Ullstein eBooks: Von wegen Dolce Vita! (eBook / ePub)

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Love and Peace? Nicht mit Oma Angie!

Angelika »Angie« Schirner war schon in den 68ern ein echtes Blumenkind und ist im Herzen auch heute noch ein Hippie. Ganz anders ihre Tochter Janis, die ein Leben wie aus der Rama-Werbung führt - spießig und sicher....
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Love and Peace? Nicht mit Oma Angie!

Angelika »Angie« Schirner war schon in den 68ern ein echtes Blumenkind und ist im Herzen auch heute noch ein Hippie. Ganz anders ihre Tochter Janis, die ein Leben wie aus der Rama-Werbung führt - spießig und sicher....

Kommentare zu "Ullstein eBooks: Von wegen Dolce Vita!"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    22 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 06.07.2019

    Als Buch bewertet

    Schon lange ist die Blütezeit des 68-Blumenkindes Angie Schirner vorbei. Die 72-jährige Journalistin schlägt sich in Berlin mit kleinen Aufträgen, die ihr von einer Freundin zugeschustert werden, gerade so durch. Zu ihrer Tochter Janis hat sie seit Jahren keinen Kontakt und auch ihre Enkeltochter Leonie hat sie zuletzt als Kleinkind gesehen. Doch dann begegnet ihr Janis zufällig mitten in Berlin, der alte Zwist steht noch immer zwischen ihnen, so dass Janis Angie einfach stehen lässt. Aber Angie gibt so schnell nicht auf und macht durch leichte Spitzelarbeit die Bekanntschaft von Leonie, die nicht weiß, dass Angie ihre Oma ist. Da die 16-jährige Leonie mit ihrer Mutter so gar nicht kann und lieber mit ihren Freundinnen auf Ibiza die Sommerferien verbringen will, als mit Janis und deren Lover Sven in einem Wohnwagen durch Schweden zu fahren, schleicht sich das umtriebige Mädchen mit Sack und Pack davon und zwingt Angie, die sich gerade für eine Reportage mit ihrem klapprigen Porsche auf den Weg zu alten Hippiefreunden nach Sardinien macht, sie mitzunehmen. Schon bald stellen Angie und Enkelin Leonie fest, dass sie auf einer Welle schwimmen. Doch sie haben nicht mit Mutter Janis gerechnet…
    Tessa Hennig hat mit „Von wegen Dolce Vita!“ einen sehr unterhaltsamen und witzigen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig-leicht und lässt den Leser mit den ersten Zeilen in die Seiten abtauchen, um Angie und ihr Welt während der Fahrt nach Sardinien, aber sie auch im Kreise ihrer alten Freunde kennenzulernen. Leonie wächst dem Leser ebenfalls ans Herz, je mehr man von ihr erfährt und vor allem je mehr man von Janis und Sven zu lesen bekommt. Wunderbar lässt die Autorin ihre alternde Hauptprotagonistin eine „Sextanerblase“ mit Seniorenwindeln bekämpfen, die Musik der alten Helden von Woodstock wiederaufleben und das Grasrauchen wieder salonfähig werden. Die alten Blumenkinder, die für freie Liebe und gegen den Krieg demonstriert haben, sind in die Jahre gekommen, haben andere Lebenswege eingeschlagen, als sie jemals vorhersehen konnten. Aber es gibt auch einige Neuaussteiger, die der Jagd nach Erfolg und Geld abgeschworen und sich ein völlig anderes Leben aufgebaut haben. Vor der malerischen Kulisse Sardiniens lässt die Autorin diesen bunten Strauß an teils skurrilen Protagonisten ihrem Alltag nachgehen und gewährt dem Leser dabei einen Blick durchs Schlüsselloch auf alte Gefühle, nostalgische Erinnerungsfetzen und neue Romantik. Wunderbar stellt sie die verschiedenen Generationen gegenüber und entlockt dem Leser mit witzigen Dialogen so einige Lachsalven.
    Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und versprühen mit ihren individuellen Eigenschaften einen Charme, dem sich der Leser nicht entziehen kann und Teil der illustren Hippiegemeinschaft wird. Angie ist eine liebenswürdige Frau, die für ihr Alter noch recht unternehmungslustig ist. Sie ist offen und ehrlich und sieht das Leben nicht mehr durch die rosarote Brille. Von ihrer Erfahrung kann Enkelin Leonie profitieren, die erst als rebellischer Teenager daherkommt, um so dann Stück für Stück zu einer sympathischen jungen Frau zu mutieren. Janis wirkt wie eine verknöcherte alte Frau, die nur nach Prinzipien leben kann, aber auch sie mutiert bald zu einer Frau, die die Leichtigkeit des Lebens durchaus zu schätzen weiß. Aber auch Hans oder Sven tragen ihr Scherflein dazu bei, dass die Handlung konstant in Bewegung und abwechslungsreich bleibt.
    „Von wegen Dolce Vita!“ ist ein witziger und kurzweiliger Roadtrip mit Urlaubsfeeling, der sich in das Herz des Lesers stiehlt und für unterhaltsame Lesestunden sorgt. Absolute Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicole P., 18.07.2019

    Als Buch bewertet

    Tessa Hennig hat einen wunderbaren Sommerroman geschrieben. Er heißt „Von wegen Dolce Vita!“ und spielt größtenteils auf Sardinien.
    Angie ist eine ältere Frau, die in den 60er Jahren schon mal auf Sardinien war. Jetzt steht ein Wiedersehen mit ihren Freunden von damals an und Angie hat vor nach Sardinien zu reisen.
    Sie macht sich aber nicht alleine auf den Weg. Sie nimmt einfach ihre Enkelin Leonie mit, die durch Zufall in ihr Leben schneit. Angie ist nämlich seit Jahren mit ihrer Tochter Janis zerstritten und Janis hat ihr auch ihre Enkelin vorenthalten. Durch Zufall lernen sich die Beiden kennen und genauso ein Zufall ist es, dass Leonie in Angies Auto landet und mit ihr nach Sardinien fährt.
    Eine abenteuerliche Reise beginnt, von der Leonies Mutter alles andere als begeistert ist. Eigentlich hat Janis andere Sommerpläne. Sie will mit ihrem Freund Sven und Leonie nach Schweden fahren, aber sie machen sich auf die Suche nach Leonie und Angie und landen auch in Sardinien.

    Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Frau Hennig hat einen wunderbaren Schreibstil. Fängt man erst mal an eines der Bücher der Autorin zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Sie hat die Protagnonisten so toll beschrieben und man lernt alle Personen mit all ihren Facetten, guten und Schlechten Seiten kennen.
    Schon alleine die Fahrt nach Sardinien konnte ich mir bildlich perfekt vorstellen und Janis mit Sven im Wohnmobil unterwegs war zum Teil ein Bild für Götter.
    Die Landschaftsbeschreibungen von Sardinien waren einfach nur wunderbar und am liebsten würde man sofort hinfliegen. Ich war zwar schon einmal einen Tag in der Hauptstadt der Insel, aber von der tollen Landschaft und der wunderschönen Insel habe ich da nicht so viel mitbekommen. Dieses Buch ist auf alle Fälle ein Grund, nochmals nach Sardinien zu fahren.
    Die Familiengeschichte von Angie, Janis und Leonie ist wirklich ein wenig verzwickt und wird in diesem Roman wirklich toll aufgearbeitet. Natürlich verrate ich noch nicht den Ausgang, aber ich fand das Ende einfach nur wunderschön. Die Entwicklung von Leonie fand ich wirklich toll. Was so eine Insel aus einem richtig zickigen Teenager alles machen kann, grenzt schon an ein Wunder.
    Für mich war es ein rundum gelungener Roman und ich bin echt traurig, dass ich das Buch schon ausgelesen habe. Ich würde mir so sehr eine Fortsetzung dieser Geschichte wünschen. Das wäre wirklich klasse.

    Von mir gibt es für diesen besonderen Familienroman 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    janein

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