommen und sehr schlau. In ihren Commissario Vito Montana ist sie immer noch sehr verliebt – welches Vollweib könnte seiner „zyklopischen Virilität“ schon widerstehen?! Aber auch Russo scheint sich ja sehr für sie zu interessieren und es ist lange nicht klar, ob und wie er in diesen Fall involviert ist.

    Mario Girodanos Erzählstil ist einzigartig. Er zelebriert die deutsche Sprache geradezu, wirft mit Aufzählungen, Adjektiven und Superlativen nur so um sich – vor allem, wenn es um „Dings“ geht ;-).

    Die Handlung ist extrem spannend, mit mehr als einem echten Cliffhanger und einem filmreifen Showdown. Apropos: Die Bücher sollen nicht zufällig verfilmt werden? Also ich würde das Kino stürmen.
    Mich fasziniert, wie gekonnt immer wieder Details der Vorgängerbände integriert werden – hier taucht z.B. Kigumbe aus „Tante Poldi und der schöne Antonio“ wieder auf. Die Geschichte scheint nie abschließend auserzählt, alles ist miteinander verwoben. Ich hoffe, dass Poldi 100 wird und bis zum bitteren Ende ermittelt!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina W., 06.04.2019

    Als eBook bewertet

    Das war meine erste Tante Poldi, aber sicher nicht meine letzte!
    Spannend und witzig, eine perfekte Mischung.
    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, zum größten Teil liebenswert, es menschelt so schön.
    Der Stil gefällt mir auch gut, Giordano prägt wunderbare Ausdrücke…. Zum Schmunzeln, manchmal habe ich sogar laut gelacht – das passiert mir nicht so oft beim Lesen.
    Ich bin wirklich begeistert und muß unbedingt die ersten drei Bände lesen! Und ich freu mich auf den Nachfolgeband, den es hoffentlich, sicherlich geben wird.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilofee, 28.03.2019

    Als Buch bewertet

    Poldi reicht es. Sie hat die Nase voll. Ihr Geburtstag steht vor der Tür.
    Dummerweise sieht es aber so aus, als ob sie den nicht überleben wird.
    Der Tod macht solche Andeutungen.
    Als in Rom eine junge Ordensschwester vom Dach des apostolischen Palastes stürzt,
    gerät Poldi unter Verdacht.
    Wer ist, die Frau, die mit Poldis Stimme spricht und behauptet Isolde Oberreiter zu sein?
    Damit nicht genug, auf einmal wenden sich ihre Nachbarn aus Torre Archirafi von ihr ab.
    Poldi bekommt Drohungen an die Hauswand geschmiert.
    Langsam reicht es, Poldi stürzt sich in die Ermittlungen.
    Da hat aber nicht nur der Tod etwas dagegen, sondern auch der wahre Mörder.

    Auch dieser Band überzeugt wieder durch die wunderbare Sprache und
    Ausdrucksweise. Diese Poldi mit ihrer so bombenfesten Perücke
    und ihrem so handfesten Vokabular, die sogar mit dem Tod verhandeln kann.
    Sie steckt natürlich wieder mal in großen Schwierigkeiten.
    Ihr Neffe, der so gern ein großer Schriftsteller wäre und als Chronist
    der Geschehnisse fungiert, ist ja nichts anderes gewohnt von seiner Tante.
    Dieses Mal wird er aber so richtig in die Ermittlungen mit einbezogen.
    Es ist nicht so einfach neben einem Superhirn zu bestehen.
    P.O.L.D.I. Der Progressive-Oberreiter-Lügen-und-Drama-Index ist einfach nicht
    zu toppen.
    So ganz nebenbei wird der Leser durch die Eigenarten Siziliens und seiner Bewohner,
    bis zum Vatikan geführt.
    Die Charaktere sind einfach nur wunderbar. Schrullig, eckig und die Figur der Poldi
    ist ein richtiger strahlender Solitär.
    Resolut und selbstbewusst nimmt sie sich, was sie will.
    Der Autor spannt viele lose Fäden die am Ende auf wunderbare Weise zusammen laufen.
    Auch der vierte Band spart nicht an Originalität.
    Poldi bringt den Vatikan im Nonnen Habit völlig aus der Rolle,
    liefert sich heiße Verfolgungsfahrten und klärt ein altes Geheimnis in ihrem Dorf.
    Wir können sogar auf eine Hochzeit hoffen.
    Bis zum Schluss bleibt der Spannungsbogen erhalten.

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    janein
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