25 km/h (DVD)

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Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt...
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Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt...

Kommentare zu "25 km/h"

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  • 5 Sterne

    31 von 50 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MaRe, 07.05.2019

    aktualisiert am 10.05.2019

    Seit einer Ewigkeit hatten die Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg Schneider (Bjarne Mädel) keinen Kontakt mehr zueinander. Nun kommt der weitgereiste, nonchalante Topmanager Christian zur Beerdigung des Vaters in den Schwarzwälder Heimatort und bezeichnenderweise zu spät. Die daher zunächst frostige Atmosphäre zwischen ihm und Georg, der sich in die familiäre Verantwortung drängen ließ, als Tischler im Ort geblieben ist und den Vater bis zu dessen Tod gepflegt hat, lockert sich allmählich, als die Brüder beim Durchstöbern des Elternhauses ihre gemeinsamen Pläne aus Jugendtagen entdecken: eine Landkarte und eine „To-do-Liste“ für eine Reise an die Ostsee mit ihren Mofas. Mitten in der Nacht suchen sie nach den alten Mofas, finden sie tatsächlich, werfen sie an und tuckern mit 25 km/h los, um ihren Jugendtraum in die Tat umzusetzen – ein genialer Einfall oder eine Schnapsidee?

    „Wir-verwirklichen-alte-Träume-Geschichten“ mit Selbstfindungs- oder Selbsterkenntniselementen wurden natürlich schon häufig verfilmt. Die Version des deutschen Regisseurs Markus Goller (Jahrgang 1969, z.B. „Frau Ella“ - 2013, „Simpel“ - 2017: übrigens auch ein ganz eigenwilliges, warmherziges Roadmovie), bei der dieser erstmals seit „Friendship!“ 2010 wieder mit Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg (Jahrgang 1971, z.B. „Frau Müller muss weg“- 2015, „Kundschafter des Friedens“ - 2016) zusammengearbeitet hat, fügt dem Genre jedoch eine wirklich sehenswert liebenswürdige, entschleunigend nostalgisch-sehnsüchtige Variante mit schwerpunktmäßig Schwarzwälder Lokalkolorit und eindeutig persönlicher, biografischer Note (siehe Bonusmaterial mit Making-Of, Premierenclip und Trailer) hinzu.

    Es bereitet großen Spaß, den ungeheuer spiellustigen Hauptdarstellern Bjarne Mädel (etwa „Mord mit Aussicht“, 2008 - 2014, oder „Der Tatortreiniger“, 2011 - 2018) und Lars Eidinger (etwa „Familienfest“ - 2015, „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ - 2019) dabei zuzuschauen, wie sie sich auf dieser ungewöhnlichen, als Folge von teils skurrilen Episoden geschilderten gemeinsamen Reise als Brüder balgen (physisch und verbal) und wieder zusammenraufen und auf ganz natürliche Art Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Charakteren der Brüder herausarbeiten, die sich über 30 Jahre hinweg weit voneinander entfernt und entfremdet hatten und nun annähern. Selbst an den Stellen, an denen die meist spritzigen Dialoge mal schwächeln, klingt ihre Unterhaltung nicht schal oder aufgesagt.

    Mit Sandra Hüller (Tanja), Franka Potente (Ute), Alexandra Maria Lara (Ingrid), Jella Haase (Willie), Jördis Triebel (Lisa) und Wotan Wilke Möhring in einer abgefahrenen Rolle als „Hantel“ ist „25 km/h“ bis in die Nebenrollen klasse besetzt.

    Die charmanten Seitenhiebe auf die deutsche Mentalität sowie die Reminiszenzen an typische „Jungsfantasien“ wie beispielsweise Indianerspiele sind einfach lustig und die Idee, die Musiktitel (genaue Aufzählung unten) als mal beschwingten, mal melancholischen Taktgeber für die Handlung zu benutzen, ihr die Führungsposition über die Bilder zu überlassen und damit zur Überleitung von einer zu anderen Szene und nicht wie gewöhnlich „nur“ zur Untermalung des Geschehens einzusetzen, wunderbar.

    Fazit: „25 km/h“ ist erfrischend, luftig, dosiert albern, aber nie seicht oder läppisch, kurz: ein fantastisch gespieltes „Wohlfühl-Mofa-Roadmovie“ fürs Herz und die Lachmuskeln, das die volle Sternenzahl wert ist!

    PS: Zu hören und als Soundtrack käuflich zu erwerben sind die Musiktitel von: The Cure – „Boys don't cry“, All The Luck In The World – „Never“, Michael Nau – „Love survive“, The Cure – „Close to me“, Bilderbuch – „Maschin“, Camouflage – „The great commandment“, Fionn Regan – „Cormorant bird“, Yo La Tengo – „I’ll be around“, Camouflage – „Love is a shield“, Jonathan Jeremiah – „Happiness“, L.A. Salami – „When the poet sings“, Adam Torres – „Green mountain road“

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    janein
  • 3 Sterne

    21 von 37 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Doris K., 28.08.2019

    amüsanter Film. Empfehlenswert.

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    janein
  • 3 Sterne

    Ulrike E., 15.01.2020

    Ein unterhaltsamer Film

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    janein
  • 2 Sterne

    6 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    K.-P., 31.10.2019

    Das Versprechen der Werbung wurde für mich nicht erfüllt.

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    janein
  • 5 Sterne

    16 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hülya A., 09.10.2019

    Super schnelle Lieferung.Total schöner Film,tolle Schauspieler sehr gute Handlung,meiner Meinung nach.Kann ich nur weiter empfehlen

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    janein

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